Was für ein geiles Teil dachte ich mir, als ich die Verpackung in den Händen hielt. Ein normaler 4 Port USB-Hub ist meistens ein kleiner vier- oder rechteckiger Kasten, der hinten den Stromanschluss und die Konnektivität zum PC und vorne die vier USB Möglichkeiten hat. So dachte ich, was kann man denn als USB-Verteilerkasten großartig anders machen. Doch die Jungs von Roccat zeigen, was man alles mit einer Handvoll Ideen machen kann.
Doch erst mal "Back to the Roots", wie ist denn die Verpackung. Roccat ist berühmt dafür, den Karton und dessen Inhalt anders als die anderen Hersteller zu designen. Auch beim Apuri ist alles anders. Die Verpackung ist ein fast viereckiger Würfel aus Karton, welcher in der Mitte eine schöne, durchsichtige Fläche hat, in dem der 4 Port Hub sichtbar ist. Schon hier sieht man an dem Gerät, dass es nicht nur ein einfacher Kasten ist. Der Apuri steckt fest in einer Plastikumhüllung, so dass beim Transport nichts passieren kann. Innen ist der Hub, ein USB Kabel für den PC, ein kleines Netzteil und eine kurze, aber übersichtliche Bedienungsanleitung in 10 Sprachen. So stelle ich erst mal das Gerät auf den Schreibtisch. Auffallend sind die drei festen Standfüße, in der Form eines Dreiecks. Die Beine sind unten mit einer Anti-Rutsch-Schicht bezogen, so dass er bei meinem Glasschreibtisch nicht wegrutscht. Hört sich gut an und funktioniert in der Praxis auch tadellos. Ich schnappe mir die Kurzanleitung und lege los. Doch was will man bei einem USB Hub schon falsch machen? Einfach das USB Kabel mit dem PC verbinden und den Stecker in die Steckdose, welcher dann mit dem Hub verbunden wird. Hat man diesen Schritt gemacht, dann strahlt der Apuri in vollem Glanz. Unten am Gerät ist ein beleuchtetes Roccat-Logo (erinnert mich an vergangene Zeiten, in denen Unterbodenbeleuchtung bei Autos "in" waren) und oben strahlen drei kleine eisblaue Lichter. Darum wird euch jeder beneiden, der mal zu euch kommt, denn das Ding wird der Hingucker an eurem Arbeitsplatz.
Doch was kann denn der Apuri noch außer leuchten? Zum einen ist er natürlich ein USB Verteiler, an dem der User bis zu vier USB Geräte anstecken kann. Durch das Netzteil wird der Hub mit viel Strom versorgt, ich hatte zu
keiner Zeit ein Problem mit diversen USB Geräten, wie meinem Drucker, einer Festplatte und einem USB Stick. Zum anderen hat man über dem Gerät noch eine Führungsleiste aus Hartgummi, welche an einen Skorpion-Stachel erinnert. Doch das hat auch seinen Sinn, denn hier kann man sein Mauskabel befestigen und hat dieses dann schön geführt. Durch das sogenannte „Zero-Drag-Cable Mount“ sind die Zeiten passé, in denen das Kabel irgendwo dazwischen rutscht. Da der „Stachel“ flexibel ist, kann man mit der Maus auch weitere Wege zurücklegen, ohne dass der Apuri verschoben wird. Wer eine kabellose Maus besitzt, der kann den sogenannten „Bungee“ einfach abmontieren. Sehr schön!
Einzig und alleine der Preis könnte ein Gegenargument des Apuri sein. Man bekommt ihn für rund 35 Euro, hingegen kann ich einen normalen USB Hub schon für die Hälfte kaufen. Jedoch muss man die Vorteile klar sehen: Er ist ein Hingucker und der flexible Kabel-Stachel ist sehr von Nutzen.
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