5 Dollars a Day

5 Dollars a Day

Originaltitel: Five Dollars A Day
Genre: Komödie / Roadmovie
Regie: Nigel Cole
Hauptdarsteller: Christopher Walken • Alessandro Nivola
Laufzeit: Ca. 95 Minuten
Label: Koch Media GmbH
FSK 12

5 Dollars a Day   23.08.2011 von Mr. Holle

Nat Parker (Christopher Walken) ist ein alter Kleinganove und Lebenskünstler, der sich mit Gutscheinen, kleinen Gaunereien und viel Charme durchs Leben schlägt. Als er erfährt, dass er einen Tumor im Kopf hat, möchte er noch einige Dinge klären. Um das zerrüttete Verhältnis zu seinem Sohn wieder in Ordnung zu bringen, überredet er ihn unter einem Vorwand zu einer Autotour quer durch Amerika. Es wird eine Reise in die Vergangenheit und eine Reise zu vielen Erkenntnissen…

Ritchie Flynn Parker (Alessandro Nivola) hat einen richtig schlechten Tag erwischt. Den Job vom Gesundheitsamt als Gastronomie Kontrolleur verliert er fristlos, als bekannt wird, dass er in seiner Bewerbung 11 Monate Gefängnis verschwiegen hat. Kaum zu Hause angekommen trennt sich seine Freundin Maggie (Amanda Peet) von ihm, weil Ritchie sie belogen hat, indem er den Tod seines ungeliebten Vaters vortäuschte. Dieser aber meldete sich bei Maggie, mit der Behauptung, einen lebensbedrohlichen Tumor zu haben und dem Wunsch, noch einmal seinen Sohn sehen zu wollen. Seinem Vater hatte Ritchie den Gefängnisaufenthalt zu verdanken und daher ist das angespannte Verhältnis mehr als nur verständlich. Doch da er eh nichts Besseres zu tun hat und Maggie ihn bittet, fliegt er widerwillig nach Atlantic City, um sich mit seinem Vater zu treffen.

Dort angekommen berichtet Nat von seinem Zustand und bittet Ritchie, zusammen mit ihm nach New Mexico zu fahren, da es dort angeblich eine in der Testphase befindliche Heilmethode gibt, die er als letzte Chance ausprobieren will. Ritchie willigt nach einigem Zögern ein und muss schnell feststellen, wie sein Vater in seiner unverwechselbaren Art, die Reise organisiert hat. In einem mit rosa Werbung beklebten PT Cruiser geht die Fahrt von einem Ort zum nächsten und führt die Beiden immer dort entlang, wo Nat Gutscheine einlösen kann oder mit kleinen Schwindeleien kostenlos Essen, Unterkunft und Benzin bekommt. Ritchie versucht indes per Handy, seine Freundin Maggie zurückzugewinnen und gesteht ihr nach und nach die wahre Geschichte über sich. Auch Nat bringt in viele Ereignisse aus der Vergangenheit neue Erkenntnisse und so muss Ritchie bald feststellen, dass er sich in einigen Dingen über seinen Vater geirrt hat. Je mehr er erfährt und je mehr er die unbeschwerte Lebensweise seines Vaters erlebt, desto stärker kommen sich auch beide wieder näher. Doch Ritchie ahnt noch nicht, dass ihn sein Vater erneut belogen hat und der Grund für die Fahrt ein anderer ist. Wird die neu aufgebaute Beziehung diesen Rückschlag verkraften und Ritchie seine Maggie wieder zurückerobern?Ist vielleicht sogar der Tumor eine erfundene Geschichte?

5 Dollars a Day ist ein stimmungsvolles Roadmovie, welches alle Komponenten enthält, um gut unterhalten zu werden. Hierzu tragen tolle Schauspieler, wie Christopher Walken, Alessandro Nivola und auch Sharon Stone einiges bei, denn sie geben ihren Charakteren viel Emotionen und Intensität. Der Soundtrack von Komponist Alex Wurman ist sehr stimmig und auch der sonstige Ton kommt sauber und ordentlich aus den Boxen. Das Bild ist zu jeder Zeit scharf und bietet einen guten Standard. Als Bonusmaterial gibt es den deutschen und englischen Originaltrailer, ca. 35 Minuten Interviews mit Cast und Crew sowie das obligatorische Wendecover ohne FSK.


Das Fazit von: Mr. Holle

Mr. Holle

Dieses Roadmovie ist eine wirklich runde Sache. Der Ton, die Synchronisation und das Bild sind in guter Qualität. Der Soundtrack untermalt unaufdringlich mit hauptsächlich Jazz und Blues passend die verschiedenen Situationen. Die Schauspieler verkörpern ihre Charaktere richtig gut, vor allem Christopher Walken und Alessandro Nivola spielen ihre Rollen sehr glaubwürdig und mit viel Flair. Die Story ist zwar nichts Außergewöhnliches, bietet aber mit Gefühl, nachdenklichem Humor, Spannung und ein paar Überraschungen alle Voraussetzungen, um einen gemütlichen Abend auf der Couch, mit einem guten Film verbringen zu können.


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