96 Hours - Taken 3

96 Hours - Taken 3

Originaltitel: Taken 3
Genre: Action
Regie: Olivier Megaton
Hauptdarsteller: Liam Neeson
Laufzeit: DVD (109 Min)
Label: Twentieth Century Fox
FSK 16

96 Hours - Taken 3   12.01.2015 von Born2bewild

Nach „Liebling, unsere Tochter wurde entführt“ (96 Hours) und „Liebling, ich bin dann auch mal weg“ (unser Review zu 96 Hours - Taken 2), kommt nun der dritte Teil der Liam Neeson Reihe „96 Hours – Taken“ in die Kinos. Auch wenn die möglichen Entführungsziele langsam zur Neige gehen, haben wir uns Taken 3 für Euch angesehen …

 

Lenore (Famke Janssen) und Bryan (Liam Neeson) sind geschieden und sie hat einen neuen Mann, Stuart St. John (Dougray Scott). Leider läuft ihre neue Ehe nicht so gut und so sucht sie Trost bei ihrem Ex-Mann. Beide verstehen sich noch recht gut und haben, dank ihrer gemeinsamen Tochter Kim (Maggie Grace), noch regelmäßig Kontakt. Stuart kämpft jedoch für seine Ehe und geht gemeinsam mit seiner Frau zu Paartherapien und zur Eheberatung. Leider ohne Erfolg aus Lenores Sicht. Sie hat kaum mehr Gefühle für ihn und entdeckt ihre alte Liebe zu Bryan wieder. Stuart riecht den Braten und versucht mit einem persönlichen Besuch bei Bryan den Kontakt zu seiner Frau zu unterbinden. Bryan stimmt der Bitte seines Gegenübers zu.

 

Am Tag darauf erhält Bryan eine merkwürdige Nachricht von Lenore. Sie bittet ihn per SMS um ein Treffen, doch er zögert. Sie macht ihm klar, dass es dringend ist und er willigt ein, sie zum Frühstück zu treffen. Als er mit den gekauften Bagels zu seiner Wohnung zurückkehrt, entdeckt er Lenores Auto. Er geht in die Wohnung und findet ein blutverschmiertes Messer. Ein paar Schritte weiter findet er seine Frau. Tot. Ihre Kehle wurde aufgeschlitzt. Wenige Sekunden später taucht die Polizei auf und will ihn verhaften. Dank seiner Vergangenheit in einer Spezialeinheit, gelingt es ihm die Polizisten zu überwältigen und in einer spektakulären Verfolgungsjagd zu entkommen. Bryan ist bewusst, dass er für den Mörder seiner Frau gehalten wird und begibt sich deshalb auf die Suche nach dem wahren Mörder.

 

Dank seiner alten Kontakte stehen ihm ein Unterschlupf, eine Waffe und ein bisschen Technik zur Verfügung. Mit deren Hilfe lädt Bryan sich die Daten des Navis seiner Frau herunter. Als er ihren digitalen Spuren folgt gelangt er zu einer Tankstelle. Mit gefälschtem Ausweis verschafft er sich Zugang zu den Sicherheitsbändern, doch gerade als er verdächtige Spuren auf dem Überwachungsmaterial findet, trifft die Polizei ein. Vertieft in die Aufnahmen können die Beamten ihn problemlos festnehmen.

 

Wird es Bryan gelingen, seine Unschuld zu beweisen und die Täter zur Strecke zu bringen?

 

Bildergalerie von 96 Hours - Taken 3 (9 Bilder)

Der Schnitt bei 96 Hours – Taken 3 ist sehr rasant. Viele Szenen sind so schnell, dass sie kaum noch wahrgenommen werden können und verschwommen wirken. Insgesamt passt aber alles zu dem rasanten Film und auch die Musik untermalt die einzelnen Szenen stimmungsvoll. Bei den Stunts und Explosionen hat Regisseur und Produzent Luc Besson mal wieder nicht gespart.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Taken 3 erinnert vor allem an den Film Auf der Flucht mit Harrison Ford und Tommy Lee Jones. Aber seine rasanten Abläufe erinnern auch sehr an die Filmreihe Crank. Insgesamt ist der Film recht ähnlich aufgebaut wie seine Vorgänger, dennoch hat er auch seinen eigenen Stil, da dieses Mal niemand entführt wird. Somit wirkt die Geschichte, die er erzählt nicht ausgelutscht sondern hat etwas Neues. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Film für uns an vielen Stellen vorhersehbar ist. Das liegt vielleicht aber auch an unserem exzessiven Anschauen und Lesen von Krimis/Thrillern beziehungsweise Serien wie Criminal Minds. Hinzu kommen ein paar Filmfehler die ein wenig gestört haben. So wird zum Beispiel das Polizeiauto, das Bryan fährt, mehrfach von anderen Autos gerammt, ist aber eine Einstellung später quasi wie neu. Darüber hinaus gibt es mehr als eine Situation, die eher an die Stirb Langsam-Tetralogie erinnern, und im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen sehr übertrieben wirken.


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