AIKa - Gesamtausgabe

AIKa - Gesamtausgabe

Originaltitel: Aika
Genre: Action • Comedy • Erotik • Mystery
Regie: Katsuhiko Nishijima
Laufzeit: DVD (370 Min)
Label: Nipponart / Toxic Sushi
FSK 16

AIKa - Gesamtausgabe   23.06.2018 von MarS

Die OVA-Animeserie Agent AIKa, einigen Fans vielleicht bekannt durch die TV-Ausstrahlungen bei VOX, VIVA und GIGA, war bisher nur aufgeteilt auf zwei Volumes in Deutschland erhältlich. Auch die Prequel-Staffel AIKa R-16 war nur einzeln zu haben, während AIKa Zero noch überhaupt nie veröffentlicht wurde. Nun endlich gibt es die komplette Serie als Gesamtausgabe von Nipponart...

 

Inhalt

 

AIKa

Durch eine Kette von Naturkatastrophen hat sich der Meeresspiegel gehoben, wodurch Japan größtenteils im Meer versunken ist. Seitdem sind die "Salvager", speziell ausgebildete Agenten, gegen Bezahlung dafür zuständig, verlorene Schätze zu bergen. Der neueste Auftrag für die Agentin Aika und ihr Team zu einer geheimnisvollen Energiequelle, genannt "Lagu". Doch auch die "Delmo"-Organisation unter der Führung von Nena und Rudolf Hagen hat großes Interesse an dieser Quelle grenzenlos erscheinender Energie. Nur gut, dass Aika über besondere Fähigkeiten verfügt...

 

AIKA R-16

Die 16-jährige Aika Sumeragi hat soeben erfolgreich die Prüfung zum "Salvager" absolviert, auch wenn ihre schulischen Leistungen darunter stark gelitten haben. Ihr erster Auftrag kommt von keiner geringeren als Eri Shingai, Tochter aus reichem Elternhaus und Leiterin des Schatzsucherclubs an der Schule. Eine mysteriöse Tätowierung auf der Brust einer Mitschülerin führt das Team in eine geheime Forschungsstation, die sich tief unter dem Meer befindet...

 

AIKa Zero

An einer Mädchenschule verschwinden in letzter Zeit immer wieder Schülerinnen. Die 19-jährige Aika Sumeragi, ist zufällig vor Ort und versucht, dem Geheimnis hinter den verschwundenen Mädchen auf die Spur zu kommen und stößt dabei auf ein Wesen, das die Kontrolle über seine Opfer zu übernehmen scheint...

 

Vorsicht vor Aika Sumeragi! Was hier auf den Zuschauer wartet, ist keineswegs spannende Abenteuerkost, sondern vor allem eines: Eine durchgehende Parade von Höschen und nackten Mädchen. Was hier an Fanservice und Pantyshots auf einen einprasselt, muss man erst einmal verdauen. Selbstverständlich verliert sich dadurch jeglicher Anspruch der Handlung und macht die Geschichte zur absoluten Nebensächlichkeit, denn in AIKa und auch den Nachfolgern scheint jegliche Perspektive nur auf die Höschen der unzähligen Mädchen fixiert zu sein. Lediglich den mit jeweils drei Episoden sehr kurzen AIKa R-16 und AIKa Zero gelingt es hier, ein klein wenig Spannung aufzubauen und sogar interessante Ansätze zu präsentieren, aber auch das in einem sehr übersichtlichen Ausmaß. Wer sich jedoch auf einen klaren Ecchi-Anime wie AIKa einlässt, dem ist diese Tatsache bereits im Vorfeld bewusst, und gerade unter dieser Prämisse machen alle drei OVAs ihre Sache wirklich sehr gut. Zur Steigerung des Unterhaltungswerts dienen neben den kaum noch zählbaren Höschenaufnahmen und blanken Oberweiten jede Menge Actionszenen, bestehend aus Schusswechseln und Prügeleien (die jedoch selbstredend stets mit einem Pantyshot in Nahaufnahme enden) sowie einige Mysteryelemente, die für ausreichend Abwechslung sorgen, um keine Panty-Überdosis zu bekommen. Wer hier Sinn oder eine ansprechende Geschichte sucht, der hat sich definitiv für die falsche Serie entschieden. Wer jedoch seinen Spaß an Pantyshots hat, der wird hier seine wahre Freude haben, denn mehr Höschen wird er wohl in keiner anderen Serie finden.

 

Entsprechend dem Fokus der Serie sind die Animationen allesamt sehr einfach gehalten und verfügen kaum über feine Details. Etwas ansprechender sind die Charakterdesigns ausgefallen, in welche deutlich mehr Arbeit gesteckt wurde. Alles in allem einfach aber effektiv, wobei AIKa Zero hier noch die beste Figur macht - und das nicht nur wegen des neueren Produktionsdatums, sondern den damit einhergehenden etwas detaillierteren Animationen. Die deutsche Synchronisation ist bei den Hauptcharakteren solide, bei den übrigen Figuren tauchen jedoch auch immer wieder unpassende Stimmen auf. Das Sounddesign ist unspektakulär, ebenso wie der Soundtrack sowie die Intros und Outros der einzelnen OVAs. Hier wird dem Zuschauer nichts präsentiert, das im Gedächtnis bleiben würde. 

 

Details der DVD

 

Die DVDs von AIKa und AIKa R-16 liefern die OVAs in ordentlicher Qualität, die jedoch nur in Nahaufnahmen wirklich scharf erscheint. Ansonsten ist das Bild eher weich und kontrastarm, bleibt aber trotz allem auf solidem DVD-Niveau. Vor allem AIKa R-16 hat mit deutlichen Kompressionsspuren zu kämpfen, die sich durch zahlreiche Unruhen sowie unsaubere Kanten, vor allem in Großaufnahmen, bemerkbar machen. Deutlich ansprechender ist hier, wie bereits inhaltlich, die DVD von AIKa Zero, die eine sehr gute Schärfe und kräftige Kontrastierung verfügt. Auch die Farben wirken hier deutlich satter. Die Tonspuren bieten eine saubere Sprachausgabe sowie eine ausgewogene Abmischung, bleiben aber mit Ausnahme einiger weniger Effekte und weitläufiger Passagen des Soundtracks eher frontgerichtet. Während AIKa und AIKa R-16 dabei ein weniger dumpfer erscheinen, präsentiert sich auch hier AIKa Zero etwas besser, da hier der Ton insgesamt ein wenig dynamischer und lauter abgemischt wurde. 

 

Bildergalerie von AIKa - Gesamtausgabe (13 Bilder)

Details der Gesamtausgabe

 

Nipponart liefert die Gesamtausgabe als Digipack im Novaschuber. Das Cover des Schubers ziert ein Bild mit Aika und ihrer Kollegin Rion, auf der Rückseite befinden sich die obligatorischen Inhaltsangaben und Details sowie einige Screenshots. Das Digipack, in dem sich die OVAs auf jeweils einer Disc befinden, zeigt diverse Charakterbilder, von denen eines als Postkarte beigefügt wurde. Als zusätzliches Extra gibt es noch ein Poster, das ein Motiv mit Nena Hagen und der verwandelten Aika Sumeragi zeigt. 

 

Episodenguide

 

AIKa

 

  • Episode 01 - Die schöne Agentin
  • Episode 02 - Ungeschützt in nackter Mission
  • Episode 03 - Abflugposition
  • Episode 04 - Blumen im Weltall
  • Episode 05 - Die Strategie der Golden Delmos
  • Episode 06 - Die Operation der Golden Delmos
  • Episode 07 - Entscheidungsschlacht auf dem Delmo-Stützpunkt

 

AIKa  R-16

 

  • Episode 01 - Secret Game
  • Episode 02 - Peach Peach Beach
  • Episode 03 - Deep Blue Girl

 

AIKa Zero

 

  • Episode 01 - White Knights
  • Episode 02 - E.T.A.I.
  • Episode 03 - Zero

 

 

© STUDIO FANTASIA, BANDAI VISUAL


Das Fazit von: MarS

MarS

Alle drei OVAs von AIKa sind ein wahres Fest für alle Freunde gepflegter Pantyshots, denn die Serie liefert ein Höchstmaß an Höschen in allen nur erdenklichen Perspektiven. Dass die Geschichten selbst eigentlich durchaus interessant sind und stellenweise sogar spannend hätten sein können, wir auf Grund dieses Overkills schnell zur Nebensache, bietet aber letztendlich doch mehr als so manch anderer Ecchi-Anime. Nachdem sich in der Gesamtausgabe von Nipponart erstmals auch AIKa Zero mit an Bord befindet, ist diese ein Muss für alle Fans der Serie, denn diese schließt den Kreis zwischen AIKa R-16 und AIKa und bietet die ansprechendste Handlung sowie beste Bild- und Tonqualität. Schade, dass AIKa Zero nur im untertitelten Originalton vorliegt. 


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