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Ace Combat - Joint Assault

Publisher: Namco Bandai
Entwicklerstudio: Namco Bandai
Genre: Simulation
Sub-Genre: Flugsimulation
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 24.09.2010
USK 12

Ace Combat - Joint Assault   04.11.2010 von BeN

Mit Ace Combat Joint Assault wird uns rapide Luftkampfaction mit fetter Präsentation und großzügiger Ausstattung geboten. Jedenfalls lässt das der Aufkleber des offiziellen Playstation Magazins verlauten. Ob an der Behauptung wirklich was Wahres dran ist, oder der neuste Ableger der bekannten Ace Combat Reihe einfach nur Schrott ist, erfahrt ihr natürlich in unserem Review.

Über den Wolken, ai ,ai, ai
Im neuesten Teil der bekannten Flugsimulation bedrohen Terroristen die Metropolen unserer Welt. Städte wie New York, Paris, Berlin und London schweben in großer Gefahr, doch ein junger Pilot stellt sich der Gefahr. Gespielt wird dieser todesmutige Soldat natürlich von euch. Euer Ziel ist die terroristische Organisation namens Valahia, die sich aus Bösewichten des Ostblocks zusammensetzt. Unterstützt werdet ihr bei eurer "Ich-rette-die-Welt-Aktion" von einigen autonomen Truppen.

Doch bevor ihr euch ins Getümmel stürzen könnt, müsst ihr noch einige Konfigurationen vornehmen. Beispielsweise könnt ihr euren eigenen Operator auswählen. Dieser gibt euch wichtige Informationen direkt in euer Cockpit. Zur Auswahl stehen jeweils 2 männliche und weibliche Partner. Diese unterscheiden sich sowohl in ihren Stimmen als auch den Fähigkeiten, wählt euren Operator also mit Bedacht.

Habt ihr euch erstmal durch die diversen Optionen durchgeklickt, beginnt ihr mit einem Tutorial. Eine Mission zum Reinkommen ist eigentlich eine gute Sache, leider haben heutzutage viel zu wenige Spiele eine solche Möglichkeit. Hier wird euch anhand einer Manöverübung die grundlegende Steuerung beigebracht. Doch die Ruhe soll nicht lange anhalten und ihr werdet von einem großen Schiff der Valahia attackiert. Leider ist das riesige Schlachtschiff keine große Hürde und in weniger als 5 Minuten zur Strecke gebracht. Soll heißen, dass der Schwierigkeitsgrad eher moderat gewählt wurde und selbst für Anfänger keine wirklichen Problemstellen parat hat.
Hier ist der Name Programm
Da ich jedoch nicht der ersten Mission vorgreifen möchte, stoppe ich die geschichtliche Betrachtung an dieser Stelle und widme mich der Präsentation. Diese kann sich nämlich durchaus sehen lassen, so sind die Zwischensequenzen allesamt wie eine Nachrichtensendung gestaltet und zeigen euch die neuesten Ereignisse im Krieg gegen die Valahia.

Zwar ist die Grafik nicht perfekt, aber bis auf die matschigen Bodentexturen kann sie sich durchaus sehen lassen. So sind beispielsweise die Flugzeuge sehr detailliert und realistisch, sogar das Höhenruder führt eure Manöver mit aus. Der Sound ist ebenfalls gelungen, die Motorengeräusche, gepaart mit dem Soundtrack ziehen euch richtig in den Bann und machen einfach Spaß. Schlussendlich kann man Ace Combat Joint Assault also sowohl auf visueller als auch auditiver Ebene loben.

Der Multiplayer muss sich ebenfalls nicht verstecken. Mit den 6 verschiedenen Modi Luftkampf-Entscheidung, Geleitschutz, Datengeräte-Kampf, Basis-Angriff, Luftüberlegenheit und Luftkampf-Überleben bietet er für jedes Zockerherz das Richtige. In Luftkampf-Entscheidung müsst ihr einfach mehr generische Flugzeuge vom Himmel holen als eure Gegner. Ganz anders ist dagegen der Basis-Angriff, dort müsst ihr Punkte einnehmen und diese so lang wie nur möglich kontrollieren. Schafft ihr dies länger als die Gegner, habt ihr gewonnen. In Datengeräte-Kampf solltet ihr ein Gerät aus der gegnerischen Zone holen, bis in eure eigene Basis eskortieren und schlussendlich müsst ihr eure Kameraden in Geleitschutz beschützen. Ihr seht also, es gibt allerhand Möglichkeiten im Multiplayerbereich von Ace Combat Assault. Spielen lässt sich diese ganze Geschichte über Internet mit bis zu 8 Spielernoder per Koop mit drei Freunden.

Flugsimulation? Nein Danke!

Die erfahrenen Ace Combat Spieler unter uns wissen natürlich, dass die Spielreihe nie wirklich auf Simulation getrimmt war. Wie heutzutage üblich, wurde mehr Wert auf Spielbarkeit und Action gelegt. Dies hat sich natürlich im neuesten Teil der Serie nicht verändert. Die Steuerung wirkt sehr arcadelastig und ist daher perfekt für Einsteiger geeignet. Ihr müsst nicht ewig probieren, bis ihr die richtigen Manöver drauf habt, sondern könnt einfach losfliegen und Spaß haben. Dazu ändert ihr mit dem Steuerkreuz die Neigung der Maschine oder entkommt per Schultertaste mit einem Schub vor gegnerischen Einheiten. Wollt ihr jedoch nicht fliehen, müsst ihr mit der Quadrattaste euren Raketentyp auswählen und mit der Kreistaste abfeuern. Was, euch reicht die Feuerkraft immer noch nicht aus? Kein Problem, mit der X-Taste könnt ihr noch zusätzlich das Bordgeschütz in Betrieb nehmen!

Im Laufe eurer Karriere als Pilot könnt ihr bis zu 40 originalgetreue Flugzeuge freischalten. Diese unterscheiden sich zwar nicht in ihrem Waffenarsenal, dafür jedoch im Aussehen und Flugverhalten. Für die ganz Kaputten unter euch gibt es sogar die Möglichkeit jedem Flugzeug ein eigenes Waffensetup zu verpassen. Wenn ihr also einfach nahezu unendlich Raketen haben möchtet, ist dies kein Problem. Wie ihr seht, bietet Ace Comnbat: Joint Assault zwar kein realistisches Fluggefühl, dafür jedoch jede Menge Action und Adrenalin pur. Es macht einfach Spaß mit gefühlten 400 km/h auf einen Gegner zuzufliegen und ihn mit Raketen zu beschießen.


Das Fazit von: BeN

BeN

Mit Ace Combat Joint Assault sind die Entwickler der Serie treu geblieben. Wieder wurde wenig Wert auf Simulation gelegt, dafür wird jedem Spieler eine Unmenge an Action geboten. Sollte mal der Singleplayer langweilig werden, bietet euch der Titel eine Multiplayerunterstützung von bis zu 8 Spielern. Die grafische und musikalische Präsentation ist ebenfalls durchaus gelungen. Die 40 verschiedenen Maschinen wirken detailgetreu und sind echt schön anzusehen. Zwar sind im Gegenzug die Bodentexturen mehr als matschig, aber insgesamt ist die Grafik wirklich okay, da ist das auch mal durchaus verzeihbar.


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positiv negativ
  • Gelungene musikalische Untermalung
  • Action, Action und nochmals Action
  • Einsteigerfreundlich
  • 40 verschiedene Flugzeugtypen
  • 6 Multiplayermodi
  • Matschige Landschaftstexturen
  • Keine Simulation





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