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Agatha Christie - The ABC Murders

Publisher: Bandai Namco Entertainment
Entwicklerstudio: Microids , Artefacts Studios
Genre: Adventure
Sub-Genre: Point & Click Adventure
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 04.02.2016
USK 12

Agatha Christie - The ABC Murders   02.03.2016 von Born2bewild

Der Name Agatha Christie in einem Spiel verspricht Spannung, Krimi, Geheimnisse und natürlich einen Mord. Ob The ABC-Murder all die Versprechen auch halten kann, erfahrt Ihr jetzt…

 

Wir befinden uns in London im Jahr 1935 in der Wohnung des französischen Ermittlers Hercule Poirot. Sein britischer Kollege (vielleicht auch eine Art Handlanger á la Watson) Arthur Hastings ist bei ihm und die Post wird gerade durch die Tür geschoben. Es ist ein mysteriöses Schreiben dabei, das einen Mord in drei Tagen in der Stadt Andover voraussagt. Unterzeichnet wurde der Brief mit A.B.C.

 

Zwei Tage später sind die beiden Ermittler in A und untersuchen den Mord an einer Tabakwarenverkäuferin namens Alice Ascher. Nach einer kurzen Recherche und vielen Verdächtigen, wird schnell klar, dass es sich um den unbekannten Briefeschreiber handeln muss. Als ein zweites Schreiben auftaucht, das wiederum einen Mordfall in einer kleinen Stadt mit dem Anfangsbuchstaben B ankündigt, ist Poirot klar wie der Mörder vorgeht. Leider hinterlässt er keine Spuren, sondern immer nur ein Branchenbuch, das auf der entsprechenden Seite der Stadt aufgeschlagen ist.

 

Können Poirot und Hastings den Mörder mit dem Wissen aufhalten bevor es noch mehr Opfer des ABC-Mörders gibt?

 

Es handelt sich um ein klassisches Point-and-Click-Adventure, dass neben dem genretypischen Inventar, in das die gesammelten Gegenstände verschwinden, und einer Liste der aktuellen Ziele, also einer To-Do-Liste, auch noch Neuerungen bereithält. Zum Beispiel muss man anhand der Informationen, die man durch Gespräche und Tatortbesichtigungen erlangt hat, Fragen beantworten, die sich Poirot im Zuge seiner Ermittlungen stellt. Zum Beispiel das Motiv einer Tat oder ob ein Verdächtiger als Mörder in Frage kommt oder nicht. Es sind die „kleinen grauen Zellen“, die hier angestrengt werden.

 

Wichtig für die Ermittlungen sind auch die Rekonstruktionen (zum Beispiel vom Tathergang). Diese sind jederzeit abrufbar über das Bonusmenü außerhalb vom Spielablauf. Bei einer Rekonstruktion gibt es mehrere Möglichkeiten wie der Ablauf genau gewesen sein kann. Nur wenn man den korrekten Ablauf anhand der vorliegenden Informationen darstellt, ist eine Rekonstruktion beendet. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die Leute anhand von ihrer Kleidung und der Körperhaltung zu analysieren. In einem Notizbuch sammelt man alle Informationen zu den Opfern und Verdächtigen sowie den Zeugen. Scheidet jemand als Verdächtiger aus, wird er zum Zeugen. Und bei allen möglichen Aktionen sammelt man sogenannte Ego-Punkte. Leider bleibt bis zum Testende unklar wofür diese Punkte da sind und wozu sie gut sind.

 

Bildergalerie von Agatha Christie - The ABC Murders (10 Bilder)

Die Musik des Spiels erinnert stark an die Sherlock Holmes-Filme mit Robert Downey jr., passt aber sehr gut zur Atmosphäre im Spiel. Man kann allerdings nur auf Französisch oder Englisch spielen, dafür gibt es aber verschiedene Untertitel, auch auf Deutsch. Hin und wieder wird statt auf Deutsch die französische Übersetzung gewählt, das ist aber sehr selten und nicht relevant für das Verständnis. Ermittler Poirot hat einen kleinen französischen Akzent, an den man sich beim Hören ohne Untertitel gewöhnen muss - was wiederrum aber sehr gut zum Spiel passt.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Josi:

Mir hat Agatha Christie – The ABC-Murder auf Anhieb gut gefallen. Die neuen Gimmicks, die ich so bisher noch nicht in einem Adventure gesehen habe, machen aus der Ermittlungsarbeit eine runde Sache. Man erarbeitet sich den Fall quasi auf mehreren Wegen und das lässt einen kaum mehr los. Leider ist die Grafik nicht so detailgetreu und die Bewegungen der Figuren wirken nicht so natürlich. Deswegen gibt es zwei Punkte Abzug.


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