Endlich ist es soweit. Der Nintendo 3DS ist auf dem Markt und mit ihm zusammen ein gutes Dutzend Starttitel, die gespielt werden wollen. Mein erstes Spiel für dieses neue Medium ist Asphalt 3D. Ob der Arcade-Racer überzeugen kann, lest Ihr hier.
Bei Asphalt 3D handelt es sich, genauso wie bei seinen Vorgängern, um einen Arcade-Racer. Im neuesten Ableger der Serie sind insgesamt 42 lizenzierte Fahrzeuge enthalten. Automarken wie Audi, Ford und BMW sind hier genauso vertreten wie Lamborghini oder Bentley. Der passende fahrbare Untersatz ist hier sicherlich für jeden enthalten. Natürlich stehen euch nicht von Anfang an alle Autos und Motorräder zur Verfügung. Durch bestandene Renn-Events auf den 17 enthaltenen Strecken, verdient man sich Geld und Erfahrungspunkte, mit denen man sich dann neue Vehikel kaufen kann.
Bei den acht Renntypen geben sich alle Klassiker wie ein normales Rennen, Zeitrennen, Spitzenreiterrennen oder auch Verfolgungsjagden die Klinke in die Hand.
Sehr motivierend fallen hier aber die Nebenaufgaben auf. Vor jedem Rennen erhalten wir zwei Aufgaben, die wir im Rennen ausführen sollen. Dazu zählt unter anderem ein komplettes Rennen ohne Boost oder alle Abkürzungen auf einer Strecke zu nehmen. Wer immer schön drauf achtet diese zu erfüllen, wird am Ende eines Rennens mit mehr Geld und Erfahrungspunkten belohnt. Die Rennen selber können vor allem mit ihrer Optik überzeugen. Schaltet man um auf die Fahrerperspektive überzeugt der 3D Effekt am meisten. Durch ihn und die insgesamt sehr hohe Geschwindigkeit des Spiels, die auch noch unterstützt wird durch den allgegenwärtigen Boost, der sich bei jeder gefährlichen Aktion oder durch das einsammeln von Power-Ups auf der Straße aufladen lässt, wird das Gefühl von Geschwindigkeit perfekt portiert. Auch die Umgebungsgrafik weiß wirklich zu überzeugen. Häuser, Bäume und andere Streckenbegrenzungen sehen einfach fabelhaft aus. Einzig und allein die Kollisionen der Fahrzeuge fallen sehr negativ ins Gewicht. Wird man nämlich von einem anderen Fahrzeug angefahren, passiert es nicht selten, dass das eigen Fahrzeug wie ein Gummiball durch die Gegend geschleudert wird. Das sorgt vor allem in den Driftrennen für ordentliche Frustmomente.
Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist sehr einfach geraten. Was für Neueinsteiger vielleicht gar nicht schlecht ist, stößt einem Langzeitzocker wie mir schon deutlich mehr auf, denn es war mir praktisch unmöglich nicht als 1. über die Ziellinie zu fahren. Außerhalb der Rennen gibt einem das Spiel auch noch die Möglichkeit, sein Fahrzeug zu tunen oder sich einen Sponsor für die Rennen zu suchen. Durch Beides lassen sich die Fahrzeuge und ihre Leistungen verbessern.
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