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Aushilfsgangster
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BEWERTUNG |
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Wenn eine Bande einen Safe in einem hoch abgesicherten Gebäude plündern will, geht man in aller Regel von Profis aus, die genau wissen was sie tun, und vor allem, wie sie es tun. Der neue starbestückte Streifen „Aushilfsgangster“ zeigt aber, dass dem – zumindest in der Welt von Hollywood – nicht immer so ist. Eine Gruppe Angestellter eines luxuriösen Appartementblocks in New York, die vom Penthouse-Milliardär und Bewohner Arthur Shaw um ihre Altersvorsorge betrogen werden, planen einen Rachefeldzug gegen ihn, um sich ihr Geld wiederzuholen...
Arthur Shaw wurde als Investor reich. Er lebt in einem riesigen Wolkenkratzer, hat finanziell ausgesorgt und genießt ein hohes Ansehen bis zu dem Tag, an dem die Wahrheit ans Licht gelangt. Der vermeintlich brillante Investor und Spekulant Damit sich die gut betuchten Bewohner in dem Wolkenkratzer wohlfühlen und jeden Wunsch erfüllt bekommen, ist ein enormer Personalaufwand notwenig. Einer davon ist Josh Kovac, der Manager des Hauses, der pflichtbewusst und absolut akribisch seine Aufgaben erledigt und das Personal delegiert. Als der Betrug an die Öffentlichkeit kommt, ist die Bevölkerung der Belegschaft des Towers mit Ausnahme von Kovac sauer. Er ist der Auffassung, unschuldig sei jedermann bis zum Zeitpunkt des Beweises seiner Schuld. Als Kovac Shaw zur Rede stellt und erfährt, dass seine Gelder und die Ersparnisse der ganzen Tower-Belegschaft unwiederbringlich veruntreut wurden, setzt sein rationales Denken aus. Kurz nach einer Wutentladung und wildem um sich schlagen, verliert Kovac seinen Job. Ihm gegenüber wird Hausverbot ausgesprochen. Später erfährt er jedoch, dass der nunmehr „mittellose“ Investor Shaw einen Reservegroschen von 20 Millionen Dollar in seinem Penthouse hortet. Kovac kommt auf die Idee die Summe, die Shaw vor seinen Insolvenzgläubigern versteckt hält, zu ergattern. Um sein Vorhaben durchführen zu können, organisiert er sich eine Gangstergruppe, bei der jeder mehr oder tendenziell wohl eher weniger mit einzigartigen Fähigkeiten ausgestattet ist. Kein Wunder, dass sich die Fähigkeiten der Mitglieder in Grenzen halten, wenn man bedenkt, dass die Gruppe aus dem Tower-Personal und einem gebrochenen Banker besteht. Das will Kovac ändern und holt Slide mit an Bord. Der Straßenganove Slide sollte den meisten Zuschauern bekannt sein, denn es handelt sich um niemanden anderes als Eddy Murphy, der ganz typisch mit seinen Sprüchen und dazugehörigen Grimassen für Lacher im Publikum sorgt. Das durch das Zusammenarbeiten von eigentlich rechtstreuen und eher zurückhaltenden Menschen und einem Kleinkriminellen Ärger und dicke Luft entsteht, ist kein Geheimnis und stellt einen wesentlichen Fokus innerhalb des Films dar. Eddie Murphy hat viele gute Filme gedreht und zählt ganz klar zu den Charakterschauspielern. Ob und wieweit er in diesen Film reinpasst, muss letztendlich jeder für sich selbst beantworten. Die Besetzung der Rollen ist weder gut noch schlecht geraten. Teilweise bekommt man jedoch das Gefühl, dass diese miteinander kein stimmiges Gesamtbild abgeben. Die Handlung an sich ist sehr einfach und oberflächlich und von Vielschichtigkeit weit entfernt und lässt Konsequenz vermissen. Das Handlungszentrum des Filmes lässt sich auf den Einbruch in den Tower reduzieren. Dennoch, bietet der Film dennoch einige gute Lacher und überrascht hier und da mit Details und witzigen Einlagen. Ganz nett verpackt sind auch gesellschaftskritische Aspekte, wie die Wirtschaftskrise und das Drama mit den Banken. Das Ende und die Moral der Geschichte, dass nämlich der kleine David gegen den großen Goliath kämpft und gewinnt, weicht etwas von der Realität ab. Das gilt zumindest für die Banken und korrupten Manager, die in diesem Film ihre wohlverdiente Strafe bekommen und die kleinen Anleger mehr als angemessen entschädigt werden. Das Fazit von: BastiPhantasty
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