Becker - Die erste Staffel

Becker - Die erste Staffel

Originaltitel: Becker
Genre: Serie • Sitcom
Regie: Andy Ackerman • Lee Shallat Chemel
Hauptdarsteller: Ted Danson
Laufzeit: DVD (440 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 12

Becker - Die erste Staffel   31.10.2015 von Born2bewild

Der Marathon der 90er Jahre geht weiter, passender Weise nach Doogie Howser (hier eines unserer Reviews dazu: Doogie Howser - Staffel 1) mit einer weiteren Ärzteserie Becker - Staffel 1 mit dem auch aus CSI: Vegas bekannten Ted Danson als zynischen Arzt. Ob er wirklich Leben retten kann, oder ob er den Bildschirmtod stirbt, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

„Becker kommt“ schallt es im Café und sofort wird ein ganzer Tisch frei. Der zynische und etwas cholerische Doktor (Ted Danson) betritt das Café und erfreut sich sofort daran, dass, sobald er eintritt, ein Tisch frei wird. Bei einem Kaffee zündet er sogleich eine Hasstirade gegen die verrückten Talkshows im Fernsehen. Auf den Hinweis der Serviererin Reggie (Terry Farrell), statt einer Zigarette ein Nikotinpflaster zu nehmen, erwidert er nur, dass diese beim Anzünden immer so stinken.

 

Später sucht Dr. Becker ein neues Auto und hat ein interessantes gefunden. Beim Autohändler angekommen macht er der Verkäuferin klar, dass er schon jede Taktik kennt. Womit er nicht gerechnet hat ist, dass sie ihm eröffnet, mit dem Eigentümer des Ladens geschlafen zu haben und sich an ihm rächen möchte. Als sie ihn mit dem Preis runterhandelt wird er skeptisch und verlangt nach einem männlichen Verkäufer.

 

Weiter in der Serie eingetaucht: M.J. Johnson (Robert Bailey Jr.) hat Krebs. Er ist Becker ans Herz gewachsen. Sofort ruft er den Ex-Mann seiner Ex-Frau an, der ein neuartiges Programm zur Therapie entwickelt hat und bittet ihn um einen Platz. Da Familie Johnson kaum Geld hat, kümmert er sich persönlich darum, die Therapie zu finanzieren.

 

Wird der kranke Junge einen Platz bekommen? Wie reagiert Beckers Umfeld auf seine weiche Seite und wie geht es mit Dr. Becker und seiner Laufbahn weiter?

 

Die Serie spielt hauptsächlich in Reggies Café und in Beckers Praxis. Bei Standortwechseln werden immer wieder verwaschene Bilder der Bronx gezeigt und der Jingle gespielt. Im Café kommen immer wieder mal neue Gäste vorbei, die nach Beckers Meinung meist Dummschwätzer sind und sich ungefragt in die Gespräche zwischen ihm und seinem blinden Freund und dem Zeitschriftenhändler Jake (Alex Désert) einmischen. John Becker ist es auch, der im Mittelpunkt steht und durch seine zynische und cholerische Art und Weise für den einen oder anderen Lacher sorgt. Auch wenn seine Freunde der Meinung sind, er wäre ein Arsch, so ist er doch ein hervorragender Arzt. In der ersten Staffel arbeitet er seiner Sprechstundenhilfe Margaret (Hattie Winston) zuliebe etwas an seinen Umgangsformen mit seinen Patienten. Zur Weißglut bringt ihn seine verrückte neue Angestellte Linda (Shawnee Smith), die nicht sonderlich intelligent zu sein scheint.

 

Qualitativ ist die erste Staffel Becker auf dem Niveau der 90er Jahre. Das Bild ist im 4:3 Format und den Ton gibt es leider nur in Stereo mit relativ viel Bass. Allerdings erwarte ich bei einer Sitcom ohnehin keine großartigen Soundeffekte. Die Jingle der Serie ist sehr flott und stimmungsvoll und passt gut dazu. Im Allgemeinen macht die Serie Lust auf mehr, ich freue mich an dieser Stelle auf Staffel 2.

 

Bildergalerie von Becker - Die erste Staffel (10 Bilder)

Hier noch abschließend der Episodenguide:

 

  • Folge 1: Ärzte sollen nett sein
  • Folge 2: Die Marinos
  • Folge 3: Immer nur das Eine
  • Folge 4: Gut gelogen
  • Folge 5: Dinner mit dem Doc
  • Folge 6: Pläne ändern sich
  • Folge 7: Lichter der Großstadt
  • Folge 8: Nur nichts zugeben...
  • Folge 9: Nimm mich!
  • Folge 10: Politisch korrekt
  • Folge 11: Immer noch ncht fertig?
  • Folge 12: Alles Liebe zum Valentinstag!
  • Folge 13: Becker Senior
  • Folge 14: In Larrys Namen
  • Folge 15: Ein chronisches Leiden
  • Folge 16: Gebote und Vorschriften
  • Folge 17: Mein Freund Bob
  • Folge 18: Rettet Harvey Cohen!
  • Folge 19: Zwei Minuten
  • Folge 20: Taxi nach Queens
  • Folge 21: Ein Glückstag
  • Folge 22: Nimm doch Reggie!

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Becker macht Spaß anzuschauen. Unabhängig davon, wie viele Jahre die Serie schon auf dem Buckel hat, zünden die Gags heute auch noch. Becker ist einfach ein Mensch, der jedem seine ehrliche und unverblümte Meinung sagt und damit hier und da aneckt. Wäre er Deutscher, so wäre er sicherlich aus Berlin, denn auch hier tendiert man dazu, lieber direkt zu sein als auszuschmücken und damit kommen auch viele nicht klar. Ich finde die Sitcom trotz ihrer technischen Defizite gut. Daher gibt es 7/10 Punkte.


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