Black Ops 2: Revolution (DLC)

Black Ops 2: Revolution (DLC)

Publisher: Activision
Entwicklerstudio: Treyarch
Genre: Shooter
Sub-Genre: Ego-Shooter
Erscheinungsdatum: 28.01.2013
USK 18

Black Ops 2: Revolution (DLC)   13.02.2013 von BeN

Mit dem Kauf eines Videospiels wie Call of Duty: Black Ops 2 erwerbt Ihr nicht nur dieses, sondern zugleich auch die Möglichkeit, zusätzlichen DLC zu erwerben. Dieser kann sich sehr unterschiedlich gestalten, soll aber in jedem Falle für mehr Abwechslung sorgen und das Spielerlebnis steigern. Leider häufig zu übertriebenen Preisen, mit einen nicht vorhandenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Der circa 1,5 Gigabyte große Downloadinhalt namens Revolution macht mit 15 Euro Aufpreis keine Ausnahme. Insgesamt sollen vier Pakete auf allen Plattformen (also: Xbox 360, Playstation 3, Wii U und PC) für den aktuellsten Call-of-Duty-Teil erscheinen.


Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, den DLC Revolution zu erwerben. Entweder Ihr benutzt die klassische Variante und kauft diesen für 15 Euro beziehungsweise 1.200 Microsoft Points einzeln, oder Ihr erwerbt den sogenannten Season Pass für 50 Euro beziehungsweise 4.000 Microsoft Points. Über diesen bekommt Ihr den aktuellen DLC und die drei nachfolgenden kostenlos und zusätzlich die Zombiekarte "Nuketown". Solltet Ihr also ohnehin vorhaben, sämtliche zusätzlichen Inhalte zu erwerben, spart Ihr mit dem Season Pass ganze 10 Euro und bekommt eine Zombiekarte kostenlos dazu. Kommen wir aber nun zum eigentlichen Thema unseres Reviews, Call of Duty Black Ops 2 DLC Revolution. Dieser enthält vier neue Multiplayerkarten namens "Grind", "Downhill", "Hydro" und "Mirage". Dazu die neue Waffe namens "Friedensstifter", die neue Zombiekarte "Die Rise" und den neuen Zombiemodus "Mutiert".



Grind


Geschmäcker sind ja bekannterweise verschieden, aber nicht hier. "Grind" ist die beste Multiplayerkarte mit der Black Ops 2 momentan aufwarten kann. Sie ist übersichtlich, klein, actionreich und sogar ein klein bisschen revolutionär. Der Skaterpark aus dem fernen kalifornischen Venice lädt mit viel Sonne und wenig Camperecken zum Verweilen ein. Ein Großteil der Karte besteht aus Halfpipes, Rampen und Ähnlichem, folglich sind viele Ecken und Deckungen abgerundet. Sie eignet sich für jeden Spielmodus, ja sogar Suchen und Zerstören und gewinnt nahezu jede Kartenabstimmung in den öffentlichen Partien.

Hydro


Kommen wir von den Stränden Kaliforniens zu einem Wasserkraftwerk in Pakistan. Wir stellen Euch bewusst diese beiden Karten zusammen vor. Wenn "Grind" die momentan beste Multiplayerkarte in Black Ops 2 ist, so ist "Hydro" dafür eine der schlechtesten. Der Aufbau ist nicht gelungen, es kommt keine wirkliche Action auf, die meisten Abschussserien sind nahezu nutzlos, es gibt unendlich viele Camperstellen. Sogar das brandneue Feature, ein Wasserstrom auf der Karte, stört nach wenigen Partien nur noch. In einer Art Fluss unter der Karte fließt aller paar Minuten ein reißender Strom durch und tötet jeden der sich ihm in die Quere stellt. Allerdings wird besagter Strom jedes Mal ausgiebig von einer Bandansage angekündigt. Nerviger geht fast nicht. Diese Karte schafft es leider nicht zu gefallen.


Mirage


Gestaltungstechnisch ist diese Karte wirklich der Bringer. "Mirage" ist ein von Wüstenstürmen heimgesuchtes Luxusdomizil in der Wüste Gobis. Es geht durch ein Hotelgebäude, einen Innenkomplex und ein weitläufiges Außengelände mit ausgetrocknetem Pool und viel asiatischem Charme. Auch spieltechnisch kann "Mirage" überzeugen. Die Karte bietet ein gesundes Mittelmaß zwischen einer kleinen verwinkelten und einer weitläufigen offenen Karte. Des Weiteren ist es die erste richtige Wüstenkarte in Black Ops 2.


Downhill


Kommen wir vom Regen in die Traufe, beziehungsweise vom Sand zum Schnee. "Downhill" ist nämlich die erste Multiplayerkarte mit Schnee in Black Ops 2. Genauer gesagt handelt es sich bei "Downhill" um ein Skigebiet in den französischen Alpen. Als kleiner Bonus fahren regelmäßig Gondeln per Lift über die Karte. Auch ich wurde beim ersten Mal von einer erfasst und damit in die ewigen Jagdgründe geschickt. Die Karte gehört nicht zu meinen Lieblingen, schlecht ist sie allerdings auch nicht. Jedenfalls bringen der Schnee und die freie Gestaltung unter offenen Himmel ein bisschen Abwechslung in Black Ops 2.


Bildergalerie von Black Ops 2: Revolution (DLC) (6 Bilder)

Friedensstifter


Die eigentliche Revolution an diesem DLC ist die "Friedensstifter". Denn es gab noch nie zuvor eine neue Waffe per Download für Call of Duty zu erwerben. Diese Waffe vereint die Eigenschaften einer MP und eines Sturmgewehrs. Zwar macht sie eher wenig Schaden, zu vergleichen mit der PDW, dafür überzeugen die Feuerrate und die Genauigkeit auf lange Distanzen sehr. Des Weiteren besitzt sie ein einzigartiges weißes Design, eine gelungene Abwechslung zu den sonst fast ausschließlich schwarzen Waffen. Ansonsten lässt sich nicht viel zu der Waffe sagen. Zu Beginn gefiel mir die Friedensstifter  wesentlich besser als meine damaligen Favoriten wie die MSMC oder die AN. Mit der Zeit hat sich aber die Euphorie eingestellt, und ich bin wieder zu meinen alten Gefährten zurückgekehrt.

 

Die Rise


Der Zombie-Modus begeistert unglaublich viele Spieler. Da durfte eine neue Karte dazu natürlich nicht fehlen. "Die Rise" spielt in einem asiatischen Hochhaus. Jede Menge enge Gänge, Räume, Fahrstühle und natürlich Zombies bringen viel Spaß. Diese neue Episode beherbergt auch neue Apparaturen, beispielsweise ein zombiewerfendes Katapult oder der Sliquifizierer. Schafft Ihr es bis zum Erdgeschoss?


Mutiert


Der neue Zombie-Modus. Hier werden die Voraussetzungen umgedreht. Ein Spieler spielt den menschlichen Part, alle anderen Spieler werden als Zombies geboren und müssen den überlebenden Spieler mutieren, sprich töten. Eine wirklich gelungene Abwechslung.     


Das Fazit von: BeN

BeN

Insgesamt präsentiert sich das neue DLC Revolution zu Call of Duty: Black Ops 2 sehr weit gefächert. Wohingegen Zusatzinhalte zu älteren Titel meist nur wenige Karten beherbergten, bekommt man hier fünf neue Karten, eine neue Waffe und sogar einen neuen Modus präsentiert. Dass die Entwicklungskosten natürlich dennoch in keiner Relation zu dem Preis von 15 Euro stehen, steht außer Frage. Allerdings zeichnet sich hier vielleicht ein Trend zu einem konsumentenunfreundlichem Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Für echte Fans der Serie, die täglich zu ihrer Dosis CoD greifen, lohnt sich der Kauf allemal. Es bringt Abwechslung in den inzwischen monotonen Spielablauf. Für Gelegenheitspieler oder Schüler mit knapper Kasse lohnt sich der Kauf allerdings nicht.


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