Ein ganz normaler Tag, eine vorerst normale Situation. Drei Personen steigen in einen Fahrstuhl und wollen nach oben fahren. Auf einmal bleibt der Lift stehen und bewegt sich kein Stück mehr. Das Schicksal brachte die drei Menschen zusammen, doch man würde nicht mal im Traum daran denken, was in den nächsten Stunden in dieser Situation passiert.
Sehr wenige Menschen waren einmal in so einer Situation und das ist auch gut so. Der Film bringt drei total unterschiedliche Charaktere zusammen, die keine andere Chance mehr haben, als miteinander zu kommunizieren. Der Fahrstuhl befindet sich in einem Gebäude, das gerade renoviert wird. Insgesamt leben fünf Personen darin, doch drei davon stecken im Aufzug fest. Leider kommt hier keine schnelle Rettung, da kein Computersystem an den Lift gekoppelt ist. Ihnen bleibt also nichts anders übrig, als die Zeit zu überbrücken und auf die Rettungskräfte
zu hoffen. Alle eigenen Versuche schlagen fehl und so vergehen bis zum Ende der Misere über 18 Stunden. Angst und Panik machen sich breit, vor allem als zwei Hauptpersonen bemerken, dass einer davon nicht ganz normal zu sein scheint. Die Gefangenschaft im Aufzug wird zum Alptraum.
Die Unterschiede der Charaktere kristallisieren sich relativ schnell heraus. Immer wieder zeigt der Film Rückblenden der Hauptcharaktere, so kann man sich sehr schnell ein Bild machen, welche Charakterzüge die Personen haben. Zwei befinden sich in der Opferrolle, einer davon ist ein erhabener Serienmörder. Dies zeigt der Film relativ schnell, aber man ist trotzdessen nicht sicher, was im nächsten Augenblick passieren wird. Auch wenn manche Situationen leicht vorhersehbar sind, so zieht sich die Spannung bis zum Schluss. Die Effekte lassen den Zuschauer mitfühlen, die Kulisse ist genial und sehr beklemmend. Hier hat der Regisseur ganze Arbeit geleistet. Die Soundeffekte dringen aus der Dolby Surrond Anlage und vermitteln einen sehr düsteren Eindruck. Die Stimmung wird unheimlich und ist sehr passend zum guten HD-Bild.
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