Heute darf ich euch Volume 2 der Eastern Sensation vorstellen. Eine Filmreihe, die verschiedene Kampfsportarten in Szene setzt. In Bloodchamp dreht sich die Geschichte um einen Kickboxer, der Rache an einigen früheren „Champs“ nehmen will, die sein Leben zerstört haben. In meinem Test werden sich unter anderem die Fragen klären, was genau vorgefallen ist und ob es sich lohnt, den Film auch tatsächlich anzusehen.
In Bloodchamp, dem zweiten Film aus der Eastern Sensation Reihe, spielt Thom Mathews als „Brick Bardo“ einen Kickboxer, der diese Kampfsportart zwar nie studierte oder gar im Ring stand, allerdings zu den Besten seiner Klasse zählt. Sein Bruder stand allerdings schon des Öfteren im Rampenlicht der Ringscheinwerfer und kämpfte gegen die ganz Großen - Connie Angel (Hope Marie Carlton), Billy Munoz (Benny Urquidez), Mike Johnson (Thunderwolf) und Steve Buscomo, gespielt von Jason Brooks. Die Namen der Schauspieler sollten den Kennern unter uns durchaus ein Begriff sein. Denn alle haben bereits in den 90iger-Jahren in zahlreichen Action-Kampfsportfilmen mitgewirkt. Auch Bloodchamp stammt ursprünglich aus den 90iger-Jahren und erschien vor Kurzem in der Originalfassung auf DVD.
Bardos Bruder hatte das Potenzial, es bis nach ganz oben zu schaffen und die derzeitigen Champions des Kickboxens vom Thron zu stoßen. Dies gefiel den anderen vier Kämpfern natürlich gar nicht, da sie einen „Deal“ untereinander geschlossen hatten, der nun aufzufliegen scheint. Angeführt von Connie Angel hatten die besten Kickboxer ein Abkommen unter sich geschlossen, die Kämpfe im Ring geplant ablaufen zu lassen. Somit sollte sichergestellt sein, dass es für jeden hohe Preisgelder gibt, da der Ausgang des jeweiligen Kampfes bereits im Voraus klar war und entsprechende Wetten abgeschlossen werden konnten.
Bardos Bruder sollte als guter Kämpfer Teil der Gemeinschaft werden, doch er stand für faire Kämpfe und wollte bei dem Ganzen nicht mitmachen. Billy wurde auf ihn angesetzt um ihn zu überzeugen, wenn nötig, sollte er auch etwas nachhelfen. Gesagt, getan. Die Reaktion des Newcomers im Kickboxen war klar und die vier Champs halfen nach, bis er blutüberströmt am Boden lag und er den Kampf leider nicht überlebte – so schien es zumindest für die vier anderen Kickboxer.

Jahre später will sich Brick Bardo an dem „scheinbaren“ Tod seines Bruders rächen und bereitet sich körperlich und mental auf seinen größten Kampf vor. Alle vier lässt er zu sich beordern, mehr oder minder freiwillig, um mit Ihnen über den Tod seines Bruders zu sprechen. Doch nicht nur das. Wenn es nach Brick ginge, bricht der „jüngste Tag“ für die vier Kampfsportler an.
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