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Bloody Good Time
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BEWERTUNG |
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Der Trend der Spielindustrie geht immer mehr in Richtung größer ist auch besser und damit teurer. Mit dem Xbox Live Arcade Spiel Bloody Good Time erleben wir jedoch einen Ausbruch aus dieser Entwicklung und möchten euch deshalb das 400 Microsoft Points teure Spiel vorstellen.
Die Handlung ist schnell erklärt, ihr spielt einen angehenden Filmstar in Hollywood, der im harten Konkurrenzkampf mit anderen Schauspielern überleben muss. Hierbei könnt ihr allerdings das Überleben wortwörtlich nehmen. Denn euer verrückter Regisseur stellt äußerst komische Anforderungen, so müsst ihr euch mit spektakulären Tötungsmanövern gegenüber den anderen Schauspielern abheben. Das Ziel ist es also an einem der drei verschiedenen Filmsets (SpringBreak, HorrorHouse und Vegas) so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Die Punkte hängen hierbei von der Tatwaffe ab. Der Regisseur bestimmt am Anfang einer jeden Runde die Punktzahlen für die verschiedenen Waffen, die von Ratten und Revolvern über Fallen bis hin zu Schwertern reichen. Ihr könnt dabei sogar eure Charakterklasse wechseln. Habt ihr Lust auf weibliche Intuition, wählt ihr die Diva, wenn ihr aber einfach geballte Männlichkeit möchtet, dann wählt ihr den Schlägertypen aus. Zusätzlich gibt es noch weitere Typen zum Zocken, ihr findet schon was passendes.
Apropos zocken, dass Spiel bietet 4 verschiedene Modi und das sogar über Xbox Live und System Link. Im klassischen Deathmatch müsst ihr einfach so viele Personen wie nur möglich ins Jenseits schicken. Im Modus Jagd werdet ihr stets von einem Kontrahenten verfolgt und müsst überleben. Weiter geht es mit dem Modus Rache, bei diesem müsst ihr, wie der Name schon sagt, euren Tod rächen. Der vierte Im Bunde ist der Modus Eliminierung, hierbei habt ihr die Mitwirkenden als Feind und müsst kräftig aufräumen. Zum Saubermachen habt ihr unzählige Waffen wie Revolver, Scharfschützengewehr, Hammer, Katana, Messer, Ratten, Baseballschläger und Fallen. Ebenso wie die Waffen sind auch die Fallen quer über die Karte verstreut. Aktiviert ihr eine der Fallen, wird eine tödliche Aktion auf der Karte ausgelöst. Doch wie heißt es so schön: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Wir haben uns mit den Fallen nämlich mehr selbst umgebracht, als irgendwelche Gegner.
Ich muss Pipi
Je monotoner das Gameplay, desto besser muss die Grafik sein. Diesen Leitspruch haben sich die Entwickler wohl auf die Fahnen geschrieben. Denn die Grafik kommt wirklich gelungen daher. Sehr im Stile von Sims gehalten, schafft es einen krassen Kontrast zum eigentlich brutalen Spiel. Zwar gibt es kein Blut, ja sehr komisch, aber trotzdem können wir hier ein Plus hinter die Grafik schreiben.
Leider können wir uns nicht ebenso positiv über die musikalische Gestaltung auslassen. Kommt das Spiel im Hauptmenü noch mit rockiger Musik daher, herrscht im Spiel selbst Totenstille. Lediglich die äußerst seltenen Monologe des Protagonisten, der Wachen oder des Regisseurs unterbrechen diese. Wobei hier die Betonung auf selten liegt. Schade eigentlich, denn gerade musikalisch ist es doch so einfach, alles richtig zu machen. Das Fazit von: BeN
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