Born To Fight

Born To Fight

Originaltitel: Gerd ma lui
Genre: Action • Martial Arts
Regie: Panna Rittikrai
Hauptdarsteller: Nappon Gomarachun • Santisuk Promsiri • Dan Chupong • uvm.
Laufzeit: ca. 96 Minuten
Label: Ascot Elite
FSK 18

Born To Fight   26.02.2010 von Tobi

Die Filmproduktionen aus Thailand konzentrieren sich sehr stark auf Kampfsportfilme. Der mittlerweile zum Superstar aufgestiegene Tony Jaa hat es mit Filmen, wie „Ong Bak“ oder „Revenge of the warrior“ bereits bewiesen. Denn hier wird nicht getrickst und es werden auch keine Seile verwendet. Alles was der Zuschauer sieht ist echt und jeder Tritt ins Gesicht tut beim Hinschauen weh. Der Film „Born to fight“ bildet da keine Ausnahme. Der folgende Bericht gibt Aufschluss über diese Produktion.

 

Deaw ist Polizist und zusammen mit seinem Partner hinter einem Drogenbaron her. Eines Tages führt sie eine Spur in eine alte Lagerhalle, wo sie sich als Käufer ausgeben. Dummerweise fliegt ihre Tarnung auf und nach einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd ist der Drogenbaron geschnappt. Leider ist Deaws Partner bei diesem Einsatz verstorben, was ihn ziemlich mitnimmt. Verfolgt von Depressionen stürzt er sich in den Alkoholkonsum. Erst seine sportliche Schwester kann ihn dazu überreden mit anderen Athleten in ein abgelegenes Dorf zu fahren und humanitäre Hilfe zu leisten.

 

Die Menschen dort haben nicht viel und sind auf Hilfe von außen angewiesen. Dummerweise wird genau zu diesem Zeitpunkt dieses Dorf von Terroristen überfallen. Nahezu jeder Dorfbewohner wird auf bestialische Art und Weise hingerichtet und selbst vor Kindern wird nicht Halt gemacht. Die wenigen Überlebenden werden als Druckmittel benutzt, denn die Terroristen wollen den inhaftierten Drogenbaron freipressen. Als Deaw und die anderen Athleten ihre Chance zum Widerstand wittern holen sie zum Gegenangriff aus. Und dieser ist wird tödlich sein, denn die Terroristen planen zusätzlich Bangkok dem Erdboden gleich zu machen.

 

Der Film „Born to fight“ zeigt derart verrückte Stunts, dass einem wirklich die Spucke wegbleibt. Man traut teilweise seinen Augen nicht. Alle gezeigten Szenen sind sowas von echt, dass man sich wirklich fragt, wie man sich sowas antun kann. Jeder Tritt ins Gesicht wird in Zeitlupe gezeigt, so dass man nichts verpassen kann. Klar ist, dass die Story nicht gerade das „Gelbe vom Ei“ ist, aber die Actionszenen sind wirklich der Wahnsinn. Hier wurden anscheinend einige der besten Athleten der Welt gecastet, denn hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt.

 

Die schauspielerischen Leistungen halten sich genau deswegen auch sehr in Grenzen und auch die wenigen CGI-Effekte sehen extrem billig aus. Dennoch ist „Born to fight“ Unterhaltung auf sehr hohem Niveau. Denn hier wird gar nicht erst versucht das Rad neu zu erfinden. Hier ist das Motto „Auf die Fresse“ und sonst nichts. Und genau das bekommt der geneigte Actionfan geboten. Die Szenen sind teilweise sogar so krass, dass man im Abspann sieht, wie einer der Stuntleute nach einem Sturz wiederbelebt werden musste. Ich persönlich finde den Film echt klasse und freue mich, dass er auf Bluray erschienen ist.

 

Und da sind wir auch schon beim Thema. Die Bluray-Veröffentlichung ist ganz ok geworden. Das VC-1 kodierte Bild ist leider nicht wirklich auf HD-Niveau, denn es ist stellenweise einfach viel zu verrauscht und auch der Schärfegrad ist nicht wirklich bemerkenswert. Dafür glänzen die deutsche und thailändische DTS-HD 5.1 Tonspuren mit unkomprimierter Klangqualität. Da gibt es nichts zu meckern. Leider war es das dann auch schon, denn außer einigen Trailern und einem Wendecover bekommt der Käufer nichts weiter geboten. Schade eigentlich, denn gerade ein Making-Of wäre hier extrem interessant gewesen. Aber die Chance ist nun verspielt.


Das Fazit von: Tobi

Tobi

„Born to fight“ ist Actionkost vom Allerfeinsten. Wer sich mal wieder sinnlos unterhalten lassen will ist hier genau richtig. Die Kampfsportszenen, sowie sämtliche athletischen Darbietungen sind Weltklasse. Hier können sich die Stuntleute aus Hollywood mal eine Scheibe abschneiden. Leider ist die Bluray selbst nicht wirklich sehr gelungen und sicherlich nur für Leute interessant, die den Film noch nicht auf DVD haben. Ein Wechsel von der DVD zur Bluray lohnt sich nicht wirklich, was ich persönlich sehr schade finde.


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