![]() |
CSI: NY - Staffel 6
|
BEWERTUNG |
|
Am Ende der fünften Staffel stirbt die Kollegin Jessica Angell. Bei ihrer Abschiedsveranstaltung gerät das Team in einen Kugelhagel und einige der Mitglieder tragen bleibende psychische oder physische Schäden mit sich herum. Doch damit beginnen erneut 23 spannende und mitreißende Fälle der Ermittler, bei denen einige Überraschungen zutage treten…
Das Ermittlerteam rund um den leitenden Ermittler Detective Mac Taylor (Gary Sinise) darf wieder auf Verbrecherjagd gehen und dabei insgesamt 23 spannende Fälle lösen. Wer sich bisher noch nicht in das Territorium von CSI:NY begeben hat, der kann sich hier noch einmal einen Überblick verschaffen und die voherige Staffel begutachten. Neben den spannenden Ermittlungen, die das Team auch in dieser Staffel wieder anstrebt, ist
Zum Ende der letzten Staffel war nur noch bekannt, dass das CSI-Teammitglied Jessica Angell (Emmanuelle Vaugier) angeschossen wurde und an den Folgen stirbt. Das Team hat sich nun noch einmal zusammengefunden, um bei dem einen oder anderen Drink über die Sache zu sprechen und die Dinge zu verarbeiten. Doch genau in diesem Moment fährt ein Wagen vor und zerlegt die Bar mit einem Maschinengewehr in Schutt und Asche. Glücklicherweise wird dabei lediglich eine Person getötet und ein paar mehr verletzt. Doch für das Team gibt es den nächsten Rückschlag, denn Detective Danny Messer (Carmine Giovinazzo) wird angeschossen und sitzt fortan querschnittsgelähmt im Rollstuhl. Die Aussichten auf eine Heilung stehen nicht besonders gut. Das Team lässt sich trotzdem nicht unterkriegen und handelt nach dem Motto: Jetzt erst recht und macht sich daran, die Schuldigen zu finden. Danny selbst ist es auch, der einen Anruf von einer Insiderin erhält und macht sich mit Mac auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt. Doch dort wird auch die Informantin selbst erschossen, bevor sie wirklich wertvolle Informationen an den Mann bringen kann. Die Situation scheint ein wenig aussichtslos, als schließlich die Tatortputzkraft Haylen Becall (Sarah Carter) einen entscheidenden Blutabdruck findet, den Adam Ross (A.J. Buckley) übersehen hat. Fortan findet Haylen Gefallen an der Ermittlungsarbeit und Adam macht sich Gedanken, dass sein Fehler zum Ausschluss aus dem Team führen könnte. Nach einem weiteren angedeuteten Blutmassaker kommen die Ermittler den Schuldigen auf die Spur. Dieses Mal geht die Sache aber gut aus, doch wird das auf Dauer so sein?! So verlaufen viele der Fälle prinzipiell ähnlich, nichtsdestotrotz sind sie gut gewählt.
Es geht beispielsweise um einen in der Ehre gekränkten totkranken Krebspatienten, der sich an den Verantwortlichen seiner Misere rächen möchte. Doch der selbst ernannte Totengräber (original Grave Digger) schickt seine Opfer gekonnt in den Tod, indem er über das Web Einfluss auf deren Verhalten und Geschehnisse im Umfeld nimmt. Oder aber es tauchen bei einem ziemlich eindeutigen Mord an einem Mann, deren eifersüchtige Ehefrau sogar selbst gesteht, mysteriöse DNS-Rückstände auf, die auf einen weiteren Mörder schließen lassen. Oftmals begeben sich die Ermittler bei ihrer Arbeit in Todesgefahr und müssen knifflige Rätsel lösen, um den Tätern schließlich auf die Spur zu kommen. Mich hat die Auswahl an Fällen und deren Bearbeitung durch das Team auf jeden Fall vollends überzeugt. Nebenbei werden aber auch einige zwischenmenschliche Beziehungen vorangetrieben. So muss das Team zunächst den Tod von Jessica Angell verkraften, vor allem ihr direkter Partner Detective Don Flack (Eddie Cahill) hat unter der Situation zu leiden, während Danny mit der Querschnittslähmung kämpft. Durch seine abschweigenden Gedanken bringt er sich selbst bei einem der Fälle in Lebensgefahr, aus der ihn Detektive Lindsay Monroe (Anna Belknap) gerade noch einmal befreien kann. Gleichzeitig kämpft sie selbst mit Danny gegen die Dauerhaftigkeit seiner Querschnittslähmung und gibt ihm den Mut und die Hoffnung, gegen diese zu kämpfen, damit er selbst bald wieder auf den eigenen Füßen stehen kann. So werden die einzelnen Folgen nicht nur aus Sicht der kriminologischen Arbeit nie langweilig, auch die persönliche Entwicklung der Charaktere macht Spaß.
Die Premiere der Serie auf Blu-ray im HD-Bereich fällt zumindest vom Bild her richtig gut aus. Von der Schärfe und den Details her überzeugt das Bild, da gibt es wenig zu meckern. Auffälligkeiten zeigen sich höchstens durch die Stileffekte der Serie, die durch teils kräftige Farbfilter satt oder doch eher matt ausfallen. Einzig der Kontrast ist etwas zu steil ausgefallen, sodass einige dunklere Bildbereiche durch die helleren überstrahlt werden. Der Ton kann dagegen nicht ganz so überzeugen. Zwar werden die Kanäle ordentlich verwendet und die Dialoge sind zu jeder Zeit gut zu verstehen, aber irgendwie kommt kein richtiger Raumklang zustande. So hat man oftmals das Gefühl, das Ganze ist etwas zu frontlastig ausgefallen. Nichtsdestotrotz würde ich diese technische Premiere mal als durchaus gelungen bezeichnen. Es bleibt zu hoffen, dass auch die zukünftigen Staffeln ihren Weg auf Blu-ray finden.
Abschließend noch alle Folgen der kompletten sechsten Staffel in der Übersicht:
Das Fazit von: DeWerni
|
|

nur eines sicher: Das CSI-Team aus New York hat es geschafft, sich eine ordentliche Position im hart umkämpften Seriengenre um spektakuläre Mordfälle zu erkämpfen, auch wenn es sich um das jüngste Spin-Off der CSI-Reihe handelt.






Kommentar verfassen
Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.