Candice Renoir - Staffel 4

Candice Renoir - Staffel 4

Originaltitel: Candice Renoir
Genre: Krimi
Regie: Nicolas Picard • Stéphane Malhuret
Hauptdarsteller: Cécile Bois
Laufzeit: DVD (505 Min)
Label: Edel Germany GmbH
FSK 12

Candice Renoir - Staffel 4   31.10.2017 von Born2bewild

Candice Renoir ist eine Serie, die es schaffte, sich immer wieder zu steigern. Doch was uns hier mit der vierten Staffel erwartet, hatte unser Redakteur Alex des Duos Born2beWild so nicht vorausgesehen. Was ihn so gefesselt hat, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Das Team der Kriminalpolizei in Séte ist ziemlich klein geworden. Antoine (Raphaël Lenglet) hat zur übergeordneten Abteilung PG gewechselt und Candice (Cécile Bois) hat sich für ihren Umzug eine Auszeit genommen. Noch während Jean-Batiste (Mhamed Arezki) sich auf dem Weg zum Tatort beschwert, taucht auch die pink dominierte, vierfache Mutter wieder auf. Sie brauchte erst einmal eine Auszeit von ihren Kindern und fand so den Weg zurück zum Yachthafen, wo ein Pförtner mit einer Signalpistole erschossen wurde. Somit ist das Team immerhin wieder zu dritt und würde das Fehlen von Antoine nicht schon genug schmerzen, taucht er mit seiner neuen Chefin Sylvie Leclerc (Nathalie Boutefeu) auf und nimmt Candice den Fall weg. Hintergrund der Geschichte ist, dass der Verstorbene Hauptverdächtiger einer brutalen Raubmordserie ist. Doch Candice möchte weder den Fall abgeben, noch vor der unsympathischen und perfekten Sylvie den Kürzeren ziehen und ermittelt auf eigene Faust weiter.

 

Wird es ein Happy End zwischen Antoine und seinem ehemaligen Team geben? Wird der Mörder des vermeintlichen straffällig gewordenen Pförtners gefunden werden?

 

Die vierte Staffel der französischen Serie war für uns ein besonderes Highlight. Sie bietet neben den zu erwartenden Kriminalfällen eine hervorragende und vielfältige Nebenhandlung. Dabei steht Anfangs der Konflikt und Vertrauensmissbrauch zwischen Antoine und seinem ehemaligen Team im Fokus und schwappt dabei etwas auf seine neue Chefin über. Sie und auch der eine oder andere Zwischenfall sorgen für eine enorme Unsicherheit bei der sonst so selbstsicheren Candice. Was wiederum dazu führt, dass wir sie sehen, wie wir sie nie erwartet hätten. Besonders positiv sticht auch Stéphane Blancafort als Cendice Liebhaber David heraus, den sie noch versucht vor ihren Kindern zu verstecken. Aber auch die Fälle haben es in sich. So fällt hier besonders „Kein Rauch ohne Feuer“ auf, bei dem auf sehr authentische Art und Weise die Macht der sozialen Medien dargestellt wird. Wir würden sagen, dass die vorliegende vierte Staffel mit einem gewissen Abstand die stärkste der Serie ist, auch wenn wir mit dem Staffelfinale nicht so ganz einverstanden sind.

 

Bildergalerie von Candice Renoir - Staffel 4 (10 Bilder)

Technisch gesehen bieten die DVDs wieder eine sehr solide Qualität. Neben einer für das Medium guten Bildschärfe ist auch der Sound sehr gut gelungen. Lediglich, wie schon aus den vorigen Staffeln gewohnt, die Synchronsprecher gefielen uns nicht so gut. Leider ist es für uns auch mangels Französischkenntnissen keine Option auf den O-Ton umzuschalten. Extras gibt es leider auch keine.

 

Abschließend noch die Episodenliste:

 

  • Folge 01: Kein Verrat ist unverzeihlich
  • Folge 02: Der Zweifel ist der Weisheit Anfang
  • Folge 03: Unser größter Feind sind wir selbst
  • Folge 04: Vorsicht ist besser als Nachsicht
  • Folge 05: Aus den Augen, aus dem Sinn
  • Folge 06: Wie die Mutter, so die Tochter
  • Folge 07: Die ganze Wahrheit verschweigt man besser
  • Folge 08: Kein Rauch ohne Feuer
  • Folge 09: Seine wahren Freunde erkennt man erst im Unglück
  • Folge 10: Auge um Auge und die Welt erblindet

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Nun ja, was soll ich sagen? Die Serie gefiel mir ja schon von Staffel zu Staffel (hier unser Review zur dritten Staffel) besser, aber was hier in der vierten Staffel abgeliefert wird, sticht schon sehr hervor. Der rote Faden mit dem Konflikt zwischen Antoine und seinem ehemaligen Team und Candice Privat- und Liebesleben ziehen sich spannend vom Anfang bis zur letzten Folge. Da geraten die Kriminalfälle schon fast in den Hintergrund, können aber trotzdem in ihrer Handlung und ihrer Authentizität überzeugen. Ich hab die Staffel geradezu verschlungen und mich immer wieder dabei erwischt „eine Folge geht noch“. Das Einzige, was ich dabei bereue, ist die letzte Folge, die ein Staffelfinale bietet, das ich immer noch nicht verdaut habe. Was genau, das müsst Ihr selbst herausfinden. Ich kann diese Staffel klar empfehlen und vergebe hier mit 9/10 Punkten zwei Punkte mehr als bei der dritten Staffel.


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