Child of Light

Child of Light

Publisher: Ubisoft
Entwicklerstudio: Ubisoft Montreal
Genre: Rollenspiel
Sub-Genre: Jump ´n´ Run-Rollenspiel
Art: Lowprice
Erscheinungsdatum: 30.04.2014
USK 6

Child of Light   30.04.2014 von Panikmike

Ubisoft kennen die meisten Spieler von Titeln wie Assassins Creed und Far Cry. Dass der Publisher nun ein spielbares Gedicht auf den Markt bringt, ist eher ungewöhnlich. Der Spieler darf eine fantastische Welt voller Gefahren betreten und in diesem Jump ´n´ Run-Rollenspiel viel staunen, schwitzen und auch schwärmen …

 

Aurora in einer bizarren Welt!

 

Der Spieler schlüpft bei diesem andersartigen Rollenspiel in die Rolle von Prinzessin Aurora, welche sich auf den Weg zu ihren Eltern macht. An ihrer Seite ist das freundliche Glühwürmchen Igniculus, welches sie auf ihrer Reise begleitet und ihr hilft. Mit ihm kann der Spieler dunkle Ecken erreichen oder aber Truhen in schwindelerregenden Höhen aufmachen. Ebenso kann Igniculus bestimmte Dinge aufsammeln, um die Reise zu erleichtern und im Kampf die Gegner verlangsamen oder aber die Helden heilen. Das Glühwürmchen kann vom Spieler selbst mit dem rechten Analogstick gesteuert werden oder aber durch einen menschlichen Spieler. Die Prinzessin kann außer laufen noch springen und später sogar fliegen. Damit können versteckte Schätze, Sammelgegenstände und auch seltene Truhen erreicht, beziehungsweise entdeckt werden. 

 

Jump ´n´ Run, Rollenspiel oder beides?

 

Das neue Werk von Ubisoft  präsentiert sich anfänglich als reines Jump ´n´ Run, doch sobald der erste Kampf losgeht, werden auch die Rollenspielaspekte ersichtlich. Der Spieler sammelt im Laufe seiner Karriere Erfahrungspunkte, steigt Level auf und kann pro Aufstieg eine neue Fertigkeit im Fertigkeitenbaum auswählen. Es stehen pro Charakter drei Wege zur Verfügung, die aber auch kombiniert werden können. So gibt es neue Zaubersprüche, neue Angriffsmöglichkeiten, mehr Lebenspunkte, mehr Mana oder Ähnliches. Nach und nach gesellen sich mehr Helden zu Euch, die Ihr während des Kampfes dann auch wechseln könnt. Gleichzeitig sind immer nur zwei Charaktere im Kampf verfügbar, was bei maximal drei Gegner aber auch völlig fair ist. Gekämpft wird rundenbasierend. Der Spieler sieht am unteren Rand eine Leiste, welche die Reihenfolge der Angreifer anzeigt. Diese läuft langsam ab und welches Spieler- bzw. Gegnersymbol zuerst das Ende der Leiste erreicht, darf angreifen. Das alles läuft automatisch ab, der Spieler hat aber mit Igniculus oder aber seinen Aktivitäten einen Einfluss drauf. So geht der Kampf Runde um Runde (bzw. Leiste um Leiste), bis entweder der Spieler oder besseren Falls die Gegner das Zeitliche segnen.

 

Zwischen den Kämpfen kann dann in alter Jump ´n´ Run-Manier rumgelaufen und gesprungen werden, oder aber im späteren Spielverlauf geflogen werden. Die Gegner kann der Spieler im Vorfeld sehen und ihnen gegebenenfalls ausweichen – insofern nicht alle Truhen und Sammelgegenstände die Objekte der Begierde sind.

 

Bildergalerie von Child of Light (10 Bilder)

Ein bezaubernd schönes Abenteuer!

 

Das Spiel überzeugt grafisch schon nach wenigen Minuten durch eine beeindruckende Farbenvielfalt und Liebe zum Detail. Die Optik im Aquarell-Stil wurde unglaublich detailliert und schön umgesetzt, die zauberhafte Welt kann Jung und Alt begeistern. Ebenso schön ist Hauptdarstellerin Aurora in Szene gesetzt. Ihr rotes Haar weht im Wind, gleitet beim Fliegen durch die Luft und fällt beim Stehenbleiben langsam nach unten. Generell sind die Effekte sehr schön geworden, egal ob der Spieler nun seine Augen auf Aurora wirft, oder aber auf die Welt mitsamt ihren unzähligen Ebenen. Die Grafik erinnert ein wenig an Rayman: Origins, was aber an der UbiArt Framework-Engine liegt, die auch hier verwendet wurde. Untermalt wird die zauberhaft animierte Welt mit sehr schönen orchestralischen Stücken, die jederzeit Lust auf mehr machen. In den Zwischensequenzen gibt es gut übersetzte Texte, die sich auch im Deutschen reimen.

 

Wer mehr über das Kampfsystem, der Musik, der zauberhaften Grafik und von Aurora wissen möchte, der sollte sich meine Gameplay Videos ansehen. Diese findet Ihr auf Youtube unter folgendem LINK oder aber rechts im Artikel in der Video-Galerie!


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich mag Rollenspiele. Als ich die ersten Bilder zu Child of Light gesehen habe, musste ich einfach zuschlagen. Das Spiel ist ein Abenteuer, welches ich nicht mehr so schnell vergessen werde. Das Königreich ist groß, es gibt viel zu entdecken, die Grafik ist bezaubern und die Kämpfe machen Spaß. Nicht unerwähnt bleiben sollten jedoch auch die negativen Punkte. Zum einen sind mir die wenigen Rätsel zu seicht, da hätte definitiv mehr Arbeit reingesteckt werden müssen. Zum anderen sind die Kämpfe bis zum letzten Drittel des Spiels viel zu einfach und fordern kaum. Doch wer durchhält, bekommt am Ende ein paar ansprechende Zwischen- und Endgegner präsentiert, die ohne eine Taktik nicht zu besiegen sind. Ebenso finde ich den Jump ´n´ Run-Part wirklich gelungen, denn so fühle ich mich nicht von den Gegnern überrumpelt und kann mich auf die tolle Atmosphäre des Spiels konzentrieren. Von mir bekommt Child of Light klare 8 von 10 Punkte!


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positiv negativ
  • Unglaublich schöne Grafik im Aquarell-Stil
  • Verschiedene Charaktere mit verschiedenen Fähigkeiten
  • Sehr durchdachtes Kampfsystem
  • Lange Spielzeit
  • Harmonische Musikstücke
  • Gute deutsche Übersetzung
  • Kaum Rätsel
  • Kämpfe am Anfang viel zu einfach
  • Schätze sammeln ohne Gefahren





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