Von Sunfilm erschien nun der zweite Teil, der nahtlos an den ersten Film angrenzt. In den Bergen Norwegens tobte ein Killer, der auf einer kleinen Skihütte sein Unwesen trieb. Eine Gruppe von Snowboardern fiel ihm zum Opfer, nur eine Frau überlebte. Doch der zweite Teil zeigt, dass der Mörder nicht wirklich tot ist…

Nach der Tragödie aus dem ersten Teil hat es die einzige Überlebende (Jannicke) gerade mal so in die nächste Stadt geschafft. Der Weg von der Skihütte dahin war schier unendlich, doch per Zufall fand ein Mann sie auf der Straße. Im Krankenhaus konnte man sie retten, bis dahin wusste noch keiner, was geschehen war. Als sie ein wenig fitter war, erzählte sie dem kleinen Dorf die Geschichte des Killers, der ihre ganzen Freunde ausradiert hatte. Die Polizei geht der Sache nach und versucht die Geschichte nachzuvollziehen. Jannicke wird im Krankenhaus langsam wieder fit, doch als sie eines Nachts aufwacht, ist es stockdunkel und anders als sonst. Die Stille macht ihr Angst. Da sie von dem Erlebnis auf der Hütte noch immer ein Trauma hat, versucht sie zu fliehen, denn sie hat Angst vor dem Unbekannten. Doch schnell stellt sich heraus, dass der Skihütten-Killer wieder da ist und nicht, wie sie glaubte, in der Hölle ist. Der Alptraum geht von vorne los…
Cold Prey war zu seiner Zeit ein guter Slasher, der durch seine Glaubwürdigkeit, seiner Faszination und seiner Technik überzeugen konnte. Der zweite Teil knüpft nahtlos an der Story an, doch der ist durchdachter und besser gestylt. Man merkt, dass das Filmteam einige Sachen besser machen wollte und das gelang ihnen auch. Die Kamerafahrten sind manchmal ruhig, manchmal sehr schnell und irgendwie abgefahren. Die Leistung der Schauspieler ist ebenso, wie im ersten Teil, sehr gut. Die Geschichte kann als Fortsetzung definitiv überzeugen…
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