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Convict 762
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BEWERTUNG |
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Die B-Movie-Liebhaber unter uns können mit den Namen „Frank Zagarino“ und „Billy Drago“ sicherlich was anfangen. Alle anderen werden sich wohl ordentlich am Kopf kratzen und sich fragen, wer die beiden sein sollen. Das Berliner Label „Epix Media AG“ bewirbt mit diesen beiden Namen ihre fünfte Veröffentlichung aus ihrer „Twilight Classics Edition“. Der Titel des Filmes heißt „Convict 762“ und verspricht ein düsteres Sci-Fi-Spektakel zu sein.
Das Raumschiff „Alexandria“ ist unterwegs in den Weiten des Weltalls. Dummerweise gerät die komplett weibliche Crew in einen Asteroiden-Sturm und ist auf Grund diverser Ausweichmanöver gezwungen ihre Treibstoff-Reserven abzuwerfen. Diese Reserven müssen natürlich schnellstmöglich wieder gefüllt werden und so beschließt die Crew auf einer nahegelegenen Strafkolonie notzulanden. Doch genau das wird sich bald als tödlicher Fehler erweisen.
Das Blöde ist nämlich, dass innerhalb der Strafkolonie ein Gefängnisaufstand stattgefunden hat. Besonders der Häftling mit der Nummer 762 soll dabei nicht gerade zimperlich vorgegangen sein. Als die Besatzung die Strafkolonie erreicht, gibt es nach dem Aufstand nur noch zwei Überlebende. Einer der beiden ist ein Wärter und der andere ein übler Massenmörder. Doch wer von beiden ist wer? Genau diese Frage entscheidet recht schnell über das Überleben eines jedes Einzelnen. Und eins ist sicher: Es werden keine Gefangenen gemacht.
Oh man, was soll ich zu diesem „Film“ nur schreiben. Man muss ihn schon als C-Movie bezeichnen, da hier wohl jegliches Kleingeld gefehlt hat. Das muss natürlich nicht immer heißen, dass Filme dann automatisch schlecht sind, doch „Convict 762“ bewegt sich ziemlich an der Schmerzgrenze des Zumutbaren. Die Schauspieler sind allesamt wirklich schlecht. Selbst Billy Drago, den ich wirklich sehr mag, kann hier sein Talent nicht ausspielen und wirkt einfach viel zu blass. Auch der Soundtrack wirkt so, als ob man hier ein paar sinnfreie Töne aneinander gereiht hat, um irgendwie das Gefühl von Spannung aufzubauen.
Doch genau an der mangelt es an allen Ecken und Kanten. Die Action kommt zu kurz und irgendwie spielt der Film so vor sich hin. Von Unterhaltung ist hier keine Spur. Zu allem Überfluss kommen noch die billigsten Computereffekte, die ich je gesehen habe. Ich dachte schon, dass mein alter Amiga 500 wieder zum Leben erweckt wurde. Auch hier hat man nichts wirklich richtig gemacht. Es gibt zwar den ein oder anderen blutigen Effekt, doch das rettet den Film auch nicht. Was mich gefreut hat war die Tatsache Billy Drago mal wieder zu sehen, doch das bleibt sicherlich nicht in meiner Erinnerung. Schade eigentlich.
Wie bereits erwähnt hat das Berliner Label „Epix Media AG“ den Film innerhalb ihrer „Twilight Classics Edition“ veröffentlicht. Das bedeutet, dass der Käufer der DVD wieder mal ein extrem hässliches Cover zu Gesicht bekommt. Dafür entschädigt aber ein Preis, der unterhalb der 10 Euro Marke liegt. Die Bildqualität liegt hier weit unter Durchschnitt und auch der Ton bietet nur eine deutsche und englische Dolby Digital 2.0 Tonspur. Gerade bei Sci-Fi-Filmen kann man doch etwas mehr erwarten, oder? Leider gibt es auch wieder mal kein Bonusmaterial. Nur ein paar Trailer für andere Filme finden Platz auf der DVD. Das Fazit von: Tobi
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