Craigs letzter Bond-Film: Worauf wir uns freuen?

Craigs letzter Bond-Film: Worauf wir uns freuen?

Craigs letzter Bond-Film: Worauf wir uns freuen?   03.03.2020 von CommercialJoe

Im Jahr 2005 wurde Daniel Craig der Welt zum ersten Mal als neuer James Bond vorgestellt. Die Besetzung des blonden Briten sorgte damals für viel Wirbel, da Craig nicht dem typischen Bild des charmanten Draufgängers entsprach, welches Vorgänger wie Sean Connery, Roger Moore und Pierce Brosnan auf der Leinwand darstellten. Doch auch wenn sich die Geister an ihm schieden, so brachte Craig auf jeden Fall mehr Tiefgang in den Charakter der berühmten Fleming-Figur.


Vor Kurzem gab Craig schließlich bekannt, dass nach 15 Jahren Schluss sei. Mit James Bond - Keine Zeit zu sterben (2020) beendet er seine Bond-Karriere. Die Erwartungen an seinen letzten Auftritt in der Rolles des Geheimagenten sind natürlich sehr hoch. Was können Fans der Filmreihe vom neuen Streifen erwarten?

 

Craig als Bond im Rückblick

Sein Bond-Debüt machte er in Casino Royale (2006) an der Seite von Eva Green. Reagierte die Presse anfangs noch ablehnend auf den neuen Bond-Darsteller, gab es nach dem Anlauf des Films fast nur noch Lob. Craig begeisterte vor allem mit seinem Körpereinsatz und seiner glaubwürdigen Interpretation der Rolle.

 

Im Jahr 2008 folgte der Film Ein Quantum Trost, welcher Bond endgültig aus der Vergangenheit in die Gegenwart holte. Aufgrund seiner unkonventionellen Machart gab es sowohl Lob als auch Kritik. Einige Kritiker erlebten den Streifen als spannendes Actionabenteuer mit viel visueller Dynamik, während andere sich enttäuscht äußersten, Bond sei nun nur noch ein Actionheld wie jeder andere.

 

Mit der Fortsetzung Skyfall (2012) feierte Craig seinen bisher größten Bond-Erfolg. Der Film, der übrigens zum 50. Jubiläum der Filmreihe erschien, gewährte den Zuschauern bisher nie dagewesene Einblicke in das Privatleben von Bond. So erfuhren wir mehr über die Zeit, bevor er in den Geheimdienst Ihrer Majestät eintrat.

 

Drei Jahre später folgte Spectre (2015), der die Handlung der drei Vorgängerfilme fortführte. Spectre erhielt gemischte Kritiken; sie reichten von einer „episodenhaften Story” und einer „holprigen Erzählung” bis hin zu “großer Unterhaltung mit wuchtigen Actionszenen”.

 

Vorfreude und Fakten rund um den neuen Bond-Film

Am 2. April 2020 soll Craigs letzter Bond-Film – James Bond 007: Keine Zeit zu sterben – in den deutschen Kinos anlaufen. Vom Bond-Marathon mit Freunden zu Hause oder im Kino bis hin zum Casinoabend à la Casino Royale inklusive Casino Bonus und schickem Anzug – Bond-Fans auf der ganzen Welt stimmen sich bereits jetzt schon auf den letzten Teil der Craig-Ära ein und stellen dabei fleißig Spekulationen zur Handlung und Laufzeit des neuen Streifens an.

 

Einige Fakten gibt es bereits. So steht seit Anfang des Jahres zum Beispiel fest, dass die Singer-Songwriterin Billie Eilish den Titelsong für den neuen Bond-Film singen wird. Die gerade einmal 18 Jahre alte Amerikanerin räumte in diesem Jahr bei den Grammys richtig ab. Sie gewann in den Kategorien „Lied des Jahres”, „Album des Jahres”, „Single des Jahres” und „Beste/r neue/r Künstler/in des Jahres”. Eilish wird die bisher jüngste Sängerin eines Bond-Titelsongs seit Beginn des Franchise.

 

Den Soundtrack übernimmt übrigens die eingesessene Hollywood-Größe Hans Zimmer. Der deutsche Komponist und Oscar-Preisträger hat bereits die Musik für Filme wie Der König der Löwen, Fluch der Karibik, Inception und 12 Years a Slave komponiert.

 

Auch über die Laufzeit des Films wurde immer wieder spekuliert. Falls die Gerüchte wahr sind, müssen Fans der Filmreihe viel Sitzfleisch haben, denn die Rede ist von einer Rekorddauer von 174 Minuten. Das wären also 2 Stunden und 54 Minuten. Vorstellbar wäre so eine lange Laufzeit, denn immerhin ist Keine Zeit zu sterben das Ende der Daniel-Craig-007-Pentalogie. In diesem Film sollen also alle Handlungsstränge der vorherigen Filme zusammenlaufen, um Daniel Craigs Bond einen würdigen Abschied zu bieten. Mit 174 Minuten wäre Keine Zeit zu sterben aber fast eine halbe Stunde länger als der Vorgänger Spectre. Er wird sich zeigen, ob die Länge wirklich gerechtfertigt ist.

 

Darum geht es in Keine Zeit zu sterben

Die Handlung ist ebenfalls bereits grob bekannt. So beginnt der Film damit, dass Bond sich mit Madeleine Swann (Léa Seydoux) zurückgezogen hat, um endlich ein normales Leben führen zu können. Doch daraus wird natürlich nichts. Seine Liebe scheint ihn hintergangen zu haben und dann bittet ihn auch noch sein alter Freund Felix Leiter (Jeffrey Wright) darum, ihm bei der Suche nach einem verschwundenen Wissenschaftler zu helfen.

 

Es wird schnell klar, dass die Organisation SPECTRE, die Bond glaubte zerschlagen zu haben, noch immer aktiv ist und sein Widersacher Ernst Stavro Blofeld (Christoph Waltz) selbst vom Gefängnis aus noch für Unruhe sorgen kann. Doch die eigentlichen Strippen zieht der neue, narbengesichtige Bösewicht Safin (Rami Malek). Um diesen zu besiegen, braucht Bond Hilfe.

 

Das Ende von James Bond?

Bereits nach dem Ende der Dreharbeiten zu Spectre wollte Craig eigentlich nicht mehr in der Rolle des Geheimagenten auf die Leinwand zurückkehren. Während des Drehs brach er sich ein Bein und er fühlte sich körperlich nicht mehr dazu in der Lage, noch einen weiteren Bond-Film zu drehen. Letztendlich konnte ihn die Bond-Produzentin Barbara Broccoli überzeugen, noch ein letztes Mal in die Agentenrolle zu schlüpfen.

 

Für Daniel Craigs Bond also fällt der Vorgang. Ob er für einen anderen Bond-Darsteller wieder aufgeht, ist noch immer offen. Bereits seit einiger Zeit kursieren verschiedenen Namen durch das Internet, die möglicherweise als neuer Bond infrage kämen. Ein Mann, der dabei immer wieder genannt wird, ist Idris Elba. Der 47-jährige Brite wäre der erste dunkelhäutige Bond und er hat bereits gesagt, sollte ihm die Rolle angeboten werden, so würde er sie annehmen.

 

Doch Elba ist nicht der einzige Kandidat. Auch Namen wie Tom Hiddleston, Sam Heughan, James Norton und Tom Hardy sind bereits mehrfach gefallen. Doch noch handelt es sich nur um Spekulationen. Wie genau es mit dem berühmtesten Geheimagenten der Welt weitergehen wird, ist vorerst noch ungewiss.

 

Was wir aber wohl mit Sicherheit wissen, ist die Tatsache, dass James Bond im April wieder auf der großen Leinwand zu sehen sein wird. Fans der Franchise können sich auf jeden Fall auf einen epischen Film mit erstklassiger Musik und einer Star-Besetzung freuen. Es bleibt zu hoffen, dass Keine Zeit zu sterben die Ära von Daniel Craig zu einem würdigen Abschluss bringen wird.



Cover & Bilder © www.sofahelden.de




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