Crossfire

Crossfire

Originaltitel: Crossfire
Genre: Action
Regie: Claude-Michel Rome
Hauptdarsteller: Richard Berry
Laufzeit: Ca. 90 Minuten
Label: Koch Media
FSK 16

Crossfire   25.05.2011 von Luckeslos

Kennt Ihr einen guten französischen Action Film? Nein? Ich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich viele. Und ob dieses Schmuckstück hier von Koch Media zu den guten oder schlechten gehört, erfahrt Ihr hier…

Nicht allzu weit entfernt von Marseille ist ein Gefangenentransport unterwegs. Man denkt zuerst, er sei gut bewacht, aber im nächsten Moment geschieht auch schon das Unglück: Einer der vermeintlichen Polizisten entpuppt sich als Gefährte des Gefangenen. Kurze Zeit später ist auch schon alles vorbei, die Polizisten sind tot, und der Gefangene ist mit seinen Komplizen geflohen. Zur selben Zeit in Sch’tis kommt Polizeikommissar Vincent Drieu aus Paris an. Er wurde hierher strafversetzt –  warum, weiß zunächst niemand. In dem Ort selbst sind Gewaltverbrechen, Drogenhandel und Mord schon zum Alltag geworden. Nur leider fühlt sich das zuständige Polizeipräsidium, das in drei Monaten geschlossen werden soll, nicht ganz so verantwortlich, wie es deren Pflicht wäre. Dies soll sich aber mit dem neuen Kommissar Drieu ändern, der sich gleich zu Beginn mit seiner etwas plumpen Art Feinde macht.

Neuer Tag, neue Tat. Drieu ist mit drei seiner neuen Kollegen auf Streife unterwegs und erwischt einen kleinen Drogendealer, der im Präsidium schon bekannt ist, beim Knacken einer Parkuhr. Prompt läuft dieser natürlich beim Erscheinen der Polizisten weg und wird von Ihnen verfolgt. Drieus Kollegen geben schon nach ein paar Metern auf, nur Drieu bleibt an ihm dran. Er verfolgt den Kleinkriminellen, bis er in eine Sackgasse gerät – nämlich in eine Gruppe von Gangstern, die natürlich dem Flüchtigen helfen wollen. Kurze Zeit später taucht aber Drieu völlig unverletzt wieder im Präsidium auf und all seine Kollegen fragen sich, wie er da unbeschadet raus kam. Nur, so viel will er zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten. Die Disco in dem kleinen Örtchen ist der Hauptumschlagsplatz für Drogen in Sch’tis. Dieses scheint die Polizei auch zu wissen, was aber gekonnt ignoriert wird, außer von Drieu. Dem Kommissar aus Paris gefällt das Ganze gar nicht und er fängt an, unangenehme Fragen zu stellen, was wiederum dem Ladenbesitzer nicht gefällt. Somit macht er sich immer mehr Feinde in dem kleinen Örtchen, in dem viele merkwürdige Dinge passieren. So wird jede Nacht im Waffengeschäft eingebrochen. Wenn die Polizei aber ankommt, ist niemand mehr vor Ort und es fehlt auch nichts. Von den Anwohnern hat natürlich niemand etwas gesehen.

Was geschieht nur in diesem Örtchen und warum ist das der Polizei so egal? Was hat es mit den merkwürdigen Einbrüchen in dem Waffen Geschäft zu tun?


Die Qualität dieser Blu-Ray ist ganz in Ordnung. Es gibt kein Flimmern im Bild, nur an der Synchronisation könnte man meckern. An einigen Stellen ertönen die Stimmen der Sprecher obwohl die Schauspieler im Film schon lange fertig sind mit ihren Texten. Die Effekte sind auch teilweise etwas übertrieben, so spritzt das Blut an manchen Stellen nur so um sich, dass dem Zuschauer der Gedanke kommt „Hat ein Mensch wirklich so viel Blut“? Aber im Ganzen ist unseren französischen Nachbarn ein recht guter Actionfilm gelungen, der leider nicht in unseren Kinos lief. Die Story ist zwar teils sehr verzwickt, aber wer auf so etwas steht, ist hier genau richtig und kommt auf seine Kosten.
 


Das Fazit von: Luckeslos

Luckeslos

Als ich mir Crossfire angesehen habe, kamen schon nach wenigen Minuten die ersten Gedanken des Abschaltens hoch. Aber nach einer Weile legten sich diese und der Film fesselte mich. Es geschehen so viele merkwürdige Dinge, dass man einfach weiter schauen muss. Man will ja schließlich wissen, was all die Geschehnisse miteinander zu tun haben. Die Story in Crossfire ist so verzwickt, dass man sich während des ganzen Filmes voll konzentrieren muss. Einmal nicht aufgepasst muss man zurückspulen, sonst versteht man den Zusammenhang nicht. Wer auf so etwas steht und über die teils schlechten Effekte hinwegsehen kann, wird diesen Film lieben.


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