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DJ Star
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BEWERTUNG |
03.11.2009 von derstefan
Wer schon mal ein bisschen auf privaten Partys oder sogar vor zahlendem Publikum aufgelegt hat, der kennt das Gefühl: Hoffentlich kocht gleich die Stimmung und sie tanzen bald alle, hoffentlich bekomme ich die Übergänge sauber hin. Wer da schon mal ein bisschen für die nächste Party üben möchte, der sollte sich mal „DJ Star“ aus dem Hause Deep Silver ansehen.
Angefangen wird auf einer Privatparty in einer Wohnung. Klar, so fangen wohl die meisten Karrieren an. Euer Ziel ist es, durch geschicktes Mischen von Tracks und Einfügen von Samples eine perfekte Performance zu geben und den Party-Mob zum Toben zu bringen. Zu Beginn ist das noch relativ easy. Ihr startet mit folgenden Bedienelementen: Zwei Plattenteller, einen Beat-Counter und einen Crossfader, mit dem ihr zwischen den beiden Turntables wechseln könnt. Und damit ihr auch ein bisschen die Übergänge während des Sets testen könnt, gibt es die Möglichkeit per Knopfdruck die Musik nur auf den Kopfhörer zu legen. Und wenn ihr die Übergänge von einem Track zum nächsten gut hinbekommt, dann steigt eure Skillanzeige und die Leute zieht es auf die Tanzfläche. Ihr müsst auch darauf achten, dass die Tracks die gleiche BPM-Zahl (Beats per Minute) haben, was ihr durch den Beat-Counter steuern könnt. Es gibt auch die Möglichkeit die Geschwindigkeit automatisch anpassen zu lassen, das wird aber mit Skill-Abzug bestraft. Ein Level ist dann erfolgreich erledigt, wenn ihr eine vorgegebene Anzahl von Leuten eine bestimmte Zeit lang auf der Bühne zum Tanzen bewegen könnt.
Hilfreich bei der Vollbestückung der Tanzfläche sind kleine Minigames mit denen ihr die Clubatmosphäre steigern könnt. Wenn ihr den grünen Schalter auf dem Touchscreen rechts oben anklickt, dann müsst ihr mit dem Stylus kleine Aufgaben lösen wie zum Beispiel Guitar Hero ähnlich Noten zu treffen oder bei einem sich bewegenden Wurm bestimmte Farben nacheinander mit dem Stylus anzutippen.
Die Soundqualität ist für einen DS-Titel wirklich gelungen, die Guitar-Hero-Titel hörten sich da ein wenig blechener an. Natürlich würde der eine oder andere Track mehr nicht schaden, auch Downloadcontent wäre schön, aber nach 40 Tracks ist Schluss. Wenn man dann die raus rechnet, die einem nicht gefallen, wird´s für manchen relativ schnell langweilig. Aber: Es gibt noch einen Spielmodus in dem ihr die Möglichkeit habt eure eigenen Songs (maximal 4 Tracks) in verschiedenen Musikstilen zusammenstellen. Für Track-Bastler ist hier also auf jeden Fall die eine oder andere Stunde Extra-Spielspaß dabei. Über den WIFI-Modus lassen sich selbst erstellte Tracks hochladen und von Freunden herunterladen, mehr ist allerdings leider nicht multiplayertechnisch nicht drin. Das Fazit von: derstefan
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