Das Tor zur Hölle

Das Tor zur Hölle

Genre: Hörspiel
Autor: Markus Topf, Annika Strauss

Das Tor zur Hölle   21.01.2017 von Born2bewild

Wir blicken wieder einmal über den Tellerrand für ein akustisches Erlebnis der anderen Art, nämlich der des Hörspiels. Einen Einblick in diese Welt erhalten wir an dieser Stelle durch den am 13.01.2017 erschienenen Gruselkrimi Das Tor zur Hölle. Ob uns das Abenteuer gefallen hat oder ob es für uns eine Qual war, erfahrt Ihr in unserem Eventbericht…

 

In einem Gespräch mit Kardinal Spinelli (Bernd Stephan) erfährt Padre Stefano Manzoni (Markus Pfeiffer), dass der Dämon Abadon zurückgekehrt ist. Er soll verantwortlich sein für die Verwüstung einer bayrischen Stadt. Der Kardinal bittet den im Exorzismus erfahrenen Padre darum nach Jerusalem zu reisen. Dort ist die Amerikanerin Christine Hammond (Jennifer Böttcher) dabei einen Tempel zu suchen, der Abadon dienen könnte, das Tor zur Hölle zu öffnen. Dies gilt es natürlich um jeden Preis zu verhindern. Stefano ist erst einmal etwas unsicher, ob er diese weite Reise überhaupt antreten soll und ob er der Richtige ist. Doch der Kardinal lässt nicht mit sich verhandeln und überzeugt ihn schließlich. Am Flughafen angekommen ist Stefano erstmal bestrebt ein Taxi zu bekommen. Das ist zwar nicht sonderlich schwer, doch drängt sich zwischen ihn und das gewählte Beförderungsmittel ein anderer Taxifahrer. Sein Name ist Amit (Robert Missler) und er möchte dem Geistlichen unbedingt einen, seinem Status angemessenen, Transport bieten. Stefano gelingt es die Situation noch zu entschärfen und in Amits Taxi Platz zu nehmen. Es dauert nicht lange, da schläft er im Taxi ein.

 

Als Stefano zu sich kommt, findet er sich mit dem Taxi in einer Seitengasse wieder. Ihm wird schnell klar, dass er sich nicht bei dem Hotel befindet, zu dem er eigentlich gebracht werden sollte. Noch bevor er die Lage überblickt, wird er von Amit und zwei Komplizen angegriffen. Die drei Männer haben statt ihrer Gesichter grässliche Fratzen. Es sind von Dämonen besessene Menschen, die dem Padre den Gar aus machen wollen. Doch er schaltet schnell und so gelingt es ihm mit Mühe und Not aus dem Hinterhalt zu entkommen. Anschließend begibt er sich sofort zu der Archäologin Christine, denn im Hotel würden ihn vermutlich die Dämonen erwarten. Er berichtet ihr von dem Überfall und sie bietet ihm sofort an, dass er bei ihr übernachten könne. Die attraktive Archäologin berichtet ihm, dass sie das Gebiet, in dem sich der Tempel befindet, zwar einschränken kann, aber der genaue Standort noch unbekannt ist. Der Schlüssel hierzu ist ein Pergament in einer unbekannten Sprache, auf dessen Kopie Stefano die Schriftzeichen als Sprache der Schatten identifiziert. Er kann einen Großteil der Schrift übersetzen, doch das letzte Stück fehlt, sodass er gemeinsam mit Christine in die Bibliothek fahren muss, um das Original zu begutachten. Doch sind ihnen nach einem grausamen Mord am Nachtwächter, der die beiden zuvor noch einließ, die Besessenen wieder auf der Spur. Ihnen gelingt es auch, den Padre und die Archäologin in der Bibliothek zu umzingeln…

 

Wird es Stefano und Christine gelingen aus der brenzligen Lage zu entkommen? Werden sie den Tempel finden, bevor es zu spät ist und das Tor zur Hölle geöffnet wird?

 

Die einzigen Hörspiele, die wir bisher kannten, waren die Reihe der Drei Fragezeichen und die kindgerechten unseres Sohnes. Das Tor zur Hölle ist in dieser Hinsicht schon wesentlich härter im Umgang seiner Mitwirkenden. So gibt es den einen oder anderen Toten, der auf effektvolle Weise sein Leben lässt. Ansonsten ist der Inhalt sehr kreativ und bietet eine gute und spannende Unterhaltung. Qualitativ weiß die uns vorliegende Fassung als MP3 zu überzeugen. Die Stimmen und auch die Stimmung wirken authentisch und die Soundeffekte sowie die Musik ergänzen das Gesamtpaket sehr gut. Besonders ist in dieser Folge die Zusammenarbeit des Autors Markus Topf mit der Schauspielerin Annika Strauss aus dem Horror-Bereich.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Zu allererst: Ich bin kein Fan von Horror oder ähnlichen Genres, also eher zart besaitet, wie man so schön sagt. Somit war ich mir nicht so sicher, ob ich mir das Hörspiel überhaupt zu Gemüte führen sollte. Doch irgendwie war ich auch neugierig und so kam ich nicht drum herum. Doch im Endeffekt muss ich sagen, ich habe es nicht bereut. Zwar ist das Ableben des Einen oder Anderen nicht unbedingt appetitlich, bewegt sich aber in einem akzeptablem Rahmen. Insgesamt bietet diese Folge einen sehr guten Spannungsbogen und hat mit knapp sechzig Minuten den üblichen Umfang eines Hörspiels. Auch wenn ich es mir nicht unbedingt nachts vor dem Schlafen gehen anhören würde, ist es für mich eine gelungene Abwechslung und ich würde es sogar an Krimifans weiterempfehlen.


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