Das musikalische Gehirn

Das musikalische Gehirn

Originaltitel: The Musical Brain
Genre: Dokumentation
Regie: -
Hauptdarsteller: Sting • Michael Bublé
Laufzeit: ca. 50 Minuten
Label: Polyband

Das musikalische Gehirn   03.03.2011 von Panikmike

Die Filmfirma Polyband ist für seine guten Dokumentationen berühmt. Monatlich erscheinen viele interessante Themen auf  Blu-ray oder DVD. Wir haben uns dieses Mal etwas wissenswertes rund ums Thema Musik angesehen und präsentieren euch heute die Dokumentation "Das musikalische Gehirn" auf DVD…

Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler das menschliche Gehirn zu entschlüsseln und all seine Geheimnisse aufzudecken. Je tiefer Forscher ins Gehirn eindringen und je mehr Technik sie einsetzen, umso besser werden die Ergebnisse und Erkenntnisse. Diese Dokumentation beschäftigt sich mit der Reise ins Gehirn und der Wirkung von Musik auf die Menschen. Die Forschung von dem kanadischen Neurowissenschaftler Daniel Levitin geht sogar so weit, dass sich internationale Musiker wie Sting oder Wyclef Jean dazu hingerissen fühlten Daniel zur Seite zu stehen. Sting ging für ihn sogar in eine Röhre und ließ sich untersuchen. Er ist ein guter Musiker, jedoch kann er laut seiner eigenen Aussage nie genug über die Klangwelt wissen. Daher geht er mit voller Begeisterung an die Sache ran und ist ständig auf der Suche nach neuen Erfahrungen. Wenn man es mal genau betrachtet, dann existiert Musik nur in unserem Gehirn. Die Töne werden durch Schallwellen ausgelöst, die das menschliche Trommelfeld in Schwingungen versetzen. Das Innenohr wandelt diese dann in Nervenimpulse um, die wiederrum im Hörzentrum des Gehirns zu akustischen Erlebnissen verarbeitet werden. Doch weil Sting diese Erkenntnis nicht reicht, stellt er sich als Versuchskaninchen zur Verfügung. Die Reise in das Gehirn eines Rockstars kann beginnen…

In der Dokumentation werden diverse Untersuchungen aufgezeigt, wo man dem Zusammenhang des  1300 Gramm Nervengewebes namens Gehirn und der Musik näher kommt. Musik passt eigentlich nicht zu strenger Wissenschaft, doch die Forscher sind sich sicher, dass sie dem Menschen gut tut. Die Wirkung der Musik auf das zentrale Nervensystem ist zwar schwer nachweisbar, doch in manchen Situationen gelingt es den Wissenschaftlern. So zeigt eines der Experimente, wie ein Mensch auf Musik reagiert, in dem er sich diese nur vorstellt. Ein anderes wiederrum  zeigt mit hoch technischen Mitteln, wie sich Bewegung, Musik und Gefühle gegenseitig beeinflussen. Alles in Allem ist diese Dokumentation sehr aufschlussreich, auch wenn man immer noch nicht alles versteht, wie der Zusammenhang zwischen Musik und dem Gehirn ist.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ohne Musik wäre unsere Welt sehr einseitig, trist und langweilig. Doch warum wir die verschiedenen Musikrichtungen und Stile mögen weiß die Wissenschaft bis heute noch nicht so wirklich. Eines ist den Forschern aber klar: Durch gute Musik wird in unserem Gehirn ein Stoff produziert, welcher uns in eine gute Stimmung bringt. Jeder Mensch kann bewusst Klänge und Musikstücke einsetzen, um somit bestimmte Stimmungen auszulösen. Ob wir nun traurig oder fröhlich sind - jeder hat seine Favoriten im Musikbereich. Die Dokumentation war für mich sehr interessant und ich konnte einiges mitnehmen. Auch wenn sie eine Aneinanderreihung von Fakten und Studien ist, so kommt das Gezeigte sehr interessant rüber. Wer Doku-Fan ist, der sollte sich eine Stunde Zeit für „Das musikalische Gehirn“ nehmen.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen