Death - Jenseits des Lebens

Death - Jenseits des Lebens

Originaltitel: After Death
Genre: Drama • Thriller • Mystery
Regie: Martin Gooch
Hauptdarsteller: Claira Watson Parr • Ben Shockley
Laufzeit: DVD (101 Min) • BD (105 Min)
Label: Edel Germany GmbH
FSK 16

Death - Jenseits des Lebens   06.05.2016 von MarS

Der britische Filmemacher Martin Gooch erschuf in der Vergangenheit vor allem Kurzfilme mit komödiantischem Inhalt. Mit Death - Jenseits des Lebens wechselte er nicht nur zumindest geringfügig das Genre, sondern produzierte damit im Jahr 2012 auch seinen ersten Langfilm, welcher nun von Edel auf DVD und Blu-ray in Deutschland veröffentlicht wurde. Wir haben uns angesehen, ob sich der Ausflug ins Reich der Toten gelohnt hat.

 

Nach dem Tod des erfolglosen Erfinders James Jones kehren dessen Kinder auf das riesige Familienanwesen zurück, um sich dort über das angebliche Erbe zu einigen. Ihren Vater haben sie einst allein hinter sich gelassen, da sie ihn für den Tod ihres kleinen Bruders durch einen Unfall verantwortlich gemacht hatten. Da erfahren sie, dass ihr Vater einen Haufen Schulden hinterlassen hat und das Haus inzwischen der Bank gehört, die eine Räumung in wenigen Tagen fordert, um das Anwesen abzureißen und ein Einkaufszentrum bauen zu lassen. So leicht wollen die überrumpelten Kinder jedoch nicht aufgeben und suchen nach einer Lösung, als sie plötzlich über die letzte Erfindung ihres Vaters stoßen. Welches Geheimnis steckt hinter der mysteriösen Maschine und funktioniert sie überhaupt? Die letzte Rettung für die Familie scheint in der Vergangenheit zu stecken...

 

Manchmal ist es wirklich sehr anstrengend, einen Film wirklich bis zum Ende zu schauen. Death - Jenseits des Lebens ist einer dieser Filme, die es einem wirklich nicht leicht machen, denn für einen Film essentielle Zutaten wie beispielsweise Spannung, Emotionen, Grusel, Dramatik und dergleichen sucht man hier völlig vergeblich und so entsteht schon nach kurzer Zeit ein persönlicher Kampf mit der Müdigkeit. Als ob das allein nicht schon schlimm genug wäre strotzt das Drehbuch nur so von unlogischen und unglaubwürdigen Handlungen, die von den äußerst talentbefreiten Darstellern auch noch dementsprechend miserabel veranschaulicht werden. Die Charaktere der Figuren schwanken dabei zwischen klischeehaft langweilig und sprunghaft undefinierbar. Die teilweise üblen Dialoge stehen dem Ganzen dann auch in nichts nach und sorgen ihrerseits für Gähnen und Kopfschütteln beim Zuschauer. Unterstützt wird das Geschehen von Effekten, die einem uralten Stop-Motion-Film entsprungen sein könnten und so etwas ähnlichem wie Humor, bei dem man allerdings nie so genau sagen kann, ob dieser jetzt gewollt oder der Film einfach nur unfreiwillig komisch ist. 

 

Bildergalerie von Death - Jenseits des Lebens (5 Bilder)

Das Bild der DVD zeigt sich solide. Die Schärfe ist durchaus brauchbar und auch der Detailgrad ist vor allem in Nahaufnahmen hoch. Dennoch schleichen sich immer wieder weichere und schwammige Momentaufnahmen mit ein. Farbgebung und Kontrastierung gleichen einer TV-Produktion. Der Ton ist sehr frontlastig  und weist kaum Dynamik auf, auch auf differenzierte Signalortung muss man verzichten. Der eigentlich sehr gute Soundtrack kommt zum einen nicht sonderlich zur Geltung, zum anderen passt er auch absolut nicht zum Geschehen. 


Das Fazit von: MarS

MarS

Ja, was soll man da sagen? Death - Jenseits des Lebens weckt den Wunsch, selbst bald das zeitliche zu segnen, bevor man noch mehr als die ohnehin schon unendlich lang erscheinenden ca. 100 Minuten ertragen muss. Schlechte Dialoge, miese Darsteller, ein Schweizer Käse als Drehbuch und das Ganze dann völlig ohne Spannung oder Unterhaltungswerte inszeniert, der Film macht einfach keinen Spaß. Wer bewegte Bilder als Hintergrundbeleuchtung zum Bügeln oder Kochen braucht, der kann den Film gerne mal in den Player schmeißen. Ich empfehle als Alternative zum Beispiel Kaminfeuerimpressionen, inhaltlich nimmt sich da nicht viel.


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