Death Wish Zero - Am Set

Death Wish Zero - Am Set

Genre: Besuch am Set
FSK 18

Death Wish Zero - Am Set   28.06.2015 von Panikmike

Einen Film im Kino oder zu Hause auf der heimischen Couch anzusehen ist eine Sache. Einen Film zu machen oder auch mal dabei sein zu dürfen, ist aber ganz anders. Ich hatte die Ehre beim neuen Film von Timo Rose ein paar Stunden dabei zu sein und möchte Euch meine Erlebnisse nicht vorenthalten …

 

Da Regisseur Timo Rose für seinen neuen Film Death Wish Zero einige Statisten brauchte und ich auf so etwas generell immer Bock habe, war die Sache für mich klar: „Ich muss da mitmachen“. Die Szene soll relativ einfach werden, dennoch aber für Anfänger wie mich anspruchsvoll. Ich befand mich in meinem Hotelzimmer und wartete auf die Filmcrew. Überpünktlich klopfte es an der Tür und Regisseur Timo Rose, Produzent André Koock und Hauptdarsteller Max Evans stürmten herein. Da der komplette Drehplan sehr straff war hatten wir kaum Zeit, einen Plausch über private Dinge zu halten. Nach ein paar Minuten Palaver gingen wir erstmal mündlich die Szene durch, um danach das Ganze dann ohne Kamera zu proben. Max Evans spielt den Auftragskiller Heath Chandon, der sich in eine Frau verliebt und aus der Firma aussteigen möchte. Doch zuvor muss ich noch eines seiner namenlosen Opfer spielen, was mich seltsamerweise mit Stolz erfüllt.

 

Ich bin gerade im Bad und mache mich frisch. So richtig Zeit habe ich nicht, daher schnell aufs Bett, die Schuhe gegriffen und nebenbei das Hemd zugeknöpft. Plötzlich klopft es an der Tür. Na endlich, der Zimmerservice ist da. Doch als ich die Tür öffne, stürmt Max aka Heath herein, schubst mich durch das Zimmer aufs Bett und stürzt sich auf mich. Mit einem Draht in der Hand fängt er an mich zu strangulieren. Und obwohl er so ein kleiner Wicht ist – und ich so ein Brocken – habe ich gegen seine Aggression und seine Kraft keine Chance. Ich kann kämpfen was ich möchte und selbst meine starken Faustschläge auf seinem Rücken verpuffen wie in einem schwarzen Loch. Nach ca. 30 Sekunden geht mir die Luft aus und … „CUT“.

 

Was sich nach einer einfachen Szene anhört war aber gar nicht so einfach. Regisseur Timo Rose hat genaue Vorstellungen und geht sehr akribisch an die ganze Sache heran. Nach 27 Klappen und verschiedenen Kameraperspektiven war der Spuk dann vorbei. Knapp 2 ½ Stunden wurden in diese Szene investiert und ich bin mir sicher, dass sie im Film verdammt real rüberkommt – ich zumindest habe mir sehr viel Mühe gegeben. Über Max brauche ich nicht sprechen, der ist einfach ein Profi! Umso mehr tat es mir leid, dass ich ihm während des Kampfes um mein Leben Schmerzen in Form von Schlägen und Tritten zufügen musste.

 

Das ganze wurde mit zwei Kameras gedreht, eine davon war eine Highspeedkamera mit bis zu 250 Frames in Verbindung mit einem Ipad. Der Film wird voraussichtlich im November seine Premiere feiern und danach natürlich zeitnah auf DVD und Blu-ray erscheinen. Wer sich dafür interessiert, der kann natürlich die offizielle Facebookseite des Films (Facebook von Death Wish Zero) liken oder gerne auch unser Audiointerview (Slog 108 - My Name Is Death) anhören. Übrigens sind 45 Drehtage geplant mit einem Budget im sechsstelligen Bereich.

 

Bildergalerie von Death Wish Zero - Am Set (9 Bilder)

Abschließend gibt es noch die wichtigsten Personen der Filmcrew:

 

  • Regie/ Drehbuch/Produzent: Tim Rose
  • Produzent und eine kleine Rolle: Andre Koock
  • Schnitt: Kai Bogatzki
  • Musik: Myra
  • Hauptdarsteller Heath Chandon: Max Evans
  • Rolle als ein Bösewicht: Thomas Binder
  • Rolle Alice (Chefin der Firma): Rebekka Müller
  • Rolle Freundin von Heath: Jessy Moravec
  • Rolle Bösewicht: Tizia Florence
  • Rolle Bösewicht: Maya Troja
  • Rolle Bösewicht: Fabian Zahrt
  • Rolle Bösewicht: Long von Dong



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