Der Richter - Recht oder Ehre

Der Richter - Recht oder Ehre

Originaltitel: The Judge
Genre: Drama
Regie: David Dobkin
Hauptdarsteller: Robert Downey • Jr.
Laufzeit: DVD (136 Min) • BD (141 Min)
Label: Warner Home Video
FSK 6

Der Richter - Recht oder Ehre   15.07.2015 von Assimilator

Mit dem Film Der Richter versucht Robert Downey Jr. ein wenig, das Tony “Ironman” Stark Image loszuwerden. Ob dies gelingt, sagen wir Euch in unserem Review ...

Hank Palmer (Robert Downey Jr.) ist kein besonders netter Mensch. Er arbeitet als Verteidiger in Chicago und vertritt dort reiche Leute, welche nicht ins Gefängnis wollen. Er ist einer der Besten, vor allem weil er skrupellos ist. Eines Tages bekommt er während einer Gerichtstermins einen Anruf, seine Mutter ist gestorben. So macht sich Hank auf den Weg in das verschlafene Städchen Carlinville. Seine Familie wohnt und lebt immer noch dort, nur Hank hat es in die weite Welt gezogen. Hanks älterer Bruder Glen (Vincent D'Onofrio) ist Automechaniker, sein jüngerer Bruder Dale (Jeremy Strong) ist geistig behindert und der Vater Joseph Palmer (Robert Duvall) ist Richter. Nach der Beerdigung will sich Hank eigentlich wieder auf den Weg nach Hause machen, jedoch erfährt er, dass sein Vater in einen Unfall verwickelt worden sei. Eine Fahrradfahrer wurde getötet und am Auto des alten Herren sind Blutspuren gefunden worden. Leider kann sich Joseph an nichts erinnern. Da der Vater und der Sohn eine schwierige Beziehung zueinander haben, verweigert Joseph die Hilfe von Hank, so dass es zu einem Gerichtsprozess kommt. Da der ursprüngliche Anwalt jedoch Angst vor der großen Verantwortung hat, springt Hank doch ein und verteidigt seinen Vater. Während des Gerichtsprozesses lernt Hank nicht nur einige traurige Dinge über seine Familie, er kommt auch wieder in Kontakt mit seiner Jugendliebe Sam (Vera Farmiga), welche er von heute auf Morgen vor 20 Jahren verließ und sich nie wieder meldete.
 
Kann Hank seinen Vater vor dem Gefängnis bewahren?
 

Bildergalerie von Der Richter - Recht oder Ehre (20 Bilder)

Hört man den Namen Robert Downey Jr., denkt man automatisch auch an Tony Stark und die Ironman Filme im Marvel Universum. Das der Schauspieler auch zu mehr fähig ist, beweist er ganz klar in Der Richter. Hierbei schafft es der Charakter dank der tollen Story, sich selbst von einem Tony Stark (Hank in Chicago) zu einem normalen Menschen zu entwickelt, der Gefühle zeigt und sich um seine Familie sorgt. Diese Transformation ist großartig anzusehen. Zwar hat der Film ein paar Längen, aber auch diese braucht der Charakter für seine Entwicklung. Hinzu kommt auch der von Robert Duvall porträtierte Richter Palmer, welcher zu Beginn eine starke Abneigung gegen seinen Sohn zu haben scheint. Natürlich verraten wir den Grund dafür nicht in diesen Zeilen, aber es ist einfach eine wunderbar erzählte Geschichte, die in Der Richter gezeigt wird. Die Schauspieler, allen voran Robert Downey Jr. spielen, als wenn es kein morgen geben würde und überzeugen auf ganzer Linie. Die Kamera fängt tolle Bilder ein und der ruhige Schnitt fügt diese perfekt zusammen. Der Soundtrack ist eine Komposition aus ruhiger Musik, welche sich nahtlos dem Gezeigten anpasst. Alles in allem ein absolut toller Film.
 
In Deutschland erscheint Der Richter auf DVD, Blu-ray und via Video on Demand. Die vorliegende Blu-ray zeichnet ein farbenfrohes Bild ohne Unschärfen aus. Die Auswahl der Sprachen und Untertitel geht weit über den Standard hinaus, Daumen hoch dafür! Wer nach dem Film noch nicht genug hat, kann sich Nicht verwendete Szenen, ein “Hinter den Kulissen” sowie Interviews anschauen.
 

Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

Als Redakteur schaue ich mir viele Filme an, wobei die Qualität von sehr gut bis sehr schlecht reicht und alles vertreten ist. Der Richter hat mich dennoch überrascht. Nicht nur, dass ich schon nach wenigen Minuten nicht mehr an Ironman dachte, wenn ich Hank Palmer sah, sondern auch, dass die Story so einfühlsam und toll erzählt ist. Und so schafft es der Film, nach 141 Minuten die eine oder andere Träume hervor zu rufen. Der Film berührte mich fast so sehr wie Forrest Gump. Ich bin einfach baff, sprachlos und über alle Maßen begeistert. Nichts fühlt sich zu lang oder zu kurz an, die Charakterentwicklungen sind kein bisschen künstlich oder falsch. So gibt es von mir 10 Punkte und einen Couch Award. 


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentar verfassen

Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.

Noch 1000 Zeichen übrig

Meine Eingaben merken?

Ich akzeptiere die AGBs


Kommentare[X]

[X] schließen