Der kleine Drache Kokosnuss

Der kleine Drache Kokosnuss

Originaltitel: Der kleine Drache Kokosnuss
Genre: Kinderanimationsfilm
Regie: Nina Wels • Hubert Weiland
Hauptdarsteller: Max von der Groeben
Laufzeit: BD (82 Min)
Label: Universum Film
FSK 0

Der kleine Drache Kokosnuss   12.12.2014 von Born2bewild

Im Duzend billiger dachten wir uns, als wir uns im Vorstellungsraum unter einer Horde Kinder wiederfanden. Wir haben für euch das Abenteuer des kleinen Drachen Kokosnuss angeschaut ...

 

Der kleine Drache Kokosnuss (Max von der Groeben) möchte unbedingt unabhängig und erwachsen sein. An seinem großen Tag, der Flugprüfung, will er mit einem selbstgebauten Flugapparat antreten. Jedoch zerfällt dieser vor Ort in seine Einzelteile. Die erste Schülerin besteht ihre Prüfung natürlich mit Bravour. Doch als Kokosnuss an der Reihe ist, gelingt es ihm nicht zu fliegen und er stürzt vor den Augen seiner Familie und allen anderen Dorfbewohnern ab. Zuhause angekommen wollen ihn seine Eltern aufmuntern, indem sie ihn noch mehr verhätscheln und ihn nicht mehr fliegen lassen wollen bis er es gelernt hat. Sein Großvater zeigt Verständnis und hat eine Idee, wie Kokosnuss seinen Eltern beweisen kann, dass er erwachsen ist und Verantwortung übernehmen kann.

 

Der Opa hat eine ehrenvolle Aufgabe. Er muss das Feuergras pflücken und behüten. Das Feuergras ist ein Geheimnis, das die Feuerdrachen für sich hüten. Es ermöglicht ihnen, Feuer zu spucken, und so ihre Feinde auf Distanz zu halten. Kokosnuss soll nun die Scheune mit dem Feuergras über Nacht beschützen. Natürlich ist das nicht so einfach, trotz seiner Bemühungen geht etwas schief. Die kleine Kuh Steaky seines Freundes Oskar (Dustin Semmelrogge) versucht das Gras zu fressen. Als Kokosnuss sie gerade noch vertreiben kann, taucht auch sein panischer Fressdrachen-Freund Oskar auf. Er sucht Schutz vor seinen Eltern, denn er soll seine geliebte Kuh verspeisen. Nach ein wenig hin und her ist Kokosnuss bereit ihm zu helfen. Doch auch das geht schief.

 

Oskar, die Kuh und das Feuergras sind verschwunden. Als dann aber Oskar wieder auftaucht und das Feuergras immer noch verschwunden ist, begeben sich die zwei Drachen zusammen mit dem Stachelschwein Matilda (Carolin Kebekus) auf die Suche nach dem Feuergras. Hierbei erleben sie allerlei Abenteuer in der Welt der Drachen und lernen sowohl nette als auch gefährliche Gestalten kennen. Schließlich gelingt es ihnen, das Feuergras zurück zu gewinnen. Jedoch sind die Fressdrachen bereits hinter das Geheimnis des Grases gekommen und begeben sich auf den Weg, das Dorf der Feuerdrachen einzunehmen und die Bewohner zu einem Festmahl zuzubereiten. Wird es Kokosnuss und seinen Freunden gelingen, die Feuerdrachen zu befreien?

 

Bildergalerie von Der kleine Drache Kokosnuss (10 Bilder)

Der Film ist komplett animiert und machte grafisch, trotz des Hinweises des Studios, dass beispielsweise der Kontrast noch nicht optimal sei, einen guten Eindruck. Wir durften die 3D-Fassung sehen und die Effekte waren insgesamt sehr dezent platziert und wirkten nicht übertrieben. Allerdings waren ein paar wenige Szenen durch die 3D-Effekte etwas unscharf, was aber auch noch an der Vorabfassung liegen könnte. Der Film wurde für sein Zielpublikum, die Kinder, entsprechend musikalisch sehr gut ergänzt und begleitet. Die Kinder hatten scheinbar auch reichlich Spaß, so folgte auf einige Passagen schallendes Gelächter. Wir hatten vor Ort auch die Möglichkeit mit zwei fünfjährigen Mädchen zu sprechen. Ihnen hatte der Film sehr gut gefallen, und am besten kam das Stachelschwein Matilda an.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Der Film hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Er ist primär ein Kinderfilm, jedoch auch sehr unterhaltsam, und so mussten wir hier und da immer mal schmunzeln. Auch wenn wir schon viele Kinderfilme gesehen haben, so stach dieser insbesondere durch seine Darstellung von Freundschaft und Zusammenhalt hervor. Er zeigt uns ein schönes Abenteuer dreier liebevoll gestalteter Tiere, die ihre Welt und die Gefahren darin kennenlernen. Trotzdem wird der Film an keinem Punkt gruselig oder unheimlich, was ihn gerade auch für kleinere Kinder qualifizieren dürfte. Er hat einen guten Unterhaltungswert und schafft es, die Botschaft der Freundschaft erfolgreich zu übermitteln. Von uns gibt es einen klaren Daumen nach oben für Kinder. Für Erwachsene ist der Film wohl nur bedingt geeignet, da er primär die Kinder ansprechen soll. Für uns kommt er auf die Merkliste für Filme, die Lennard anschauen darf, wenn er alt genug ist.


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