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Der unerbittliche Texaner
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BEWERTUNG |
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Hat sich jemand hier schon mal eine Zeitmaschine gewünscht, um im Wilden Westen der USA in Goldgruben zu buddeln, im Saloon seine staubige Kehle mit Feuerwasser zu benetzen, um anschließend den Abschaum der Stadt vor die Tür zu setzen und eine holde Maid zu retten? Ach, ihr fühlt euch angesprochen? Dann lest weiter und seht, ob der folgende Film eure Erwartungshaltung erfüllen kann.....
In der "Vergessene Western"-Reihe werden alte Schinken aus den 30ern auf DVD gepresst, um Nostalgiker und John Wayne-Fans gleichermaßen anzusprechen. Wie bereits bei unserem anderen Test (Sein Freund, der Desperado) gibt sich wieder mal der frühe John Wayne die Ehre, um im Wilden Westen für Ordnung zu sorgen. Natürlich, und das ist auch gut so, kann man diese Filme nicht mit dem heutigen Standard gleichsetzen. Die Schauspieler machen ihre Sache zwar gut, aber dennoch kann man dem Gezeigten eine gewisse Komik nicht absprechen. Aber das macht für mich gerade den Charme dieser alten Filme aus. Dramatik, Romantik, Betrug, Verrat, Ehre, Gut gegen Böse, bequem untergebracht in knapp 50 Minuten Sendezeit, da kann man nicht meckern.
Ebenso ist der technische Aspekt ein zweischneidiges Schwert: Während die einen maulen könnten, dass der Ton voll von Rauschen und Knacksern ist und zudem nur in Mono vorliegt, werden andere Rufe laut, dass das Bild sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, da es griesselig und stellenweise unscharf ist. Dem setze ich aber entgegen: Ihr habt recht, aber der Film ist fast 80 Jahre alt. Ein Wunder wird man kaum zu erwarten haben. Denn wenn man das Alter des Films bedenkt, ist das Gezeigte doch durchaus lobenswert. Der Ton liegt im englischen Original, in der deutschen Originalsynchro sowie einer überarbeiteten Fassung vor. Ebenso bin ich mir sicher, dass das Bild überarbeitet worden ist. Natürlich findet man hier und dort ein Haar in der Suppe, aber wie ich bereits erwähnte: Der Charmepegel steigt dadurch...
Auch bei der Ausstattung der Silberscheibe hat man sich durchaus Mühe gegeben. Man bekommt 12 Kapitel geboten, eine Trailershow mit bereits erschienenen Titeln sowie ein Wendecover. Was aber wirklich heraussticht, ist ein weiterer Western mit 50 Minuten Laufzeit, der ebenso seinen Weg auf die Disc gefunden hat. Dieser liegt im englischen Originalton vor, hat aber feste deutsche Untertitel mit dabei. Das Fazit von: Diaboli
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Die Story ist schnell zusammengefasst: Jerry Mason, dargestellt von John Wayne (der mit bürgerlichem Namen eigentlich Marion Michael Morrison hieß), hat ein schweres Los gezogen: Er bekommt die traurige Nachricht, dass sein Vater verstorben ist. Im Testament, das ihm sein alter Herr hinterlassen hat, äußert er seinen letzten Wunsch: Jerry soll seinem alten Kumpel Jake Benson (George Hayes) auf dessen kleiner Farm zur Hand gehen, da der Alte das alleine nicht mehr schaffen kann. Jerry, Edelmann der er ist, übernimmt die Verantwortung und leistet dem letzten Willen des Vaters Folge. Doch das Leben auf einer Farm ist hart und entbehrungsreich. Durch eine glückliche Fügung stoßen die beiden aber während der Arbeit auf eine Goldmine! Dass diese aber auch Neider und Ganoven magisch anzieht, merken die beiden nur zu schnell. Denn in den abgelegenen Regionen der offenen Steppe, in der Jake´s Farm liegt, ist die Gesetzlosigkeit noch an der Tagesordnung. Und so kommt es, wie es kommen muss: Jake wird angeschossen und das Attentat wird unserem guten Jerry in die Schuhe geschoben, da die Täter eine falsche Spur gelegt haben. Doch zum Glück überlebt er den Anschlag und gemeinsam mit Jerry macht er sich auf den Weg, die Angreifer dem Gesetz zu übergeben und Masons Namen reinzuwaschen.....




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