Die Kekswerkstatt

Die Kekswerkstatt

Genre: Internetseite

Die Kekswerkstatt   16.09.2011 von Panikmike

Kekse sind aus der Welt des Essbaren nicht mehr wegzudenken. Seit über 100 Jahren erfreuen eine Vielzahl an Variationen unsere Münder und lassen durch zu viel Verzehr die Ranzen wachsen. Neben Keksen mit Füllung, verschiedenen Formen und Namen unterscheidet man noch zwischen einem süßen und einem herzhaften Keks. Doch alle haben eines gemeinsam, sie schmecken wunderbar! Wer Lust auf Eigenkreationen, aber beim Backen zwei linke Hände hat, dem sei eine Homepage ans Herz gelegt…

Oftmals ist man im Supermarkt, geht an den Süßwaren-Regalen vorbei und denkt sich:
Verdammt, das ist alles so lecker, aber ich möchte gar keine Süßigkeiten essen. Dummerweise haben dann die Augen und der Geschmacksnerv das Sagen und der Geldbeutel wird geschröpft. Süßkram ist generell ja nichts Schlechtes, doch zu viel davon kann der Gesundheit schaden. Allerdings muss man auch die Gegenwirkung erwähnen, denn der Verzehr macht glücklich und zufrieden. Das war sicherlich auch der Ansatz zweier junger Männer, die die Welt und vor allem Deutschland glücklich machen wollten. Sie gründeten die Kekswerkstatt und geben mit ihr die Möglichkeit, dass sich Menschen ihre eigenen Kekse im Internet kreieren und diese dann essen können. Im Endeffekt geht man nur ins Netz, sucht sich alle Zutaten zusammen und bestellt dann die Kreationen. Ein paar Tage später klingelt der Postbote und bringt die frisch zubereiteten Kekse ins Haus. Natürlich gibt es diesen Service nicht kostenlos, auch die Kekswerkstatt möchte ein wenig davon profitieren. Ich habe die Kekse natürlich probiert und mir welche auf www.kekswerkstatt.de zusammengestellt.

Meine ersten Kekse mussten süß sein, denn ein Fan von herzhaften Keksen war ich noch nie.
Also mal „Süß“ angeklickt und weiter im Text. Welche Zutaten ich dazu möchte? Ufff, diese Auswahl fällt mir schwer, weil es in der Kekswerkstatt einfach sehr viele Kombinationen gibt. Man hat drei verschiedene Schokoladensorten zur Auswahl (Weiß, Vollmilch, Zartbitter), neun verschiedene Nussarten wie Erdnüsse oder Mandeln und 13 verschiedene Obstsorten (von Kirschen bis hin zu Feigen). Möchte man herzhafte Kekse basteln, so kann man aus sechs pikanten Zutaten wählen (zum Beispiel Schinkenwürfeln) und diese mit 14 unterschiedlichen Gewürzen kombinieren. Reicht Euch das noch nicht, dann nehmt noch einen von sechs Extras, dann ist der Keks auf alle Fälle etwas Besonderes. Natürlich kann man sich auch eine Mischung aus herzhaft und süß mischen. Ob das dann schmeckt, ist dann aber die andere Sache. Jede der genannten Zutaten kosten 50 Cent extra, mehr als drei macht aber keinen Sinn. Der Keks soll ja eine gewisse Note beibehalten und nicht von allem etwas haben.

Nachdem ich mir minutenlang den Kopf zerbrochen habe, auf was ich nun Lust habe, half mir meine Freundin und erstellte mit mir zusammen die erste Kreation.
Ein Keks aus süßem Teig mit weißer Schokolade, gepaart mit einer Kreation aus dem besten Marzipan und fein geriebenen Kokosnuss-Raspeln. Nachdem man fertig mit der Fantasie und dem Keks-Konfigurator ist, kann man seinem Keks noch einen Namen und dadurch eine persönliche Note geben. Dieser Name steht dann auf der Rückseite der Kekspackung. Da mir nichts eingefallen ist, ließ ich dieses Feld frei. Hätte ich sie damals schon probieren können, so wäre mir der Name „Des Kaisers Liebling“ sicherlich eingefallen. So weiter gehts dann - Mit einer Packung á 20 Keksen bin ich noch lange nicht zufrieden. Chris von der Kekswerkstatt meinte ein paar Tage zuvor zu mir: „Wenn Du Dir Kekse zusammenbaust, dann trau Dich ruhig. Du kannst nichts falsch machen!“. Gesagt, getan. Meine zweite Kreation hörte auf den Namen „Roter Teufel“. Ebenso wählte ich einen süßen Teig, dieses Mal aber mit Vollmilchschokolade, blutroten Kirschen und geschroteter Chili. Warum sollte ein Keks denn nicht süß und scharf sein – das sind viele Frauen doch auch, oder? Last, but not least musste dann doch noch ein herzhafter Keks her. Wie soll man sonst die komplette Kekswerkstatt beurteilen? Also noch mal an den Konfigurator und dieses Mal etwas richtig Besonderes auswählen. Die erste Wahl fiel auf die Salami, eine leckere Wurst mit ganz wenig Fett und super gesund :). Die zweite Zutat wurde Parmesan, der teure Käse für den Kühlschrank. Da mir dann aber noch der Geschmack fehlte, musste etwas dazukommen. Was schmeckt besser als edle Kräuter der Provence?! Chris versicherte mir, dass er jedes einzelne Blatt höchstpersönlich und mit viel Liebe geerntet hat. Fertig war der Keks der reizvollen Genüsse. Obwohl wer weiß, vielleicht hab ich nun die besten Kekse der Welt kreiert?

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Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich bin begeistert. Normalerweise backe ich meine Kekse selbst und habe da auch schon zusammen mit meiner Freundin tolle Kreationen hingebracht, trotzdem ist die Kekswerkstatt eine feine Sache. Zum einen hat man Zutaten, die man in einer kleinen Menge nicht zuhause stehen hat, zum anderen muss man das Backwerk schon beherrschen, so dass die Kombination danach auch schmeckt. Die Kekswerkstatt erfüllt beide Kriterien und sticht somit aus dem Einheitsbrei heraus. Normale Kekse kaufen kann jeder im Supermarkt, aber Chili-Vollmilch-Parmesan-Kekse gibt es nur bei der Kekswerkstatt. Ran an die Brösel und konfigurieren, bis die Webseite zusammenkracht. Viel Spaß damit und guten Hunger…!


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