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Die Zauberer vom Waverly Place
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BEWERTUNG |
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Manche mögen´s Disney: Ob “Hannah Montana”, “Kim Possible” und jetzt auch “Die Zauberer vom Waverly Place”, all diese Serien sind auch in Deutschland recht erfolgreich und werden gerne für das Nintendo DS „versoftet“. Droht bei den Magiern Lizenz-Einerlei-Brei oder gibt´s doch ein schmackhaftes Spiele-Süppchen? Lest hier weiter...
Als einigermaßen erfahrener Spieler kennt man die Problematik von Spielen, die zu einer Serie oder einem Film rauskommen. Wenn man den Film oder allgemein die Charaktere mag, ist das Spiel meist auch trotz oft fehlender Tiefe und Spielwitz immerhin ganz nett. Bei diesem Spiel betrete ich allerdings komplettes Neuland, da die Serie auf „Super RTL“ läuft und mir daher bisher noch nie in die Quere gekommen ist, weil der Sender bei mir noch hinter den Homeshopping-Kanälen liegt.
Bei „Die Zauberer vom Waverly Place” dreht sich die Geschichte um die Familie Russo, die aus der Tochter Alex, ihren Brüder Justin und Max, dem Papa Jerry und dem Mama Theresa besteht. Papa Jerry ist ein ehemaliger Magier, der seine Fähigkeiten an die Kids weitergibt, was die Kids auch gern mal dazu benutzen, ein wenig Unfug damit zu treiben. Aber traditionell amerikanisch geht es dabei immer moralisch zu und die Kids bekommen immer wieder mal eine Standpauke, wenn was schiefgegangen ist.
Aber nun zum Gameplay. Das Spiel ist ein Adventure, in dem man haufenweise Minispiele zu spielen hat. Man spielt den Charakter von Alex Russo und spielt sich mit ihr durch fünf verschiedene Episoden. Da sie eine kleine Zauberin ist, lernt man nach und nach verschiedene Zaubersprüche, durch die man die Aufgaben im Spiel lösen kann. In der ersten Episode spielt man ein Tutorial, um die grundlegenden Steuerelemente und Zaubereien zu lernen. Diese benötigt man um Rätsel zu lösen, die die Geschichte vorantreiben. Beim Zaubern kommt natürlich der magische DS-Stylus zum Einsatz, mit ihm lassen sich durch Zeichnen auf dem unteren Bildschirm die verschiedenen Sprüche aufrufen. Die Erkennung funktioniert dabei gut, wer eher rumkrakelt schafft es durch Spielraum für ein bisschen Ungenauigkeit trotzdem auch, ein kleiner Harry Potter zu werden.
Die Minispiele sind meist recht nett und unterhaltsam geraten. In einem Spielchen haben sich beispielsweise haufenweise Sandwiches durch Blödelei/Zauberei selbstständig gemacht. Und eure Aufgabe ist es jetzt diese wieder per Zauber-Lasso einzufangen und wieder auf den Boden der Tatsachen, ähh der Tische im Sandwich-Restaurant von Papa Jerry zu holen. Auch sehr nett ist eine etwas durchgeknallte Variante des Klassikers „Pong“ oder das zubereiten von Sandwiches. Wer mal bei „Subway“ gearbeitet hat, kommt hier sicherlich sehr schnell zurecht.
Die Locations sind aus der Serie entnommen, aber es gibt auch neue Plätze zu sehen. Leider gibt´s ansonsten nicht so wahnsinnig viel Neues zu sehen. Zu 95% rennt man von A nach B, dann wieder von B nach A, redet mit bestimmten Charakteren und löst recht einfache Rätsel durch die erlernten Zaubersprüche. Während der einzelnen „Missionen“ kann man noch wie im DS-Hit „Professor Layton“ in einigen Gegenständen – eher durch wildes rumklicken – Dollars finden, mit denen man sich entweder neue Klamotten für Alex oder andere Gegenstände kaufen kann, die man für die Lösung eines Rätsel benötigt. Der Spielumfang im Einzelspielermodus ist nicht gerade riesig, in circa 4-5 Spielstunden ist man durch. Der Wiederspielfaktor hängt davon ab, wie oft man die Minispiele nochmal spielen oder wieviele Klamotten man Alex kaufen mag.
Die Spielegrafik geht in Ordnung, da hat man schon schlimmeres über die Nintendo-Screens huschen sehen. Die Core-Gamer unter uns werden die Grafik wohl eher müde belächeln, aber ich würde mal behaupten dass sie zielgruppengerecht gestaltet ist, nämlich farbenfroh und kindgerecht. Den Kids ist Detailreichtum meistens ziemlich unwichtig, Hauptsache, die Charaktere verhalten sich so wie in der Serie und es kommt keine Langeweile auf.
Das Fazit von: derstefan
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