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Dirty Dancing
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BEWERTUNG |
09.10.2009 von DeWerni
Der wohl bekannteste und erfolgreichste, dramatische Tanzfilm kommt im Rahmen des 20jährigen Filmjubiläums nun auch endlich in einer besonderen Auflage auf Blu-ray. Mit dabei der Film in hochauflösender Qualität und einer Menge an Extras. Ob sich deswegen ein Neukauf lohnt, erfahrt ihr nur beim weiterlesen...
Endlich geht es für die 17jährige Francis Houseman (Jennifer Grey), die von allen nur Baby genannt wird, mal wieder in die Ferien. Sie fährt zusammen mit ihren Eltern (Jerry Orbach und Kelly Bishop) und ihrer Schwester Lisa (Jane Brucker) im Sommer des Jahres 1963 in das Hotel von Max Kellerman
(Jack Weston). Dort steht zu ihrem Leidwesen zunächst der Familienurlaub im Vordergrund, so dass sie die Tage mit Spielen wie Hufeisenwerfen oder einer Scharade verbringt, abends lässt sie Sketche und Zauberauftritte über sich ergehen. Es scheint also, als würde aus dem Urlaub eine richtig langweilige Zeit.Doch das ist natürlich auf Dauer nichts für Baby, sie möchte schon ein wenig mehr aus ihrem Sommerurlaub machen. So traut sie sich eines Abends verbotenerweise in den nur noch für das Personal zugängigen Bereich. Dort sieht sie die Kehrseite der Medaille und des täglichen Unterhaltungsprogramms, aber auch eine besondere Art der Party. Jede Nacht wird hier wie wild um die Wette getanzt. Daran beteiligt alle möglichen Angestellten des Hotels, wie Tanzlehrer, Kellner und Animateure. Alle gemeinsam schwingen sie das Tanzbein im Dirty-Dancing-Stil. Mit dabei der Tanzlehrer Johnny Castle (Patrick Swayze), der auch sofort das besondere Interesse von Baby weckt, aber anfangs nichts für sie übrig hat. Durch Zufall bekommt Baby mit, dass Penny (Cynthia Rodes), die eigentliche Tanzpartnerin von Johnny für einen wichtigen gemeinsamen Auftritt ausfällt, weil sie ungewollt von einem Kellner geschwängert wurde, dieser sie aber in dieser Sache im Stich lässt. Und so hilft die gutherzige Baby Penny aus der Klemme, indem sie ihr ein wenig mit Geld für die Abtreibung unter die Arme greift und die vorübergehende Tanzpartnerin von Johnny wird. Nun ist für ihn und Baby aber eine Menge Proben und Training angesagt. Auf diese Art und Weise kommen sich die beiden dann plötzlich doch näher, da Baby mit ihrer schüchternen Art das Interesse von Johnny geweckt hat. Durch eine unberechtigte Schuldzuweisung kommt die entstandene Liebe zwischen Johnny und Baby ans Tageslicht, was den Eltern gar nicht gefällt, da sie Baby schon anderweitig verplant hatten. Daraufhin wird Johnny gekündigt, was die beiden aber nicht davon abhält, sich für die große Abschlussveranstaltung vorbereiten… ![]()
Werden die beiden die Abschlussveranstaltung und ihren großen Auftritt meistern? Und werden sie ihre Liebe weiter ausleben dürfen oder wird sie am Wiederstand der Eltern zerbrechen?
Was der Film zu seiner Zeit Ende der 80 Jahre auslöste war schon einmalig. Regisseur Emile Ardolino schaffte es mit seinem Machwerk ganze Generationen für den Mambo und speziell den Dirty-Dancing-Stil zu begeistern, so wurde der Gesellschaftstanz auch unter den Jugendlichen wieder deutlich populärer. Außerdem entstand durch den Film ein wahrer Hype um Patrick Swayze, der in ganz kurzer Zeit zum absoluten Mädchentraum und zur Stilikone wurde. Warum neben „Flashdance“ oder „Footloose“ ausgerechnet dieser Film so einen Megaerfolg hatte, kann nachträglich keiner genau sagen. Er kam wahrscheinlich einfach zum richtigen Zeitpunkt und brachte eine Kombination aus Mädchenschwarm, Ohrwürmern und fetzigen Tanzszenen. So ist Dirty Dancing auch heute noch unglaublich beliebt und wohl einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten – auf jeden Fall beim weiblichen Publikum. ![]() Über die Technik der Blu-ray muss ich an dieser Stelle auch noch ein paar Worte verlieren. So ist diese insgesamt gesehen doch eher schwach, was ein wenig verwundert, da dieser Punkt doch sicherlich für viele Fans ein Grund gewesen wäre, sich den Film vielleicht ein zweites Mal zu kaufen. Das Bild wirkt leider oftmals und an den meisten Stellen eher unscharf. In manchen Szenen mag dies sicher so gewollt sein, aber über den gesamten Film hinweg, ist es eher störend. Farbe und Kontrast gehen weitestgehend in Ordnung, auch wenn in manchen Szenen einzelne Details ein wenig schwer erkennbar sind, gerade bei dunklen Einstellungen, auch hier wäre etwas Feinjustierung kundenfreundlich gewesen. Auch beim Sound lässt sich nicht wirklich Gutes berichten, was aber zu großen Teilen definitiv am Alter des Films liegt. Der Sound liegt einfach nicht besser vor. So wirkt der Tom meist recht dumpf, leider auch die Musik, was natürlich bei einem Tanzfilm sehr schade ist. Das Fazit von: DeWerni
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(Jack Weston). Dort steht zu ihrem Leidwesen zunächst der Familienurlaub im Vordergrund, so dass sie die Tage mit Spielen wie Hufeisenwerfen oder einer Scharade verbringt, abends lässt sie Sketche und Zauberauftritte über sich ergehen. Es scheint also, als würde aus dem Urlaub eine richtig langweilige Zeit.





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