Dirty Vietnam

Dirty Vietnam

Originaltitel: The Eye of the Eagle III
Genre: Action
Regie: Cirio H. Santiago
Hauptdarsteller: Frederick Bailey • Carl Franklin • Steve Kanaly
Laufzeit: ca. 87 Minuten
Label: KNM Home Entertainment
FSK 18

Dirty Vietnam   16.11.2009 von Der Ohm

Du stehst auf knallharte Balleraction? Eine Story ist belanglos, Hauptsache es ist genug Munition da? Dann könnte „Dirty Vietnam“ der richtige Film für dich sein. Mit einem Bodycount von über 250, ich hab nicht wirklich mitgezählt, knallen die G.I. Joes alles ab, was nicht bei drei bei Mutti auf dem Sofa sitzt. Sollte das dein Interesse geweckt haben, könnte mein kleiner Bericht etwas für dich sein…

Major Verdun und seine 15 Mann starke Truppe sitzen tief im Dschungel von Vietnam. Verteilt an mehreren Fronten kämpfen sie gegen Vietcong um ihr Überleben. Sie sammeln sich in einem verlassenen Lager und werden immer wieder von den Vietnamesen angegriffen. Major Verdun fliegt zum Kommandanten, um Luftunterstützung für die ausweglose Lage zu bekommen. Da dieser aber alles andere als ein Freund des Majors ist, klagt der Kommandant ihn wegen eines angeblichen Kriegsverbrechens an und steckt ihn unter strengster Aufsicht in eine Zelle.

Verdun`s blutjunger Nachfolger, Captain Wheeler, hat noch keinerlei Fronterfahrung und wird von den erfahrenen Soldaten nicht respektiert. Da er der Sache nicht gewachsen ist realisiert er nicht einmal dass ein totbringender Großangriff der Vietcong kurz bevor steht…

„Dirty Vietnam“, im Original-Titel „Eye of the Eagle III“ ist ein reiner Actionfilm, die Story muss nur als Bindeglied zwischen den Ballerorgien herhalten. Ein Schwadron Vietcong nach dem anderen jagt den Hügel hoch und wird niedergeschossen. Mal vor dem Lager, mal im Lager, mal mit Falle und mal ohne.

Das Bild ist nur mittleres Fernsehniveau und dazu noch in 4:3 auf die Scheibe gebannt worden. Größere Störungen oder Defekte sind aber nicht vorhanden, es ist nur ein wenig körnig und nicht digital überarbeitet. Der Ton liegt in Stereo vor und ist recht dumpf. Da er nur in Stereo vorliegt, müssen wir auf Explosionen von hinten verzichten. Für ein B-Movie aus den frühen Neunzigern ist das Gebotene noch ganz annehmbar.

Bonusmaterial hat es, bis auf die obligatorische Trailershow, nicht auf die Scheibe geschafft. Immerhin scheint der Film ungeschnitten zu seien, da er bis auf die 4% Laufzeituntschied durch die Pal-Wandlung exakt der US-DVD entspricht, die übrigens auch kein Bonusmaterial besitzt. Bleibt noch das FSK-Logo-freie Wendecover lobend zu erwähnen, bei dem riesigen Symbol fast schon Pflicht.


Das Fazit von: Der Ohm

Der Ohm

Mal wieder ein Film für Abende mit Freunden und mindestens einer Kiste Bier. Die Story, wie auch die Charaktere, bleiben blass und austauschbar. Die Ballerei hat trotz allem einen gewissen Unterhaltungswert, aber wahrscheinlich nicht so wie es sich der Regisseur vorgestellt hat. „Dirty Vietnam“ ist einer von vielen Actionfilmen die nicht aus der Masse herausstechen können, mit austauschbaren Charakteren und Schauplätzen. Eine größere Message steht auch nicht da hinter, außer dass die Amerikaner die Götter der Kriegsführung sind und die Vietcong mit Vorliebe bereitwillig ins offene Feuer laufen. Ein Film für Fans.


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