Donkey Kong Country Returns

Donkey Kong Country Returns

Publisher: Nintendo
Entwicklerstudio: Retro Studios
Genre: Geschicklichkeit
Sub-Genre: Jump and Run
Art: Vollpreis
Erscheinungsdatum: 03.12.2011
USK 0

Donkey Kong Country Returns   04.02.2011 von BeN

Endlich kehrt Donkey Kong auf unsere heimischen Konsolen zurück. Passend unter dem Namen Donkey Kong Country Returns verspricht der Wii-Titel neuen Spielspaß rund um den putzigen Gorilla mit Krawatte. Ob der Titel aus dem Hause Nintendo an die alten Erfolge der Serie anknüpfen kann und sich hier ein Griff in das Spielregal lohnt, erfahrt Ihr natürlich in unserem Review.

Was lange währt, wird endlich gut
Diese Leitidee haben sich die Jungs von Nintendo wohl auf ihre Fahnen geschrieben. Denn auch der neuste Teil der Donkey Kong Returns Reihe beruft sich auf seine alten Stärken und bietet wenige Neuerungen. Doch das muss ja nicht immer schlecht sein. Schließlich machen es diverse Entwickler vor, die mit tausenden Funktionen das eigentlich gute Spielprinzip verhunzen. Es wird also gesprungen, gerannt und das in feinster Jump and Run Manier.

Die Story ist eigentlich schnell erklärt. Es kommt ein seltsames Wesen in den Dschungel und hypnotisiert alle Tiere. Diese treten in eine Art Trancezustand ein und klauen sämtliche Bananen von Donkey Kong. Sogar beim großen Gorilla selbst versucht das Wesen seine Hypnose anzuwenden, doch erfolglos. Also schnell das fliegende Etwas verprügelt und schon macht ihr euch auf die Suche nach eurem großen Bananenvorrat. Wie soll schließlich ein hungriger Affe ohne Bananen durch den Winter kommen?

Insgesamt warten ganze 8 unterschiedliche Welten auf Euch. Diese reichen von diversen Inselwelten über Höhlenkomplexe, bis hin zu dem Amazonas-Dschungel. Doch so putzig diese Gebiete auch klingen mögen, sie sind es nicht. Denn der Schwierigkeitsgrad kann sich getrost anspruchsvoll nennen. Doch wer möchte schon einfach durch ein Spiel durchlaufen, wie ein heißes Messer durch die Butter. Richtet euch beim Kauf also auf schwierige Sprungpassagen, Zeitdruck und jede Menge Frust ein.

Zum Glück steht euch beim Kampf der kleine Diddy Kong zur Seite. Habt ihr also erst mal eines der versteckten Fässer gefunden, könnt ihr ihn herbeirufen. Somit steigt Eure Energie um zwei Herzen und Ihr könnt mithilfe des Kleinen auch eine kurze Zeit schweben. Leider war es das auch schon in puncto Repertoire des kleinen Gorillas. Hier hätten die Entwickler durchaus mehr Funktionen einbinden können, so hätte der Spieler verschiedene Funktionen der Level zu passieren. Solltet Ihr einmal mit einem Eurer Freunde die Welt erkunden, kann dieser in die Rolle des kleinen Diddy King schlüpfen. Wobei hier keine Rede von einem echten Coop-Modus sein kann. Weder die Karte, noch die Handlung wird hier verändert und manchmal verirrt sich einer der Charaktere sogar aus dem Bild.

Wie schon erwähnt wurden viele wesentliche Spielelemente aus dem Vorgänger übernommen. So zum Beispiel die Sprengfass-Passagen, in denen Donkey Kong von einem Sprengfass zum nächsten katapultiert wird, oder die unzähligen Bonusgegenstände wie Bananen, Puzzleteile oder KONG-Buchstaben. Diese sind quer durch alle Level verteilt und teilweise wirklich sehr schwer zu finden. Doch wer die 100 % möchte, wird an diesen nicht vorbeikommen. An neuen Funktionen ist lediglich das Blasen und Klettern dazugekommen. Nun kann der große Affe nämlich kleine Pusteblumen wegblasen und somit versteckte Gegenstände finden, aber auch große Felsklippen hochklettern, indem er sich an den Wurzeln festhält.

Ich möchte gerne eine Banane
Das würde wohl ein Gorilla in einem Shop verlangen. Doch nicht so unser guter alter Donkey Kong. Dieser kauft für sein hart erarbeitetes Gold lieber Leben oder Bonuslevel. Hier hat sich also ebenfalls nicht sonderlich viel zum Vorgänger verändert. Doch was soll ein Gorilla schon groß kaufen?

Doch genug zum Gameplay, kommen wir nun zu der Steuerung. Leider beschränkt sich diese auf das Lenken via Wii Remote und Nunchuk. Eine Unterstützung für den Controller gibt es also nicht. Warum, können wir leider nicht sagen, denn gerade Jump and Run Titel sind doch für den guten alten Controller prädestiniert.

Dafür kann Donkey Kong Returns besonders in puncto Grafik überzeugen. Die realistische Grafik weiß zu überzeugen und rundet das Spiel perfekt ab. Besonders die verschiedenen Level-Szenarien sind wirklich gelungen und bringen regelmäßige Abwechslung. Besonders hervorheben müssen wir hier die gelungenen Zwischensequenzen. Diese wirken ja fast schon filmreif und bieten schöne Breitbild-Unterhaltung. Ebenfalls die musikalische Präsentation kann sich sehen oder viel mehr hören lassen. Hier wurden die altbekannten Rhythmen und Melodien erneut implementiert und mit neueren Tönen aufpeppt.


Das Fazit von: BeN

BeN

Wer schon auf die alten Teile von Donkey Kong Returns stand, wird auch diesen Teil lieben. Das Gameplay hat sich kaum verändert und bringt einfach Jump and Run Spielspaß ohne Gleichen. Alle alten Spielelemente sind enthalten, das Springen auf Gegner, die explosiven Fässer, die Bananen, die Bonuslevel und noch vieles mehr. Leider könnt ihr euren putzigen Affen nur per Wii-Remote steuern und nicht per Controller, schade eigentlich. Weitere Pluspunkte kann sich der Titel in der Präsentation holen. Sowohl das Leveldesign der acht verschiedenen Welten, als auch die Zwischensequenzen holen alles aus der Wii Konsole heraus. Passend dazu trudeln alt bekannte Melodien aus euren Boxen, da fühlt sich ein jeder sofort heimisch. Besonders hervorheben müssen wir noch den Schwierigkeitsgrad, dieser ist nämlich nicht nur anspruchsvoll sondern superduper schwer, also nichts für Warmduscher.


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positiv negativ
  • Schöne Grafik
  • Gelungene Musik
  • Jump and Run vom Feinsten
  • Viele Level-Szenarien
  • Keine Controller-Unterstützung
  • Schlechter Coop-Modus
  • Monotone Bonuslevel





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