Dream a little dream

Dream a little dream

Originaltitel: Dream a little dream
Genre: Komödie • Liebe
Regie: Marc Rocco
Hauptdarsteller: Corey Feldman • Corey Haim
Laufzeit: ca. 114 Minuten
Label: Epix Media AG
FSK 16

Dream a little dream   02.11.2009 von Tobi

Ach ja, die 80er Jahre. Das waren noch Zeiten. Tolle Musik, hässliche Klamotten und einfach nur geile Filme. Zu dieser Zeit fanden sich zwei Teenies zusammen, die in den folgenden Jahren sehr coole Filme zusammen gedreht haben. Die Rede ist von Corey Haim und Corey Feldman. Beide treten  im Film „Dream a little dream“ in noch relativ jungen Jahren zusammen auf. Ob dieser Film sein Geld wert ist zeigt der folgende Bericht.

 

Bobby und Dinger sind zwei ganz normale Teenager, welche mit alltäglichen Problemen zu kämpfen haben. Der arme Bobby ist unglücklich in Lainie verliebt, weil sie leider an jemand anderen vergeben ist. Dinger, sein bester Freund, steht ihm mit Rat und Tat zur Seite. Zur selben Zeit versucht sich der alternde Traumforscher Coleman an einem gewagten „Experiment“. Er will die Natur austricksen und noch einmal von vorn beginnen. Dabei kommt es zu einem Unfall und fortan tauschen die Seelen von Bobby und Coleman ihre Körper. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erkennt der alte Mann die Probleme von Bobby und versucht dessen Leben nun in die richtige Bahn zu lenken. Dazu gehören das Verhältnis zu seinen Eltern, die Leistungen in der Schule und natürlich die Eroberung von Lainies Herz. Doch wie können die Seelen der Körper wieder zurück getauscht werden? Der Schlüssel dazu scheint in Bobbys Träumen zu liegen.

 

Hier haben wir einen Vertreter der späten 80er, der wirklich jede Menge Spaß bringt. Das liegt jetzt nicht an der bekannten Story, sondern viel mehr an dem wirklich gelungenen Soundtrack. Es vergeht kaum eine Minute in der nicht wieder ein Klassiker der 80er Jahre zu hören ist. Man kommt dabei richtig ins Schwärmen und wünscht sich doch ein wenig seine Jugend zurück. Egal wie banal eine Szene erscheinen mag, die Musik bringt immer gute Laune. Genau  das ist auch eine der wichtigsten Zutaten für eine gute Teenager-Komödie.

 

Eine weitere Zutat in diesem Fall sind Fantasyelemente. Das Thema des „Körpertausches“ ist nicht neu und wurde schon des Öfteren besser in Szene gesetzt. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Tom Hanks Komödie „Big“. Dennoch kam bei mir nie Langeweile auf. Man hat zwar alles schon einmal gesehen, aber die Inszenierung ist wirklich klasse geworden. Die sehr gut aufgelegten Schauspieler tun ihr übriges.

 

Es macht sehr viel Spaß den beiden Coreys zuzusehen. Ich mag die beiden einfach und habe auch fast alle ihre gemeinsamen Filme gesehen. Am bekanntesten sind sicherlich „The Lost Boys“ und auch „Blown Away“. Gerade in den 90er Jahren waren sie sehr bekannt. Doch leider stieg ihnen der Erfolg zu Kopf und nach einigen Drogenproblemen hört man derzeit nicht mehr viel von ihnen. Corey Feldman hat zuletzt mit „Lost Boys 2 – The Tribe“  auf sich aufmerksam gemacht und Corey Haim war in „Crank 2 – High Voltage“ in einer kleinen Nebenrolle zu sehen.

 

Ein kleiner Kritikpunkt ist dennoch zu verzeichnen. Die DVD-Veröffentlichung ist nicht sonderlich gut gelungen. Das Bild wirkt an vielen Stellen sehr verrauscht und auch die deutsche Synchronisation klingt im Gegensatz zur Originalsprache ein wenig zu blechern. Beide Sprachen liegen hier in Dolby Digital 2.0 vor. Des Weiteren gibt es auch keinerlei Bonusmaterial außer der bekannten Trailershow. Hier wäre wirklich ein wenig mehr wünschenswert gewesen, da Dokumentationen aus dieser Zeit immer sehr interessant sind. Schade eigentlich.


Das Fazit von: Tobi

Tobi

Wie ihr meinen positiven Bericht entnehmen könnt kann ich dieser 80er-Jahre-Kult-Komödie uneingeschränkt jedem empfehlen. Abseits von „American Pie“ gibt es auch noch Teenager-Filme, welche nicht auf der Sex-und-Alkohol-Welle reiten. Sie leben von ihrem Charme aus jener Zeit, welcher in „Dream a little dream“ sehr gut rüber kommt. Wer mal wieder die peinlichen 80er in einem Film sehen will ist hier auf alle Fälle richtig. Daumen hoch!


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