Dreamscape (Steelbook)

Dreamscape (Steelbook)

Originaltitel: Dreamscape
Genre: Science-Fiction-Thriller
Regie: Joseph Ruben
Hauptdarsteller: Dennis Quaid
Laufzeit: BD (99 Min)
Label: Turbine
FSK 16

Dreamscape (Steelbook)   24.09.2015 von Panikmike

Der amerikanische Science-Fiction-Thriller Dreamscape mit Dennis Quaid in der Hauptrolle ging in Deutschland ein wenig unter. Trotz der Nominierung zum Saturn Award und einer Auszeichnung des Regisseurs Joseph Ruben blieb der Film bis jetzt bei uns eher unbekannt. Turbine Medien möchte dies mit der aktuellen Veröffentlichung des Steelbooks allerdings ändern…

 

Alex Gardner (Dennis Quaid) ist untergetaucht und treibt sich oftmals auf Pferderennbahnen rum. Eines Tages wird der telepathisch begabte junge Mann von Mitarbeitern des Präsidenten der Vereinigten Staaten aufgegriffen und mit Jane DeVries (Kate Capshaw) bekannt gemacht. Diese entwickelt zusammen mit Dr. Paul Novotny (Max von Sydow) eine Apparatur um Träume zu erforschen und aktiv eingreifen zu können. Es gibt bisher aber nur einen Menschen, der in die Träume schlafender Menschen eindringen kann: Tommy Ray Glatman (David Patrick Kelly).

 

Doch Alex hat ebenso das Potenzial dazu und wird von Dr. Novotny eingestellt, nachdem ein Test mit einem Bauarbeiter erfolgreich verlaufen ist. Nach und nach entwickeln sie das Traumsystem weiter, doch Alex muss zu seinem Entsetzen feststellen, dass Dr. Novotny und Tommy einen finsteren Plan haben und diesen demnächst umsetzen wollen…

 

Wie hat Alex von dem finsteren Plan erfahren? Was haben Tommy und Dr. Novotny vor und wie kann Alex die beiden aufhalten?

 

Dreamscape ist eine Mischung aus Science-Fiction, Polit-Thriller und Endzeit-Film und kann bis in die letzte Minute unterhalten. Die Effekte waren damals sicherlich bahnbrechend, heutzutage kann man diese aber eher mit einem Lächeln betrachten. Dennoch passen sie in die 80er Jahre und zeigen dem interessierten Fan, wie damals eine Vision der Zukunft ausgesehen hat. Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern, allesamt machen ihre Sache sehr gut. Einzig und allein die deutschen Stimmen sind gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht.

 

Die Qualität der Blu-ray ist durchwachsen. Einerseits hat Turbine Medien einiges aus den alten Bildern herausgeholt, andererseits merkt man dem Film sein Alter zu jederzeit an. Die Farben sind blass, die Schärfe hält sich in Grenzen und ein Bildrauschen ist ein 99 minütiger Begleiter. Zum Flair des 80er Jahre Films passt dies jedoch sehr gut, da auch die Effekte und die Sets sichtbar über 30 Jahre alt sind. Rauschfrei und rasiermesserscharf würde zum Film nicht passen. Soundtechnisch ist die deutsche Tonspur leider sehr altbacken und klingt im Vergleich zur englischen nicht wirklich gut. Die deutschen Stimmen sind zwar passend und auch schön von den Effekten getrennt, dafür arbeiten aber nur die vorderen Boxen mit. Wer seine Dolby-Digital-Anlage nicht schlafen lassen möchte, der muss sich den Originalton auf Englisch mit der DTS-HD MA 5.1-Spur ansehen. Immerhin gibt es deutsche Untertitel, insofern man mit dem Englischen nicht so gut klar kommt. Wer einen Blick ins Bonusmaterial wirft, wird neben dem interessanten Interview mit Dennis Quaid auch Testaufnahmen zum „Schlangenmann“ entdecken. Dennoch halten sich auch die Extras in Grenzen – schade!

 

Bildergalerie von Dreamscape (Steelbook) (14 Bilder)

Details zum Steelbook

 

Das Steelbook von Turbine Medien kommt mit einer streng limitierten Auflage von nur 2000 Stück daher. Jedes ist auf einem Papier-Backcover nummeriert, welches sauber vom Steelbook getrennt werden kann. Das Cover zeigt ein schönes Artwork des Films im Stil der 80er Jahre, auf der Rückseite ist nur ein Strudel in verschiedenen Farben zu sehen. Auf der Kartonage findet der Fan fünf Szenenfotos, den Klappentext, sowie die Ausstattung der Blu-ray vor. Wie immer ist die Qualität des Steelbooks hochwertig, was die TurbineSteelCollection auch ausmacht. Fans sollten aufgrund der strengen Limitierung schnell zugreifen. 


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Alleine der Cast hat mich neugierig gemacht, von dem Film selbst habe ich vorher noch nichts gehört. Die Idee mit der Traumveränderung ist zwar nichts Neues und wurde schon x-Mal in irgendeiner Form verfilmt, Dreamscape ist aber auch schon 30 Jahre alt und man könnte direkt sagen, dass sich Filme wie zum Beispiel Inception eine gehörige Portion davon abgeschnitten haben.  Vergleichen kann man beide zwar nicht, aber die Genialität ist ähnlich. Ich fand Dreamscape erfrischend anders und sehr interessant, vergebe aber aufgrund der nicht so sauber umgesetzten technischen Seite nur 7/10 Punkte. 


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