Emmanuelle - Botschafterin der Lust

Emmanuelle - Botschafterin der Lust

Originaltitel: Emmanuelle: First Contact
Genre: Science-Fiction • Drama • Erotik
Regie: Lev L. Spiro
Hauptdarsteller: Krista Allen
Laufzeit: DVD (95 Min)
Label: SchröderMedia Handels GmbH
FSK 18

Emmanuelle - Botschafterin der Lust   27.10.2019 von Born2bewild

Es ist immer wieder interessant, wie Filmtitel übersetzt werden. So auch bei Emmanuelle - Botschafterin der Liebe, dessen englischer Titel eigentlich Emmanuelle: First Contact ist und somit etwas in Richtung erster Kontakt lautet. Vielleich hat man hier Verwechslungen zu Star Trek: First Contact befürchtet? Immerhin liegt das Produktionsdatum sehr nahe beieinander. Ob uns der Start der siebenteiligen Reihe, im Original bekannt als Emmanuelle in Space, zugesagt hat oder wir die DVD gleich auf den Mond geschossen haben, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Inhalt

 

Emmanuelle (Krista Allen) hat Stress mit ihrem Freund. Als sie nach dem Streit mit ihrem Auto die Landstraße entlangfährt, trifft sie auf einen Anhalter. Dieser stellt sich als Haffron (Paul Michael Robinson) vor. Sein Verhalten ist äußerst seltsam, was Emmanuelle vermuten lässt, dass er definitiv nicht aus der Gegend kommt. Als die beiden einen Zwischenstopp bei einem Kaffee einlegen, ist Emmanuelle irritiert davon, dass Haffron die Anmachversuche der Kellnerin nicht versteht und auch nicht weiß, was die Worte Verführung oder Sex bedeuten. Dann taucht plötzlich ein Polizist auf und Haffron verschwindet auf der Toilette. Als der Beamte die Toilette durchsuchen möchte, kommt ihm ein älterer Mann entgegen und behauptet Haffron wäre durch ein Fenster rausgeklettert. Der Beamte zieht frustriert ab und der ältere Mann bittet Emmanuelle ihn ein Stückchen mitzunehmen. Sie ist etwas irritiert, willigt aber ein. Wenig später offenbart der Mann ihr, dass er eigentlich Haffron ist und die Gestalt gewechselt hat. Er überredet sie anzuhalten und transportiert sich gemeinsam mit Emmanuelle auf ein Raumschiff im Orbit. An Bord angekommen erzählt er ihr, dass er Captain eines Forschungsschiffes mit Wissenschaftlern ist. Sie haben als Ursache für den Unfrieden auf der Erde die ungewöhnlichen Fortpflanzungspraktiken der Menschen im Verdacht und möchten diese erforschen. Natürlich ist Emmanuelle hier etwas behilflich und verführt den anfangs unbeholfenen Haffron…

 

Wird Emmanuelle die Neugier der Wissenschaftler stillen können und ihnen bei ihrer Forschung helfen? Wie geht es mit ihrem Freund weiter?

 

Der erste Film führt uns neben dem Raumschiff auch ins exotische Ägypten. Allerdings sind wir hier nur an Bord eines Schiffes auf Nilkreuzfahrt. Dabei weiht Emmanuelle Haffron in die Kunst der Verführung ein. Sie spielt ein Spiel mit ihm, bei dem sie die Gestalt wechselt und er sie unter all den Frauen an Bord wiederfinden soll. Er verbringt fast jede Nacht mit einer anderen Frau, was ihm zu seiner Verwunderung irgendwann Probleme einbringt. Die Geschichte und die Flirtversuche sind dabei schon sehr abgedroschen und sorgen eher für ein Schmunzeln und Stirnrunzeln als für Spannung. Die erotischen Szenen sind meist mit passender Musik unterlegt und werden immer wieder von Einspielern unterbrochen. Diese passten wohl nach Ansicht der Macher ganz gut, so sieht man zum Beispiel mal einen Wasserfall oder Kerzen, die die romantische Atmosphäre und die prickelnde Erotik wiederspiegeln sollen.

 

Bildergalerie von Emmanuelle - Botschafterin der Lust (10 Bilder)

Details der DVD

 

Mit einer Laufzeit von gut eineinhalb Stunden ist der Film auf alle Fälle nicht zu lang. Die Bildqualität ist leider sehr schlecht, denn das Bild ist an vielen Stellen sehr unscharf und krisselig. Natürlich muss man dem Film zugutehalten, dass er bereits Ende der Neunziger entstanden ist. Soundtechnisch verhält es sich da ähnlich. Der Zweikanalton ist eher zweckmäßig als wirklich überzeugend. Negativ fällt hier auch auf, dass es nur eine deutsche Tonspur gibt und man keine Möglichkeit hat, den Film im Originalton zu hören.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Emmanuelle ist ein Teil meiner Jugenderinnerungen. Ich kann mich noch dunkel daran erinnern wie ich nachts zum Fernseher geschlichen bin, um das Nachtprogramm zu sehen ;). Für heutige Maßstäbe sind die Filme nur noch wenig erotisch, da wir schon wesentlich aufgeklärter sind und zum Teil im Nachmittagsprogramm schon mehr nackte Haut zu sehen ist. Nichtsdestotrotz ist es interessant zu sehen, was damals so als skandalös galt, da es zum Teil auf dem Index landete. Es ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, auch wenn es qualitativ nicht so wirklich überzeugen kann. Damit hat es aber schon fast eine Art Kultcharakter. Ich vergebe daher hier gute 6/10 Punkte.


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