Bestimmt kennt jeder von euch Farmerama, sei es aus der Werbung oder anderen Informationsquellen. Auch wenn das Setting mit Sicherheit nicht jeden anspricht, so lohnt es sich bestimmt einmal bei Big Point vorbei zu schauen. Oder solltet ihr euch vom Acker machen? Ob eure letzten Zweifel geklärt werden können, erfahrt ihr in meinem Test...
Nach der Anmeldung wird ein Einführungstutorial geöffnet und zeigt uns die wichtigsten Dinge, die ein Farmer über seine Farm wissen sollte. Wie man sein eigenes Futter produziert, Ställe ausmistet und seine Felder bewirtet. Anschließend können wir gleich auf eigene Faust unseren Bauernhof gestalten, verwalten und Handel betreiben.
Als erstes ist es nützlich einmal Saatgut auszustreuen und es gedeihen zu lassen. Während unser Gemüse zu reifen beginnt, können wir mal kurz in der Stadt vorbei schauen und uns umsehen was uns die Stadt alles so zu bieten hat. Da wäre ein wichtiges Gebäude namens Sämerei zu finden, wie uns der Name es schon verrät, finden wir dort Samen, die wir auf unsere Felder streuen können. Ein weiteres wäre die Farmhalle, in der wir gutes Geld nebenbei verdienen können, wenn wir die Aufträge in der vorgegebenen Zeit erfüllen. Außerdem ist zu Beginn unseres Spiels der Markt eine große Hilfe, denn dort können wir einkaufen um zum Beispiel Quests schneller zu erledigen oder aus eigener Produktion Dinge zu verkaufen, die zu viel sind. Ein Nachteil ist, dass man auf dem Markt immer die komplett angegebene Menge für den vorgegebenen Stückpreis kaufen muss. Wenn man weniger braucht, dann sollte man sich in Ruhe umzusehen, ob nicht die gewünschte Menge dabei ist – auch wenn der Stückpreis etwas höher ist.
Aber nun wieder zurück auf unsere Farm, auf der vielleicht schon manche Samen aufgegangen und gereift sind. Diese warten nur darauf, von uns abgetragen zu werden. Die geernteten Sorten kommen nun in unsere Scheune, in der sie aufbewahrt werden und wir jederzeit Zugriff darauf haben. Nach der Ernte können wir erneut Samen ausstreuen, ohne die Felder besonders zu bearbeiten.
Wenn einmal das Farmhaus zu wackeln beginnt, dann flattert uns ein persönlicher Auftrag ins Haus, den es zu erledigen gilt. Natürlich können wir den Auftrag auch auf später verschieben und immer wieder gleichzeitig neue Quests annehmen bzw. erledigen. Für jeden Auftrag bekommen wir so genannte Moospennys, welche die Währung bei Farmerama darstellen. Bei Ernteerträgen werden wir auch mit Erfahrungspunkten belohnt. Je weiter wir aufsteigen, desto höher wird unser Rang und ihr bekommt dann schöne Titel wie z. B. Käferkrämer oder ähnliches. Des Weiteren können wir abhängig unseres Levels auch mehrere verschiedene Samen, Bäume und Ställe erwerben, denn die Auswahl steigt Level um Level. Somit wird auch unsere Farm mit der Zeit immer farbenprächtiger. Wie im wirklichen Leben dauert es manchmal etwas länger oder kü
rzer bis die Rohstoffe reif sind, um geerntet werden zu können. Da kann es schon mal sein das man auf seinen Hopfen zwei Stunden warten muss, jedoch kann man die Zeit verkürzen, indem wir die Felder bewässern und düngen. Das Wasser bekommen wir von unserem Wassertank, der jeden Tag etwas gefüllt wird. Den Dünger besorgen wir von unserem eigenen Misthaufen, der gleich zu Anfang zur Verfügung steht. Dieser wächst immer wenn wir unsere Ställe säubern, die wir allerdings erst ab einem bestimmten Level erwerben und kaufen können. Nehmen wir z. B. einen Hühnerstall. Um unsere Hühner züchten zu können, benötigen diese ausreichend Futter und zum Essen. Ganz wichtig ist auch Flüssigkeit, deshalb müssen wir den Kücken genügend Wasser zum trinken bereitstellen. Wenn diese dann zu Hühnern heranwachsen, dann kommen sie ebenfalls in die Scheune, in der sie darauf warten gebraucht zu werden und der dreckige Stall nun ausgemistet gehört. Der entstandene Dreck wandert nun auf den Misthaufen und füllt diesen regelmäßig wieder auf. Somit können wir diesen wieder für unsere Felder verwenden.
Eine Besonderheit bei den Feldern, Bäumen und Ställen ist, dass man die Position der verschiedenen Gegenstände variieren kann und somit nicht gleich alles genauestens planen muss, wo man etwas am besten platzieren sollte. Ab einer gewissen Levelhöhe können wir von unserer Farm aus auf „die wilde Wiese“. Dort haben wir dann ein erneutes Feld, auf dem wir unser Anbaugebiet oder unseren Zuchtbetrieb erweitern können.
Hiermit ist das meiste eigentlich über die Farm erzählt, aber wollen wir noch einmal über die Stadt genauer reden, die ich zuvor schon kurz erwähnt habe. Neben der Sämerei, Questhalle und dem Markt gibt es natürlich noch viel mehr zu entdecken. Etwas versteckt – am Rande der Stadt – befindet sich die Baumschule, in der wir unsere Bäume für den Bauernhof erwerben. Des weiteren gibt es, wie in jeder Stadt, die gute alte Post, in der wir unsere Nachrichten an Konkurrenten und Freunden versenden können. Ein weiteres Gebäude ist die Bank, in der wir Tulpgulden in Moospennys umtauschen können oder für echtes Geld Tulpgulden erwerben können.
Natürlich gibt es noch viel mehr zu entdecken, aber das seht ihr dann ja selbst…

Nun nur noch etwas über die Optik und die Soundeffekte. Die Grafik ist, für ein Browsergame, überaus gut gelungen und auch sehr detailreich gestaltet. Auch die Effekte sind gezielt eingesetzt worden. Passend präsentiert uns Bigpoint Nettigkeiten wie z. B. unser wackelndes Farmhaus bei Questeingängen. Wenn es einmal zu regnen beginnt, dann ist dies deutlich im Hintergrund mit grau bedecktem Himmel und Regentropfen zu erkennen. Der Sound ist dosiert aber treffend. Wenn z. B. die Tiere aus dem Stall in die Scheune verlegt werden, dann ertönt der jeweilige Laut. Die Materialien wie Hopfen, Kartoffeln und Co. sind alle sehr schön dargestellt und leicht zu erkennen. Wunderschön ist es, wenn alles gedeiht und bereit zum ernten ist. Ein wirklich farbenfrohes Spektakel bietet dem Auge einiges.
Habt ihr Bock auf das Spiel, dann meldet euch gleich kostenlos an und legt los. Die Anmeldung geht sehr schnell und schon seit ihr dabei. Klickt einfach auf den offiziellen Banner von Bigppoint:


Kommentare
04.10.2010 16:18:03 von Lugge
Klingt sehr witzig, gleich mal den Link klicken und anmelden. Kost ja nix...