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Fat Princess: Fistful of Cake

Publisher: Sony
Entwicklerstudio: Super Villian Studios
Genre: Action
Sub-Genre: Action / Rollenspiel / Strategie
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 11.03.2010
USK 16

Fat Princess: Fistful of Cake   31.05.2010 von Logdin

Zwei Teams, zwei Prinzessinnen und eine Menge Kuchen! Sinn dieses Spiels ist es, die gegnerische Prinzessin mit Kuchen vollzustopfen – am besten bis Sie platzt! Titan Studios hat dieses Spiel ursprünglich für die Playstation 3 entwickelt. Nun gibt es Fat Princess nicht nur im PSN Store, sondern auch auf der PSP. Dafür sind allerdings nicht die ursprünglichen Programmierer, sondern Supervillain Studios verantwortlich.

Unterschiedliche Maps:
Erst einmal geht es auf symetrischen Karten richtig zur Sache: Links das blaue Königreich, rechts das rote, und in der Mitte treffen sich die Soldaten der beiden Königreiche um eine Schlacht auszutragen. Diese finden mal auf Wiesen statt oder auch mal in verwinkelten Staßenzügen. Ja sogar in Lavameeren wird geprügelt. Die Vorposten der Gegner, die auf den Schlachtfeldern auch zu finden sind, bringen strategische wichtige Vorteile mit sich.

Es wird nie langweilig:

Das liegt daran, dass man einmal die Prinzessin vollstopfen soll, ein anderes Mal muss man sie dann auf einer anderen Map als erstes aus bestimmten Orten befreien. So hat man immer Abwechslung im Spiel und nie das Gefühl, dass man immer dasselbe machen muss. Auch die Schauplätze wechseln ständig. Wenn man gerade noch auf einer schönen grünen Wiese gekämpft hat, dann geht´s in der nächsten Mission auf dem Lavameer weiter, auf dem man die Wege nur dann passieren kann, wenn die Lava gerade nicht steigt. Dasselbe gibt es auch mit Wasser-Karten. Wenn Flut ist, kommt man nicht überall hin. Aber auch das Auskundschaften der Gegenden an sich ist schon die halbe Miete, da es viel zu entdecken gibt.

Fazit Einzelspieler:
Nicht immer ganz einfach aber auf jeden Fall ein schöner und gelungener Einzelspieler. Der Schwierigkeitsgrad variiert deutlich in den einzelnen Missionen. Sonst habe ich aber nichts zu bemängeln, Daumen hoch für den schönen Singleplayer-Modus.

MMO-Tauglicher Multiplayer
Am Anfang sieht es aus wie ein Echtzeit-Strategie-Spiel, was sich allerdings schnell wieder legt. Anders als im Einzelspielermodus steuert ihr im Multiplayer nur eine einzige Spielfigur die, nachdem sie getötet wurde, wiederbelebt wird. Also ist es quasi ein Capture the Flag, nur mit Kuchen! Es können bis zu acht Spieler gleichzeitig auf einer Map spielen, entweder per Internet mit anderen weltweit oder man holt sich einfach ein paar Freunde nach Hause, um dann vor Ort so richtig Spaß zu haben.

Klassen im Kampf wechseln
Damit euch als Soldat in diesem Spiel nicht langweilig wird, könnt ihr einfach während der Schlacht einen anderen Hut aufsetzen und schon seid ihr Dorfbewohner, Waldläufer, Krieger, Priester oder Magier. Die Hüte, die benötigt werden, könnt ihr von gefallenen Mitspielern klauen oder ihr wartet, bis aus eurer Hutfabrik in eurem Schloss der richtige ausgespuckt wird. Das umswitchen der Klasse ist klar von Vorteil. Am Anfang brauch man möglichst viele Dorfbewohner für das Abbauen von Ressourcen. Wenn man davon genug und gerade einen Hut zur Verfügung hat, kann man blitzschnell zum Krieger oder einer anderen Klasse werden, um dem Gegner so sofort einheizen zu können. Diese taktische Komponente lässt Strategie-Fanherzen höher schlagen.

Kein Teamwork, kein Sieg
Hierzu fällt mir spontan der Spruch ein: „Wenn sich Kompetenzen ergänzen”. So ist es auch bei Fat Princess. In einer Schlacht ist nichts wichtiger, als die eigenen Soldaten am Leben zu halten. Dies funktioniert hier prima mit einem oder mehreren Priestern. Genau so wichtig sind aber auch die Krieger, die mit ihrer Plattenrüstung ganz vorne stehen um dem Gegner ordentlich einzuheizen. In der Mitte zwischen Kriegern und Priestern sind dann die Fernkämpfer, beispielsweise die Waldläufer. Prinzipiell gilt, umso mehr Priester, desto länger lebt auch die Gruppe. Allerdings sollte man nicht zu viele davon haben, da sonst nicht genug Schaden bei den Gegnern ankommt. Auch hier gilt  es wieder ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Viele Modi im Multiplayer
Genau wie im Singleplayer gibt es auch im Multiplayer viele Abwechslungen mit insgesamt acht Spielmodi auf rund 20 verschiedenen Maps. So wird einem nie langweilig. Dazu kommen dann noch die acht menschlichen Spieler. Die Modi sind ähnlich wie im Singleplayer, alles dreht sich um die Prinzessin. Am besten haben mir die Spielmodi Team-Deathmatch und Zerstörung gefallen. Bei letzterem muss man eine Bombe im gegnerischen Thronsaal platzieren.

Hat man mal keine Lust auf andere Spieler, so kann man alle Multiplayer-Modi auch im Singleplayer spielen. Ein bisschen versteckt findet man dann den Menüpunkt “Rumblödeln”.  Wie viel Spaß ihr im Multiplayer im Endeffekt haben werdet, liegt natürlich auch an euren Mitspielern. Mir persönlich hat es sehr viele Abende bereitet.

Fazit Multiplayer:
Fat Princess zeigt, dass ein Spiel einen guten Singleplayer haben kann, aber auch für mehrere Spieler taugt. Der Multiplayer macht meiner Meinung nach noch mehr Spaß als der Einzelspielmodus, obwohl der auch wirklich richtig Lust auf mehr bringt.


Das Fazit von: Logdin

Logdin

Ein sehr sehr gutes, gelungenes Spiel, welches mich ein wenig an Warcraft 3 erinnert. Der Multiplayer-Part ist überragend gut, ebenso wie der Singleplayer auch! Spiele ich alleine, habe ich einzig ein paar extrem schwere Situationen, die das schöne Spielgefühl ein wenig trüben. Sonst gibt es eigentlich nix zu meckern. Wer Spiele solch einer Art mag, der wird Fat Princess lieben. Tolles Game für unterwegs, für Fans und Leute, die mit mehreren Spielern Spaß haben wollen.


Die letzten Artikel des Redakteurs:


positiv negativ
  • Viele verschiedene Multiplayer-Modi
  • Sehr schöne und bunte Grafik
  • Viele unterschiedliche Karten mit Lava und Wasser
  • Steuerung, die jeder leicht versteht
  • Kein Game-Sharing
  • Schlachten können leider auch unentschieden enden
  • Bei der Kampange: Leider starke Schwierigkeitsgradschwankungen





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