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Franklyn
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BEWERTUNG |
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Dieses Jahr waren die Fantasy Filmfest Nights ein wenig ruhiger als letztes Jahr, denn es wurden sehr spezielle Genrefilme gezeigt. Darunter auch „Franklyn“. Das deutsche Label „Ascot Elite“ sah sehr viel Potential in diesem Film und hat sich sofort die Rechte daran gesichert. Was sich hinter diesem Filmtitel verbirgt und wie die entsprechende Veröffentlichung ausgefallen ist zeigt der folgende Artikel.
„Mein Name ist Jonathan Preest und heute Nacht werde ich einen Mann töten“. Den Film „Franklyn“ zu beschreiben ist sehr schwer ohne zu viel vorweg zu nehmen, da die Story einige raffinierte Wendungen bietet. Ein Teil des Films spielt in einer fiktiven Stadt namens Meanwhile City, wo Kirche und Staat eins sind. Ein Mann namens Jonathan Preest ist auf der Suche nach dem „Individuum“ und trägt dabei eine Maske um seine Identität zu schützen. Zeitgleich werden im London der heutigen Zeit die Schicksale dreier Menschen gezeigt. Milo ist auf der Suche nach seiner Sandkastenliebe Sally, ein einsamer Vater ist auf der Suche nach seinem Sohn und die gestörte Emilia fühlt sich ungeliebt und betreibt eine Therapie der besonderen künstlerischen Art. Das Schicksal dieser verlorenen Seelen wird sie zusammen führen. Nur wie und wohin ist die Frage…
Für diesen Bericht lag mir die limitierte Special Edition im Steelbook vor. Diese Verpackung lässt natürlich das Herz eines jeden Sammlers höher schlagen. Das Bild des Filmes ist fantastisch und der düstere Look von Meanwhile City kommt genial rüber. Auch der Ton weiß durch seine Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1 Tonspuren zu überzeugen. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Auf einer zweiten DVD befindet sich das Bonusmaterial in Form von gekürzten Szenen, Dokumentationen und einem Making-Of. Das rundet diese geniale Veröffentlichung perfekt ab. Einziger Kritikpunkt ist das nervige FSK-Logo auf dem Frontcover, welches sich nicht entfernen lässt. Aber dafür kann Ascot Elite natürlich nichts, da es rechtlich so vorgesehen ist. Sammler können also gern zu diesem Star Metal Pack greifen. Leute, die keinen Wert auf Bonusmaterial legen, sei die normale DVD-Veröffentlichung empfohlen. Besitzer eines Blu-ray-Players können selbstverständlich auch zur Blu-ray greifen. Das Fazit von: Tobi
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„Franklyn“ hat mich wirklich sehr fasziniert. Die Szenen in Meanwhile City erinnern sehr stark an Alex Proyas „Dark City“. Die Optik ist der Wahnsinn und man fragt sich die ganze Zeit, was diese „Parallelwelt“ mit der realen zu tun hat. Hier geht es um menschliche Schicksale. Gefühle und Hoffnungen sind das Fundament dieses Filmes und nur wer genau aufpasst kann ahnen, wohin die Reise führt. Die Machart ist sehr ruhig gehalten und die genialen Schauspieler zeigen was sie können. Vor allem Eva Green weiß zu überzeugen. Bei ihr bekommt der Zuschauer das Gefühl, dass selbst der Tod eine gewisse Art der Hoffnung sein kann. „Franklyn“ ist alles andere als ein typischer Hollywoodfilm. Er schwimmt genau gegen den Strom und das ist auch gut so. Macht euch auf eine emotionale Achterbahnfahrt gefasst und lasst euch auf diesen Film ein. Es lohnt sich.


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