Gehirntraining mit Dr. Kawashima

Gehirntraining mit Dr. Kawashima

Publisher: Koch Media
Genre: Puzzlespiel
Sub-Genre: Gehirntraining
Art: Midprice Titel
Erscheinungsdatum: 05.06.2009
USK 0

Gehirntraining mit Dr. Kawashima   06.07.2009 von Panikmike

Spiele die das Gehirn trainieren gibt es mittlerweile ja viele, doch fordern sie auch einen Erwachsenen? Wenn man sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit nimmt, dann kann man tatsächlich mit einem solchen Trainer das Gehirn verbessern. Von Koch Media erschien vor kurzem ein neuer Titel, lest hier ob das Spiel was taugt…

Fangen wir mal am Anfang an. Die Installation geht sehr schnell, dafür dauert das Laden bis zum Hauptbildschirm wirklich lange. Da hab ich schon manche Spiele mit der 10fachen Kapazität schneller laden sehen. Ist der Hauptbildschirm erreicht, so muss man beim ersten Mal starten ein Profil anlegen. Hier kann man den Namen, das Geburtsdatum, sein Geschlecht eingeben und darf sich ein Icon für das Profil aussuchen.

Danach ist man im Hauptmenü und hat immer zwei Auswahlmöglichkeiten. Entweder man klickt Herrn Kawashima auf der linken Seite an, oder man wählt seinen Roboterhelfer auf der rechten Seite. Bei Dr. Kawashima kann man sich verschiedene Statistiken ansehen, die automatisch im Laufe seiner Profillaufbahn aufgezeichnet werden. Zudem kann man täglich einen Test absolvieren. Im Spiel gibt es vier verschiedene Kategorien (Logik, Gedächtnis, Rechnen und Sehen), mit jeweils sechs verschiedenen Spielen. Jedoch muss man sich die unteren drei jeweils erst freispielen. Im Klartext hat man am Anfang 4x3 Spiele zur Verfügung. Der tägliche Test wählt zufällig vier davon aus. Das Ergebnis wird dann gespeichert und man kann dann jederzeit seine Gehirnaktivitäten einsehen.

Im folgenden Text beschreib´ ich euch ein paar davon, alle würden den Rahmen des Artikels sprengen. Außerdem wäre es dann auch keine Überraschung mehr, wenn ihr schon alle Möglichkeiten des Spiels kennen würdet.

Ein Spiel kommt aus der Sparte Mathematik. Man sieht verschiedene Zahlen auf dem Bildschirm und muss schnellst möglichst ausrechnen, ob das Ergebnis positiv, negativ oder gleich Null ist. Es geht aber nicht nur um eine Berechnung die ihr machen müsst, sondern um mehr. Je nach Spiel müsst ihr zwischen 7 und 32-mal das gleiche machen. Jedes Spiel geht auf Zeit, also muss man schon das Hirn anstrengen, denn sonst gibt es schnell ein „Möööp“ und die Zeit ist abgelaufen. Allerdings gilt diese nicht für das komplette Spiel, sondern pro Ergebnis. Das ist sehr fair, denn selbst wenn man mal abgelenkt ist oder sich außerhalb der Konzentrationsweite befindet, so kann man schnell wieder rein kommen. Sind dann die Runden abgelaufen, so kommen das Ergebnis und eine Auswertung. Man bekommt Punkte für die richtigen Antworten und für die Zeit, aber auch Abzüge wenn man falsch geantwortet hat.

In einem anderen Spiel muss man in einer sehr knappen Zeit die richtige Farbe des geschriebenen Wortes anklicken, das Fiese daran ist, dass die Wörter selbst Farben sind. Ergo kommt mal schnell ein falscher Klick, da man bei dem Wort ROT auch rot geklickt hat, obwohl es in grün geschrieben war. So hat man anfangs 3x3 Wörter, die man relativ schnell abarbeiten muss. Glaubt aber nicht dass das so einfach ist, ich garantiere euch, dass ihr da öfters mal einen Fehler macht, wenn die Konzentration nicht zu 100 Prozent vorhanden ist.

Es gibt aber nicht nur mathematische Tests, sondern auch welche, die die Denkfähigkeit der Spieler prüfen. Ein Stichwort wäre Wörter merken. Der Spieler hat 2 Minuten Zeit um sich 15 Wörter zu merken. Danach hat man erneute zwei Minuten Zeit, um diese 15 Wörter einzutippen. Im Prinzip ist das ja sehr einfach, bekommt man aber wirklich diese Wörter wieder zusammen? Versucht es! Ein kleiner Tipp von mir, merkt euch nicht die einzelnen 15 Wörter, sondern bildet Ketten. Zum Beispiel würde ich mir nicht Messer, Kuchen und Orange merken, sondern ein orangenes Kuchenmesser oder noch besser: Orangenkuchenmesser. So merkt man sich weniger Wörter, aber man hat im Endeffekt doch alle im Kopf.

So kann man täglich seine Tests (bestehend aus vier Aufgaben) absolvieren und sich schön die Statistiken ansehen. Wenn man gut ist, so bekommt man verschiedene Ränge und auch Pokale. Diese bringen dem Spieler an sich nicht viel, aber man kann sich so mit anderen Spielern messen und sich selbst natürlich auch Ziele wie „Den goldenen Pokal will ich noch bekommen!“ stecken.

Doch was macht denn Robo, der Assistent von Dr. Kawashima? Der Roboter ist für die zwei enthaltenen Minispiele zuständig und man kann jederzeit seine freigespielten Spiele separat spielen. So kann man die einzelnen Aufgaben trainieren, um in den täglichen Tests besser zu werden.

Ach ja, Thema Minispiele: Hier sind quasi als Entspannung zwei bekannte Games als Bonus enthalten. Zum einen wäre da das bekannte Sudoku, das es in drei Variationen gibt. Diese unterscheiden sich einfach in dem Schwierigkeitsgrad: Einfach, Mittel oder Schwer! Das zweite Spiel ist auch sehr bekannt und wird gerne zwischendurch gespielt. Ziel ist es, alle farbigen Murmeln abzubauen, aber möglichst viele gleichzeitig. Wenn man auf zwei aneinander liegenden Murmeln klickt, so lösen sie sich auf und der Spieler bekommt Punkte. Desto mehr aneinander kleben, umso mehr Punkte bekommt man. Ab einer gewissen Anzahl gibt es zusätzlich noch Bonuspunkte. Also sollte man möglichst wenig klicken, um alle farbigen Kugeln abzubauen.

Wenn man alleine keine Lust hat, so kann man auch gegen Spieler aus dem World Wide Web daddeln. Ebenso bekommt der Spieler im Laufe des Spiels die Möglichkeit, eine Herausforderung gegen andere Spieler zu machen. So absolviert man eine 4er Aufgabe und kann sich somit gegen die anderen Mitstreiter messen. Man hat eine Woche Zeit und bekommt dann die Ergebnisse der teilgenommenen Spieler präsentiert.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Also mir gefällt das Game sehr gut. Die Spiele sind für jedermann spielbar und fordern nicht nur die junge Generation, sondern auch die älteren Spieler. Egal ob es nun ums Thema Mathematik geht oder ob man sich einfach nur Konzentrieren muss, einfach ist es nicht, eine hohe Punktzahl zu schaffen. Mit dabei sind zwei Bonusspiele, die nebenbei auch mal kurz gespielt werden können. Der geringe Preis macht „Gehirntraining mit Dr. Kawashima“ zum Tipp für jedermann!


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