Ghost Recon: Future Soldier Guide

Ghost Recon: Future Soldier Guide

Publisher: Ubisoft
Entwicklerstudio: Ubisoft Paris / Bukarest / Red Storm
Genre: Action
Sub-Genre: Taktik-Third-Person-Shooter
Art: Fullprice
Erscheinungsdatum: 24.05.2012
USK 18

Ghost Recon: Future Soldier Guide   10.09.2012 von BeN

Vor einigen Wochen präsentierten wir Euch den Call of Duty Modern Warfare 3 Multiplayer Guide (Teil 1 und Teil 2). Aufgrund der großen Nachfrage gehen wir nun in die nächste Runde. Mit Ghost Recon: Future Soldier gelang Ubisoft ein unvorhersehbarer Erfolg auf Konsolen und PC. Wir möchten mit diesem Beitrag den Konsoleros unter Euch eine kleine Hilfestellung liefern und damit Euer Können im neuesten Ghost Recon Teil verbessern ...


Peripherie und Ausstattung

Im ersten Absatz werden wir uns mit dem Drumherum beschäftigen. Denn nicht nur Eure spielerischen Fähigkeiten sind entscheidend, sondern auch Eure Ausrüstung. Einen signifikanten Anteil daran nimmt die Tonwiedergabe ein.


Empfehlenswert ist hier ausschließlich ein 5.1-Headset. Sehr gute Produkte findet man bei Herstellern wie Astro, SteelSeries, Sharkoon oder Turtle Beach. Zwar gibt es auch viele gute 5.1-Lautsprechersysteme. Diese bieten allerdings nicht den gleichen Vorteil wie ein Headset, denn nur mit einem 5.1-Headset lassen sich die Töne der Gegner genau lokalisieren. Hört Ihr beispielsweise das Nachladen oder einen Schritt Eures Gegners, könnt Ihr Euch schon auf den baldigen Kampf vorbereiten und habt somit einen Positions- und Reaktionsvorteil inne. Weitere Aspekte betreffen die Bildübertragung, Internet und den Controller. Diese spielen allerdings nur eine untergeordnete Rolle.



Ein Bestandteil einer optimalen Ausrüstung ist der Fernseher. Hier empfiehlt sich natürlich die maximale Auflösung von 1080p. Diese bietet die beste Wiedergabe des Bildes und erleichtert es Euch, die Gegner möglichst gut zu erkennen. Doch noch wichtiger ist die Reaktionszeit Eurer Flimmer-Kiste. Diese ist besonders bei Plasma-Geräten gerne etwas höher: Alles über 3 Millisekunden ist ein Nachteil und sollte gegebenenfalls ausgemerzt werden. Wirklich entscheidend ist dieser Aspekt allerdings nicht. Hierzu ziehe ich einen Vergleich mit einer Internetverbindung. Dort können Ping-Unterschiede in Höhe von 50-80 ms entstehen. Dahingegen wirken die 3-5 ms von Eurem Fernseher nahezu belanglos.

 

Kommen wir nun zu Eurem Werkzeug: dem Controller. Hier gibt es zwar hundert Alternativen, doch an das Original kommt so schnell keiner ran. Der preisliche Unterschied zwischen Drittanbieter-Produkten und dem Original kommt schließlich nicht von ungefähr. Meist lässt besonders die Qualität der Analog-Sticks zu wünschen übrig. Auf weiteren Schnickschnack, beispielsweise Gummiummantelungen, dürft Ihr auch gerne verzichten. In letzter Zeit mehren sich die Lobpreisungen des Razer ONZA Xbox360 Controllers. Ich habe diesen noch nie benutzt und kann daher keine Meinung dazu abgeben. Die Meinungen der professionellen Spieler gehen hier allerdings auseinander. Die Einen möchten ihn nicht mehr missen, die Anderen halten nicht viel davon.  


Der letzte entscheidende Bestandteil Eurer Ausstattung ist die Internetverbindung. Wo wir bei dem Fernsehgerät noch von einer Reaktionszeit von 3 ms sprechen, bringt Euch eine schlechtere Internetverbindung gerne eine Verzögerung von 50 ms und mehr. Folglich sollte Eure Bandbreite für den Download nicht unter 6.000 KB/s liegen, besser sind aber 12.000 KB/s oder 16.000 KB/s. Lasst Euch nicht von der Ping-Anzeige im Spiel selbst blenden. Diese ist so großzügig konzipiert, dass Ihr selbst bei einer Verzögerung von 200 ms immer noch eine volle Verbindung habt. Somit möchte Activision eine gute Verbindung suggerieren und etwaige Beschwerden vermeiden. Jedenfalls fällt mir kein anderer plausibler Grund ein, wieso man die Ping-Anzeige derartig verschleiern sollte.

Konsolen-Konfiguration

Zuerst solltet Ihr Euch Ghost Recon: Future Soldier auf die Festplatte installieren. Das kostet zwar etwas Speicherkapazität, schont aber Eure Ohren. Des Weiteren solltet Ihr in den Dashboard-Einstellungen die richtigen Bildschirm- und Soundoptionen auswählen und die Vibration deaktivieren. Viele Spieler schwören auf die Vibration, sonst würden sie ja nicht merken, wenn sie angeschossen würden. Totaler Quatsch, natürlich merkt man auch ohne Vibration, ob man angeschossen wird oder nicht. Außerdem ist das wilde Vibrieren Eures Controllers sehr hinderlich für das Zielen.

Konfiguration von Ghost Recon: Future Soldier

Hier müsst Ihr nicht viel verändern, die Vibration solltet Ihr deaktivieren, falls Ihr dies noch nicht erledigt habt. Ansonsten sollte die Bildschirmhelligkeit anhand der Spielbeschreibung konfiguriert werden. Am Wichtigsten ist die Blickempfindlichkeit, diese sollte immer langsam gewählt werden. Mit einer verhältnismäßig niedrigen Blickempfindlichkeit könnt Ihr präziser und somit besser zielen. Natürlich kann man jetzt dagegen argumentieren, dass Ihr mit einer langsameren Blickempfindlichkeit länger zum Zielen braucht, das ist natürlich korrekt. Nichtsdestotrotz werdet Ihr wohl kaum sterben, weil Ihr 1 ms länger zum Zielen benötigt. Wenn Ihr allerdings das Ziel verfehlt, ist der Tod sozusagen vorprogrammiert. Gerade zu Beginn der Umstellung wird Euch das Zielen besonders schwerfallen. Ihr müsst dem Ganzen aber genügend Zeit einräumen.


Viele Spieler stellen regelmäßig Ihre Empfindlichkeit um, besonders wenn es gerade Mal nicht so gut läuft. Auch das ist totaler Unsinn und schadet Euch nur. Lasst die Sichtempfindlichkeit immer auf der Stufe, die Ihr gewohnt seid, und stellt diese nicht um. Zumindest nach dem Ihr den vorherigen Absatz beherzigt habt. Sollte es dann mal nicht laufen, liegt dies sicher an etwas anderem.


Ghost Recon: Future Soldier – Klasse

Sturmgewehr: AK200

 Visier: Reflexvisier

Abzug: Stecherabzug

Magazin: Erweitertes Magazin

Unterlauf: Angewinkelter Griff

Gassystem: Überdruck

Montageschiene: Ziellaser

Lauf: Langer Lauf

Mündung: Kompensator

Schaft: Fixierter Schaft

Ausrüstung: Splittergranaten, Medikit


Handfeuerwaffe: 4 ST

Visier: Reflexvisier

Abzug: Stecherabzug

Magazin: Panzerbrechende Munition

Unterlauf: Ziellaser

Mündung: Schalldämpfer

Ausrüstung: Splittergranaten, Medikit


Gameplay

Da wir nun die Grundlagen geklärt haben, kommen wir zum Hauptteil unseres Guides. Leider hat von Teil zu Teil das Auto-Aim zugenommen. Der Grund hierfür ist uns nicht ganz klar. Möglicherweise möchten die Entwickler, dass jeder Spieler gleich gut zielen kann, und zwar unabhängig von der jeweiligen Augen-Hand-Koordination. Daher kann sich ein guter Spieler fast ausschließlich über sein taktisches Verständnis und seine Reaktionsgeschwindigkeit von der Masse abheben.

Leider ist das Multiplayer Gameplay in Ghost Recon: Future Soldier ziemlich unvorteilhaft. Dies liegt hauptsächlich an dem überalterten „Spawnsystem“. Aus Spielen wie Call of Duty oder Halo kennen wir ja den modernen Stil, dass sogenannte Spawnpunkte über die ganze Karte verteilt sind und ein Algorithmus errechnet, welcher für Euch der Beste ist. Ubisoft hat es sich da ein bisschen einfacher gemacht und eine sogenannte Landezone eingerichtet. Dies ist ein fester Bereich, in dem das jeweilige Team immer spawnt. Ich muss Euch wohl nicht erklären, dass dies in jedem Spiel in einer völligen Spawnkillerei ausartet. Deswegen können wir Euch in puncto Gameplay auch gar nicht so viele Tipps geben, außer versucht der Spawnkiller zu sein und nicht derjenige, der nicht mehr aus seiner Landezone herauskommt.


Gerade abgeschossene Leute neigen dazu, ohne Rücksicht auf Verlust an den Ort des Geschehens zurückzulaufen. Macht Euch dies zu eigen und begeht zeitgleich nicht den gleichen Fehler. Ein ähnliches Phänomen betrifft auch angeschossene Personen. Typisches Szenario: Ihr befindet euch im Deckungskampf mit einem Gegner, nachdem Ihr angeschossen wurdet, geht Ihr in Deckung. Was macht Ihr als Nächstes? Fast jeder Spieler geht nach einem kleinen Moment wieder aus der Deckung und versucht, den Gegner zu töten. Das ist vollkommener Unsinn. Hier gilt wieder die Devise: Macht Euch dies zu eigen und begeht zeitgleich nicht den gleichen Fehler.


Einen letzten Ratschlag haben wir noch für Euch. Nutzt im Spiel besonders häufig die Deckungsmöglichkeiten. Von dort könnt Ihr super die Karte überblicken, seid aber für Eure Feinde unsichtbar. Außerdem könnt Ihr aus der Deckung schnell einen Abschuss erlangen und sofort wieder in Deckung gehen und somit kein Ziel darstellen.




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