Girl from the naked Eye

Girl from the naked Eye

Originaltitel: Girl from the naked Eye
Genre: Action • Thriller
Regie: David Ren
Hauptdarsteller: Jason Yee • Gary Stretch • Sasha Grey
Laufzeit: Ca. 108 Minuten
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 18

Girl from the naked Eye   03.02.2012 von xXMaNu3lXx

Jason Yee ist neu in der Stadt und hat viel Geld beim Spielen an nicht sehr umgängliche Freunde verloren. Um das Geld so schnell wie möglich wieder zu beschaffen, taucht er in das Rotlichtmilieu ab und wird prompt in einen Mord verstrickt. Er macht sich auf die Suche nach dem wahren Täter und gerät schließlich in die Schusslinie...

 

Jason Yee hatte einen hohen Lebensstandard. Er fuhr einen neuen Mercedes, hatte viele Frauen um sich und kam in jeden Club der Stadt. Doch er hatte immer mehr Probleme mit dem Alkohol und verspielte so bei einem Pokerspiel den Mercedes seines Chefs und landete schließlich auf der Straße. Von einem Tag auf den anderen war er ein Niemand und schuldete seinen ehemaligen „Freunden“ viel Geld. Doch woher das Geld auf normalem Wege bekommen? Sicherlich ist das nur sehr schwer möglich. Er kam im Rotlichtbezirk unter und arbeitete als Fahrer für die Callgirls des Clubs. Zu seinen neuen Aufgaben gehört es, die Damen zu den Kunden zu fahren, auf die Zeit zu achten und Ihnen zu helfen, falls die Kunden einmal handgreiflich werden würden. All das lief auch durchaus gut, bis es zu einem unerwarteten Zwischenfall kam. Jason verliebte sich in Sandy, einem noch sehr jungem Callgirl, das er wochenlang begleitete. Es entwickelte sich mehr als nur ein „Arbeitsverhältnis“. Doch eines Abends, als Yee Sandy bei Ihrer Wohnung abholen wollte, fand er sie in ihrem eigenen Blut wieder. Irgendein Dreckskerl hatte ihr das angetan, doch wer? Jason ruft die Polizei und wie es so ist, wird natürlich er der Tat beschuldigt, denn Sandy wird seit mehreren Wochen vermisst und Jason war der einzige, der durch seine Arbeit wusste, wo sie wohnte.

 

Er fuhr zu seinem Arbeitgeber, um sich das Buch, in dem die Kontakte der letzten Wochen aller Mädchen aufgezeichnet sind, zu beschaffen. Doch nur Gewalt brachte Jason den gewünschten Erfolg. Nun steckt Yee so richtig in der Patsche. Zum einen schuldet er seinem ehemaligen Arbeitgeber noch sehr viel Geld und zum anderen sind sein neuer Arbeitgeber inklusive Kumpanen ihm auf den Versen, um das Buch zurück zu holen, bevor die nicht angemeldete Prostitution und Beschäftigung von Minderjährigen auffliegt. Sogar der städtische Polizeichef hat seine Finger mit im Spiel – somit wird es zu einem viel größeren Problem, als es zu Anfang danach aussah.

Qualitativ hat mich der Film nicht vom Hocker gehauen. Regisseur David Ren hat sich ein wenig von dem sehr erfolgreichen "Sin City" abgeguckt und über seinen Streifen einen leichten „Schleier“ gelegt, um dem Ganzen einen etwas düsteren Hauch zu verleihen. Des Weiteren werden Dinge, die bereits in der Vergangenheit passiert sind, mit Hilfe eines Erzählers vermittelt, was durchaus löblich ist. Doch die Kampfszenen waren für meinen Geschmack etwas schwach inszeniert. Einige vergleichen Jason Yee ja mit Jet Li, da er ihm äußerlich recht ähnlich sieht, doch in meinen Augen konnte er hier qualitativ nicht mithalten. Auch die Bluteffekte sind etwas übertrieben dargestellt. Denn bei einer klassischen Prügelei müssen nicht immer sichtbare Blutspritzer durch die Gegen fliegen. Die Dialoge selbst und die etwas dürftige Handlung machen den Film etwas langatmig und können nicht durchweg unterhalten. Doch letztendlich ist „Girl from the naked eye” ein solider Action-Film geworden, dem man durchaus eine Chance geben kann!


Das Fazit von: xXMaNu3lXx

xXMaNu3lXx

Abschließend kann ich sagen, dass „Girl from the naked eye“ ein solider Actionfilm geworden ist, der zwar nicht mit bekannten Hollywood-Streifen mithalten kann, allerdings durchaus unterhalten konnte. Jason Yee überzeugt mit seinen Kampfkünsten a la Jet Li und auch die anderen Schauspieler fügen sich gut in das Geschehen ein. Die "Sin City-Atmosphäre" hebt den Film noch von anderen den Genres ab. Am Ende kam ein guter Streifen mit einer etwas mageren Handlung heraus, der aber definitiv einen Blick wert ist.


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