Hard Sun - Die komplette erste Staffel

Hard Sun - Die komplette erste Staffel

Originaltitel: Hard Sun
Genre: Thriller • Endzeit • Action
Regie: Brian Kirk • Nick Rowland • Richard Senior
Hauptdarsteller: Jim Sturgess
Laufzeit: DVD (339 Min) • BD (339 Min)
Label: Polyband
FSK 16

Hard Sun - Die komplette erste Staffel   04.06.2018 von Born2bewild

Ein bisschen Hirn da, ein paar Blutspritzer hier. Klingt nach dem Horrorgenre, ist aber nur eine teils zu detaillierte, authentische, britische Krimi- und Dramaserie mit dem Titel Hard Sun - Die komplette erste Staffel. Ob uns diese Art der Verschwörung mit Weltuntergangsszenario überzeugen konnte oder ob sie uns zu „hard“ war, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Inhalt

 

Während einer Razzia bricht DCI Hicks (Jim Sturgess) in das Haus einer der Zielpersonen ein und klaut eine ganze Menge Geld. Einen Tag später wird ihm eine neue Kollegin, DI Elaine Renko (Agyness Deyn) zugeteilt. Um sie näher kennenzulernen und ihre Beweggründe auch im Zusammenhang des gemeinsamen Chiefs Bell (Derek Riddell) zu erfahren, geht er erst einmal mit ihr frühstücken. Doch das Vergnügen ist von kurzer Dauer, denn die Zwei werden zu einem vermeintlichen Selbstmord gerufen. Das Opfer, das sich unschön im Baum verfangen hat, scheint ein Hacker gewesen zu sein. Hicks und Renko sind sich schnell sicher, dass das kein Selbstmord ist und stoßen dabei auf einen weiteren Hacker, der einen USB-Stick vom Opfer geklaut haben soll.

 

Da die Polizei vermutet, dass der Verdächtige den Stick verkaufen möchte, wird er beschattet. Gerade als Renko und Hicks ihre Schicht beginnen, meldet sich Bell, um die Beiden abzuziehen. Hicks vermutet hinter der Anweisung den MI5 und besteht darauf, den Verdächtigen weiter zu beobachten. Das bringt das Ermittlerduo aber in äußerste Gefahr, denn die Geheimakten auf dem USB-Stick, die den Titel „Hard Sun“ tragen, sind für den MI5 so viel wert, dass er alle Beteiligten skrupellos töten lässt. Dabei schreckt die führende Agentin Grace Morrigan (Nikki Amuka-Bird) auch nicht davor zurück, Hicks Familie zu bedrohen…

 

Wird es Hicks und Renko gelingen, dem MI5 zu entkommen und die Hiobsbotschaft des USB-Sticks öffentlich zu machen? Was verbergen die Zwei voreinander?

 

Hard Sun – Die komplette erste Staffel ist nichts für schwache Nerven. Der Brutalitätsgrad ist relativ hoch. Allerdings ist das Gezeigte in keiner Weise übertrieben, sondern wirkt sehr authentisch, was die Bilder im Endeffekt noch schlimmer macht. Die Briten nehmen hier eben kein Blatt vor den Mund (oder vor die Augen) und zeigen Mord und Totschlag nicht in verschönter Form wie Hollywood, sondern so dreckig wie er vermutlich stattfinden würde. In diesem Zusammenhang ist es fast schon etwas verwunderlich, dass die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender hier auch die Finger mit im Spiel haben. Die Story ist sehr interessant und fesselt einen an den Bildschirm. Das Duo Hicks und Renko tut sich am Anfang etwas schwer und gerade Renkos Reaktionen sind zum Teil etwas schwer nachzuvollziehen. Aber gut, wer reagiert bei dem angekündigten Weltuntergang schon normal? Zumindest nimmt man beiden die Rollen sehr gut ab und fragt sich schon, wie es denn weitergehen soll, wenn die Erde in fünf Jahren untergehen soll…

 

Bildergalerie von Hard Sun - Die komplette erste Staffel (7 Bilder)

Details der Blu-rays

 

Technisch gesehen wissen die Blu-rays zu überzeugen. Die Details der einzelnen Szenen sind durch die herausragende Bildschärfe sehr gut zu erkennen und auch der Kontrast wirkt sehr ausgeglichen. Soundtechnisch gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Der Surround Sound ist sehr gut abgemischt und ein Genuss für die Ohren. Abgerundet wird das Ganze von Extras in Form von gelöschten Szenen.

 

Episodenguide

 

Die sechs Episoden sind einfach durchnummeriert, weshalb wir hier auf eine Auflistung verzichten.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Die Serie ist für mich nicht einfach zu beurteilen. Auf der einen Seite finde ich sie sehr spannend und mag das ganze Setting. Die Verschwörung durch den MI5 und das Weltuntergansszenario sind zwei Themen, die bei mir Punkten können. Auch die Darsteller wirken überzeugend und auf ihre britische Art herrlich trocken. Lediglich mit dem Brutalitätsgrad tue ich mich schwer. Allerdings ist das, meiner Meinung nach, auch bei vielen britischen Serien so, dass man eben nicht verschönt darstellt, sondern das Blut dort zeigt, wo es auch hingehört. Für mich ist die Serie eine gute Unterhaltung für zwischendurch und mit sechs Folgen schnell geguckt. Daher komme ich zusammenfassend auf 7/10 Punkte und bin schon ein bisschen gespannt, wie es mit einer zweiten Staffel aussieht.

 

Josi:

Ich muss gestehen, dass mir direkt nach Beginn der ersten Folge die Lust erstmal vergangen ist. Ich habe mich durchgebissen und es wurde zumindest erträglich. Dennoch kann ich dem Ganzen nicht so viel abgewinnen wie Alex. Bei mir sind es magere 5/10 Punkten. Vielleicht muss man dafür aber auch mehr als die Hälfte der Staffel gucken (Stand der Veröffentlichung).


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