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Harry Potter und der Halbblutprinz
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BEWERTUNG |
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Hier kommt Electronic Arts mit der Umsetzung des nächsten Harry Potter Films. Ihr erfahr hier, inwieweit sich das Game am Film und der Originalstory orientiert und habt die Chance, euch im Brauen von Zaubertränken, dem Duellieren im Duellier-Club von Gryffindor und dem Quidditsch zu beweisen…
Rechtzeitig und kurz vor dem Kinostart von „Harry Potter und der Halbblutprinz“ – dem sechsten von sieben Teilen – erscheint von Electronic Arts das entsprechende Spiel zum Film. Wie immer ist es bei Spielen, die zu einem Film erscheinen sehr fraglich, inwieweit die Story und der Inhalt des Films in das Spiel einfließen konnte, da ja schon die inhaltlichen Buchumsetzungen von Klassikern wie „Der Herr der Ringe“ eher knapp ausfallen. Dies ist leider in diesem Fall auch nicht anders. Um die komplette Story und deren Hintergrund
genau zu verstehen, muss man schon mindestens den Film gesehen, wenn nicht sogar das Buch gelesen haben. Es ist halt auch nicht ganz einfach, den Inhalt von über 600 Buchseiten in ca. 7 Stunden Spielzeit zu packen. Leider leisten da die integrierten Zwischensequenzen auch nicht ganz so ihren Beitrag, sie sind oft mehr Stückwerk als Story. Sollte man also nicht zu den Harry Potter-Lesern gehören und sich auch nicht den Film vor dem Spielen des Games angeschaut haben, muss man sich die Story anhand der vorgegebenen Brocken selbst ein wenig zusammenreimen. Im Grunde und als Basis geht es darum, dass Harry wieder in der Zauberschule von Hogwarts ist, ein seltsames Buch eines Halbblutprinzen zwischen die Finger bekommt und wie immer das Böse bekämpfen muss. Dabei müsst ihr hauptsächlich verschiedenste Zaubertränke brauen, euch mit anderen Lehrlingen im Duellier-Club von Gryffindor messen und die typische Runde Quidditch darf natürlich auch wieder nicht fehlen.Gameplay Das Handling des Spiels ist in den verschiedenen Spielvarianten unterschiedlich gut geglückt und umgesetzt. Insgesamt muss man jedoch sagen, dass die Steuerung immer irgendwie einschränkend wirkt und nie direkt intuitiv ins Blut übergeht. Dies beginnt schon bei der Kamerasteuerung. Ihr seht das Spielgeschehen, in dem ihr natürlich die Kontrolle über Harry Potter habt, aus der 3rd-Person-Perspektive, in der Regel aus der Kameraperspektive über die Schulter. So habt ihr in den ersten Momenten des Spiels nicht die Möglichkeit, euch direkt umzuschauen. Allerdings bekommt ihr später erklärt, dass ihr die Kamera auch frei drehen könnt, was auf alle Fälle schon eine deutliche Verbesserung darstellt. Allerdings bleibt die Kamera, wie auch ihr mit eurem Charakter, schon mal des Öfteren an Ecken oder Kanten hängen, was an der schlechten Gesamtübersicht liegt. Ein weiterer schlecht umgesetzter Punkt sind die unsichtbaren virtuellen Barrieren im Spiel. So lauft ihr beispielsweise auf einer Wiese Richtung Waldrand, an dem eine Statue steht – und auf einmal geht es nicht mehr weiter. Das steckt bestimmt noch Verbesserungspotential drin. Ihr beginnt euer Abenteuer auf dem Anwesen der Weasleys, auf dem ihr prologartig das Fliegen auf eurem Besen und den ersten Zauberspruch beigebracht bekommt. Kaum habt ihr diese erste Aufgabe gemeistert, geht es auch schon in die Zauberschule von Hogwarts. Dort angekommen, wird euch erläutert, dass ihr jederzeit auf Wappen achten müsst. Wenn ihr diese sammelt, steigern sich mit der Zeit einige eurer Fähigkeiten. Also immer schön die Augen offen halten, insgesamt könnt ihr im Laufe des Abenteuers maximal 150 dieser Hogwarts-Wappen finden und sammeln. Das eigentliche Hauptziel eures Abenteuers bekommt ihr erläutert, wenn ihr das erste Mal in der Stube für Zaubertränke seid. Dort findet ihr zwischen anderen das seltsame Buch des Halbblutprinzen, in dem ein Haufen Anmerkungen stehen, die euch das Zaubern vereinfachen. Ihr macht euch also auf die Suche, die Herkunft des Buches und der natürlich dahinterstehenden bösen Macht zu finden. Wie Kenner von Harry Potter und seinen spielerischen Umsetzungen auf die Next-Gen-Konsolen sicherlich wissen, waren die letzten Filmumsetzungen relativ groß und weitläufig, was die Spielwelt an sich angeht. Das ist dieses Mal etwas anderes. Die einzelnen Sets von Hogwart sind doch sehr übersichtlich gehalten. Anfangs verläuft man sich zwar noch das eine oder andere Mal, das ist aber schnell vorbei. Um diese relativ kleine Welt sind aber auch hier einige Abkürzungen eingebaut, die sich in Form von Wandbildern mit anzugebenem Schlüsselwort in die Welt integrieren. Sollte man trotz allem noch Probleme haben, kann man jederzeit die Geistergestalt des kopflosen Nick herbeirufen, der einem gerne den Weg zum nächsten Missionsziel zeigt. Das ist gut und sehr einsteigerfreundlich umgesetzt.Die eigentlichen Missionsinhalte und -ziele beschränken sich dann meist auf die schon angesprochenen Aufgaben in Form von Zaubertränken, Duellen oder Quidditch. Anfangs ist das ganze auch noch recht innovativ und lustig, auf Dauer wirkt es leider etwas altbacken, langweilig und wenig innovativ. Das Minispiel des Quidditch beschränkt sich beispielsweise darauf, mit dem Besen durch vorgegebene Tore zu fliegen, evtl. Gegner und Hindernisse beiseite zu schupsen oder zu umfliegen, um so den Schnatz möglichst schnell zu fangen. Ähnlich einfach sind auch die anderen beiden Minispiele aufgebaut. Später ist das Brauen der Tränke ein wildes Durcheinander aus Auswahl der richtigen Flasche und damit Ingredienzen für den Trank und einem Stickgeschüttel oder –kreisen bis eine bestimmte Farbe des Tranks erreicht ist. Der Ansatz ist sehr gut, aber das ganze zieht sich, desto länger das Spiel dauert, doch sehr hin. Da ist das Duellieren der Zauberlehrlinge noch das Abwechslungsreichste. Man lernt mit dem Spielverlauf verschiedene Stickbewegungen für verschiedene Zauber und muss mit einer geschickten Kombination aus Angriffs- und Defensivzauber der Duellierchampion aller Schulen werden. An dieser Stelle noch ein paar Worte zum Multiplayermodus. Dieser beschränkt sich nämlich auf das eben angesprochene Duellieren an einer Konsole, mehr wird einem leider nicht geboten. Leider etwas dürftig, aber besser als gar kein Multiplayermodus. ![]() Grafik und Sound Die Grafik des Spiels kann leider nicht wirklich überzeugen. Sie wirkt auf der einen Seite sehr schön von den Locations und Szenen des Films her umgesetzt, so dass die Spieler sich auf jeden Fall in der Welt von Harry Potter wiederfinden. Auf der anderen Seite wirkt die Grafik an manchen Stellen doch ein wenig aufgesetzt, verwaschen und matschig, so dass man, wenn man direkt vor der Grafik steht, schon kaum noch erkennen kann, um was es sich eigentlich handelt. Im Großen und Ganzen ist das Bemühen der Entwickler aber zu erkennen und aus der normalen Ansicht kann sich die Grafik durchaus sehen lassen. Der Soundtrack des Spiels passt sich der gerade herrschenden Atmosphäre gut an, unterstützt diese und kommt auch jederzeit mit genügend Power aus den Boxen der Dolby Digital Anlage. Allerdings ist negativ anzumerken, dass es sich bei der Synchronisation der Charaktere nicht um die originalen Synchronsprecher handelt. Außerdem wirkt die Sprachausgabe hin und wieder ein wenig verzerrt. Insgesamt gesehen geht die technische Basis des Spiels völlig in Ordnung, auch wenn es hier keine bahnbrechenden technischen Wunderstücke zu bestaunen gibt. Das Fazit von: DeWerni
Das Fazit von: Panikmike
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genau zu verstehen, muss man schon mindestens den Film gesehen, wenn nicht sogar das Buch gelesen haben.
noch Probleme haben, kann man jederzeit die Geistergestalt des kopflosen Nick herbeirufen, der einem gerne den Weg zum nächsten Missionsziel zeigt. Das ist gut und sehr einsteigerfreundlich umgesetzt.






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