Hellbenders

Hellbenders

Originaltitel: Hellbenders
Genre: Horrorkomödie / Thriller
Regie: J.T. Petty
Hauptdarsteller: Clifton Collins Jr. • Robyn Rikoon
Laufzeit: DVD (84 Min) • BD (87 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 16

Hellbenders   10.08.2014 von DeWerni

Der Orden der Hellbenders hat es sich zur Aufgabe gemacht, jederzeit in möglichst hohes Sündenlevel zu halten, um sich mit einem Dämonen besessen in die Verdammnis zu stürzen. Plötzlich taucht der alte und mächtige Dämon Surtre auf, der aus einem Jungen vertrieben werden muss. Doch die Priester begehen einen folgenschweren Fehler, der die Existenz der Erde bedroht …

 

Der zweifelhafte katholische Orden der Heiligen, die zur Hölle fahren ist der letzte Rettungsanker für besessene Menschen. Die sechs Priester des Ordens leben in ihrer eigenen Welt unter der Führung von Angus (Clancy Brown) und haben dabei eine ganz eigene Vorstellung von Glauben. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, immer ein Möglichst hohes Level an begangenen Todsünden zu halten, um jederzeit von einem Dämon besessen in die Verdammnis der Hölle gehen zu können. Pater Stephen (Andre Royo) führt dazu akribisch Buch, um den Stand der Sünden der einzelnen Mitglieder jederzeit im Blick zu haben. Was das bedeutet, kann man sich durchaus denken: Es wird jederzeit wild gefressen, geflucht und zugedröhnt in der Gegend herumgevögelt. Dass das der Kirche ein Dorn im Auge ist, kann man sich durchaus vorstellen.

 

Und so kommt es, wie es kommen musste: Nach dem Tod des aktuellen Papstes will die Kirche wieder einmal aufräumen und Kosten reduzieren. Auch die Arbeit der Hellbenders wird durch Pater Clint (Stephen Fessenden) auf die Probe gestellt, der anschließend umgehend dafür sorgt, dass die Hellbenders die kirchlichen Räumlichkeiten bis zum Abend verlassen müssen. Doch glücklicherweise meldet sich kurz davor Detective Elrod (Larry Fessenden) beim Orden, der schließlich den Exorzismus bei einem 29 Jahre lang eingesperrten Jungen durchgeführt haben möchte. Die beiden Priester Elizabeth (Roby Rikoon) und Macon (Macon Blair) trauen sich an die Aufgabe heran – und begehen dabei einen folgenschweren Fehler. Sie lösen die metallischen Fesseln des alten und mächtigen Dämons Surtre, der für die Besessenheit des Jungen verantwortlich war. Surtre kämpft sich anschließend durch diverse menschliche Hüllen und besetzt schließlich Elizabeth selbst, um das Tor zur Hölle zu öffnen und die Erde dem Erdboden gleich zu machen. Während Angus und seine Priester sich weiter mit den Bürokraten der Kirche herumschlagen müssen, scheint Elizabeth für immer verloren. Doch es bleibt ihnen noch eine einzige Chance: Neben der Kirche mit ihren verweichlichten Priestern macht sich auch das Team um Angus auf, den Exorzismus an Elizabeth durchzuführen und so Surtre wieder für immer in die Hölle selbst zu verbannen. Für alle Beteiligten beginnt ein lustiger und nicht immer spannender Kampf um Leben und Tod …

 

Bildergalerie von Hellbenders (6 Bilder)

Gibt es für Angus und seine Gefährten noch eine Chance, der Kirche zu zeigen, wie ernst sie es mit ihren Vorhaben meinen? Wird es gelingen, dem mächtigen Dämon Surtre wieder zu vertreiben und die Menschheit zu retten? Und kann die besessene Elizabeth gerettet und von dem Dämon befreit werden?

 

Der technischen Realisierung kann man eine bessere Umsetzung als dem Inhalt des Films bescheinigen. Im Allgemeinen kommen die Bilder scharf und detailreich daher und werden sauber dargestellt. Nur in einzelnen, vorwiegend dunkleren Einstellungen gehen Details unter und Kanten verschwimmen. Das gilt interessanterweise auch für das Intro, bei dem die Schriftkanten unsauber flimmern. Ansonsten kommt das Bild mit kräftigen und authentischen Farben daher, die das Geschehen atmosphärisch unterstützen. Der Kontrast geht dabei in Ordnung, der Schwarzwert ist satt und nur selten funktioniert eine Trennung heller und dunkler Bereiche schlecht. Audioseitig ist das Werk solide. Die Dialoge sind jederzeit sauber und sehr gut verständlich und die Effekte gelungen über die Kanäle verteilt, sodass man oft räumliche Darstellungen geboten bekommt. Zudem ist das Geschehen oftmals mit fetziger und passender Musik hinterlegt. In Summe liefert das Werk eine gelungene technische Realisierung im HD-Bereich ab. 


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Bei Hellbenders wird wieder einmal die Kirche so richtig auf die Schippe genommen. Auch wenn das aus meiner Sicht nicht wirklich überzeugend gelingt, so kann man sich das Werk durchaus einmal anschauen. Man bekommt eine Horrorkomödie geboten, die von der grundlegenden Story noch nicht einmal schlecht ist, die Umsetzung dann aber etwas zu flach gehalten wurde. Ein paar katholische Priester, die darauf aus sind, möglichst viel Sünde zu betreiben, um sich besessen gemeinsam mit einem Dämon in Verdammnis der Hölle zu stürzen. Die Story bietet zugegebenermaßen Potential, wie aber so oft verkommt das Werk leider zur flachen Komödie, die lediglich versucht, per Fäkalhumor zu punkten. Wer auf Horrorkomödien steht, der kann den Film einmalig ansehen, andere sollten allerdings auf alle Fälle die Finger davon lassen.


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