Henry – Serienkiller Nr. 1

Henry – Serienkiller Nr. 1

Originaltitel: Henry: Portrait of a Serial Killer 2 – Mask of Sanity
Genre: Horror • Thriller
Regie: Chuck Parello
Hauptdarsteller: Neil Giuntoli • Rich Komenich
Laufzeit: ca. 81 Minuten
Label: Epix Media AG
FSK 18

Henry – Serienkiller Nr. 1   06.07.2009 von Tobi

1986 schockte Michael Rooker die Kinogänger als „Henry“ in den gleichnamigen Film über einen berüchtigten Serienkiller. Im Jahre 1998 folgte dann die Fortsetzung „Henry – Serienkiller Nr. 1“ ohne ihn, dafür aber mit Neil Giuntoli in der Hauptrolle.  Ob die Fortsetzung die Klasse des Originals erreicht und wie die aktuelle DVD-Auswertung ausgefallen ist zeigt der nachfolgende Bericht.

 

Henry ist zurück! Der kaltblütigste Serienkiller der Filmgeschichte, dessen Verbrechen weltweit schockierten, wurde nie gefasst. Jetzt ist er auf der Durchreise quer durch amerikanische Kleinstädte auf der Suche nach Arbeit. Dabei trifft er auf den Schrottplatzbesitzer Kai, welcher ihm einen Job als Dixi-Klo-Reiniger besorgt. Da er keine Wohnung hat kommt Henry bei Kai, seiner Frau Cricket und deren Nichte unter. Es scheint, als wagt Henry einen Neuanfang als normaler Bürger, doch der Schein trügt. Henry erfährt zufällig, dass Kai als Brandstifter Versicherungen abzockt und steigt in dieses lukrative Geschäft mit ein. Eines Abends werden beide von zwei Jugendlichen beim Brand legen erwischt und kurzerhand werden diese ins Jenseits befördert. Henrys Rückfall ist vorprogrammiert, doch das war erst der Anfang seines blutigen Treibens…

 

„Henry – Serienkiller Nr. 1“ ist keine Hochglanzproduktion, sondern viel mehr ein B-Movie. Das merkt man vor allem an den Schauspielern. Sie geben sich alle sehr viel Mühe, aber sie kommen nicht über ihre mehr oder weniger durchschnittlichen Leistungen hinaus. Neil Giuntoli gibt sich wirklich Mühe den Serienkiller „Henry“ gut zu verkörpern und oft gelingt es ihm auch. Aber es gibt halt Szenen, welche beim Zuschauer unfreiwilliges Lachen hervor rufen. Genauso verhält es sich mit den Effekten. Diese wirken leider meistens billig und nicht sehr professionell. Das macht diesen Film aber auf keinen Fall zu einem schlechten Film. Der Anfang und das Ende haben mir sehr gut gefallen. Nur der Mittelteil hat sich ein wenig gezogen. Von daher kann jeder, der Interesse am Serienkillergenre und an B-Movies hat, ruhig einen Blick riskieren. Interessant ist der Film allemal, da Regisseur Chuck Parello schon einige Erfahrungen in diesem Genre hat. Man denke dabei nur an „Ed Gein“ oder „Hillside Strangler“.

 

Der Film wird in Deutschland von Epix Media AG heraus gebracht und mit einem neuen Bildmaster beworben. Das kann ich von meiner Seite aus bestätigen, da diese Veröffentlichung, im Gegensatz zu der von Laser Paradise, im 16:9 Format daher kommt. Die Bildqualität ist dennoch nur Durchschnitt, da doch ein Bildrauschen vorhanden ist. Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1 vor, doch bei diesem Film ist eine Dolby Digital 5.1 Tonspur einfach nicht nötig, da es kaum Szenen gibt, wo die Boxen viel zu tun haben. Alles in allen kann ich aber sagen, dass diese ungekürzte DVD-Veröffentlichung in Ordnung geht, da sie durch entsprechendes interessantes Bonusmaterial abgerundet wird.


Das Fazit von: Tobi

Tobi

Für mich ist es schwer diesen Film zu bewerten, da ich ein wenig hin und her gerissen bin. Ich mag dieses Genre sehr und ich mag auch B-Movies, aber irgendwas hat mir hier gefehlt. Die Geschichte wird einfach erzählt, ohne auch nur einen Ansatz neuer Aspekte zu setzen und das finde ich sehr schade, da das Potential definitiv da war. Von daher gebe ich eine durchschnittliche Bewertung und kann diesen Film auch nur eingefleischten Fans empfehlen. Alle anderen sollten sich vielleicht überlegen erst mal den ersten Teil zu schauen.


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