Hidden Secrets - The Nightmare

Hidden Secrets - The Nightmare

Publisher: Eurovideo
Entwicklerstudio: Phenomedia
Genre: Adventure
Art: Lowprice Titel
Erscheinungsdatum: 23.02.2010
USK 0

Hidden Secrets - The Nightmare   22.04.2010 von Xthonios

Nur knapp einem Mordanschlag entkommen, fällt Flora Dale in ein tiefes Koma. Während sie in ihren Gedanken gefangen ist, beginnt sie ein unglaubliches Abenteuer auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und den Hintergründen ihrer Situation. Wirst DU mit ihr das Mysterium lösen und rechtzeitig ihren Angreifer entlarven können?


Ein weiteres Spiel aus der Serie "Einfach spielen" landete auf meinem Schreibtisch. Nachdem mich Pyracubes schnell fasziniert hat, war ich gespannt auf das nächste Spiel. Hidden Secrets installiert sich recht schnell und problemlos. Nach erfolgreicher Installation wird das Spiel auch in meiner "Spielebox" angezeigt, die Verknüpfung startet jedoch auch diesmal nicht. Sehr schade, aber über die Verknüpfung auf dem Desktop startet das Spiel schließlich.
 

Zu Beginn des Spiels finde ich mich in einem Krankenhaus wieder. Besser gesagt, ich finde meinen Körper im Krankenhaus, ich selbst bin scheinbar in einer Art Traum gefangen. Was ist passiert? Wieso bin ich allein in einem Zimmer? Wer bin ich? Genau dies gilt es herauszufinden. Ich beginne mich umzuschauen und finde erste Hinweise, welche ich in meiner Traumwelt beginne zu kombinieren und so das Rätsel löse um weiterzukommen. Es gilt 18 Hinweise zu finden, jeder Hinweis dazu ist in wechselnden Abschnitten der Vergangenheit versteckt. Untermalt mit teilweise recht düsterer Musik, die wohl auch bei Resident Evil Fans gefallen könnte, versuche ich nun also herauszufinden, was mit mir geschehen ist. Gespannt suche ich die verschleierten Orte meines Geistes nach Hinweisen ab. Ein erster Erfolg, das Rätsel ist gelöst. In Gedanken bereite ich mich auf das nächste Rätsel vor, denn oben zeigt mir ein Countdown an, dass mein Leben an einem seidenen Faden hängt.

Schon in Gedanken beim nächsten Rätsel werde ich jedoch von einem merkwürdigen Minispiel überrascht. Also gut, dann löse ich das eben. Gesagt getan, auf geht’s zum nächsten Ort.  Auch dieser wirkt verworren und ist auf einfacher Spielstufe schnell gelöst. Wenn man einmal wirklich nicht weiterkommen sollte hat man die Möglichkeit, sich einen Tipp geben zu lassen, was ich persönlich sehr gut finde um den Spielspaß am Leben zu erhalten. Folgt nun wieder ein Minispiel? Nein, diesmal sind es sogar zwei. Wieder wird die anfänglich aufgebaute Atmosphäre gänzlich durch diese minutenlangen Minispiele zerstört. Ich gebe die Hoffnung jedoch nicht auf.
 

Diesmal finde ich mich in einem Kinderzimmer wieder. Gehört es meinem Kind? Hab ich überhaupt ein Kind? Meine Aufgabe ist es nun wieder Hinweise zu finden. Wo fange ich da nur an? Richtig, man könnte ja das Zimmer etwas aufräumen. Spätestens jetzt beginne ich mich zu fragen, wie man auf solche Gedanken kommt. Auch die Suche nach Hinweisen wird immer konfuser und - zumindest für mich - ziemlich unverständlich. Wie öffne ich dieses Geschenk? Man nehme einfach den Spielzeug LKW, packe ihn in die Kiste. Als Belohnung erhält man ein Zettel mit bunten Noten, die man dann auf dem Klavier nachspielt, um dann mit der Schere das Geschenk aufzuschneiden. Eine andere Szene führt mich in ein Restaurant, indem ich mithilfe eines Streichholzes eine Kerze anzünden kann, um dann an der Säule eine geheime Nummer entdecke, die ich dann ins Telefon eingeben kann. Als Dank erhalte ich vom Telefon dann eine Zimmerkarte für ein Hotel.

Diese durchaus konfusen Rätsel, wie auch die leider schon nerv tötenden Minispiele sorgen dafür, dass die anfängliche Spannung und der Drang mich zu retten schnell verschwindet.

Etwas ist noch zum Thema USK zu sagen. Ich bin der Ansicht, dass dieses Spiel nichts für Kinder unter 12 Jahren ist. Die Musik und auch die Orte des Geschehen können bei 6-10 jährigen durchaus mal für schlaflose Nächte sorgen.


Das Fazit von: Xthonios

Xthonios

Anfänglich war ich von dem Spiel und der Atmosphäre begeistert. Die Orte die aufgesucht werden, wirken stimmig und durchaus gelungen. Die Minispiele schaffen es leider, den Spielfluss derart zu beinträchtigen, dass man eigentlich keine Lust mehr hat, die Hinweise zu lösen. Die Idee des Spiels finde ich gut, die Umsetzung ist meiner Meinung nach überhaupt nicht geglückt. Auch die Rätsel löst man mit der Zeit eher mit Zufallsklicken, als mit dem logischen Verstand.


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positiv negativ
  • Gute graphische Darstellung
  • Gelungene Hintergrundmusik
  • Interessantes Spielkonzept
  • Teilweise merkwürdige Rätsel
  • Lähmende Minispiele
  • Mittelmäßige Gesamtumsetzung





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