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Hitler geht kaputt

Originaltitel: Gitler kaput!
Genre: Komödie
Regie: Marius Balchunas
Hauptdarsteller: Anna Semenovich • Aleksey Buldakov
Laufzeit: Ca. 98 Minuten
Label: MiG Filmgroup
FSK 12

Hitler geht kaputt   21.11.2010 von DeWerni

SS-Stansdartenführer Olaf Schulenberg ist ein sowjetischer Spion im Dritten Reich unter Hitler. Doch eines Abends begeht er betrunken auf einer Feier einen fatalen Fehler: Er tanzt einen Kosakentanz. Seit diesem Moment ist die halbe SS hinter ihm her und versucht, seine Schuld zu beweisen. Schließlich muss er fliehen…

Der SS-Standartenführer Olaf Schulenberg (Pavel Derevyanko) ist genervt von den ständigen und übertriebenen Meetings bei seinem Chef – kein geringerer als Adolf Hitler. Das liegt aber weniger daran, dass er keine Lust auf seinen Job hat, sondern vielmehr daran, dass er russischer Undercover-Spion ist und geheime Dokumente aus dem Führungsquartier besorgen soll. Er gilt als vorbildlicher Nazi und dementsprechend verhält er sich auch so, auch wenn er viel lieber zurück in seiner Heimat wäre, Hakenkreuze zerschießt und als Prima Ballerina tanzt. Dazu gehört ebenso, dass er sich hin und wieder auf einer der regelmäßigen Nazi-Partys blicken lässt. Als er wieder auf einer dieser Partys ist und sich wieder einmal den Titel des Weltmeisters im „Heil-Hitler“-Gruß sichert und danach einen über den Durst trinkt, passiert das Unglück. Er legt vor lauter Eifer einen Kosakentanz aufs Parkett.

Seit diesem Moment hat er das Misstrauen seiner Kollegen geweckt, die ihn kaum mehr aus den Augen lassen. Er lässt sich Verstärkung in Form der vollbusigen und heißen Agentenkollegin Sina (Anna Semenovich) schicken. Gemeinsam versuchen sie, seine Deckung doch noch zu wahren. Nebenbei verlieben sie sich und in Nullkommanichts ist Sina schwanger. Eines Morgens kommt er ins Büro und erfährt, dass Sina wegen Spionageverdacht festgenommen wurde. Er selbst wird über die Rote Armee Fraktion vor Ort nach Moskau zurückbeordert. Er steht nun vor der schweren Entscheidung: Moskau oder Sina retten?! Er entschließt sich natürlich für Zweiteres und begibt sich mit Sina in große Gefahr, aus der schließlich nur noch die Flucht hilft…

Wird es den beiden gelingen, das Dritte Reich unbeschadet zu verlassen und in ihre Heimat zurückzukehren? Was wird aus dem Dritten Reich und Hitler selber? Und was entwickelt sich aus der Liebe zwischen Olaf und Sina?

Die Bildqualität liefert das, was man von einer Blu-ray erwarten würde. Der Film wirkt jederzeit scharf und biete sehr viele Details, was das Bild an sich sehr plastisch wirken lässt. Die Farben wirken erstaunlicherweise sehr authentisch, hier hätte man in einem zweiten Weltkriegsszenario wahrscheinlich eher einen Filter als Stilmittel erwartet. Der Kontrast ist zudem gelungen, nur die hellen Bereiche des Bildes sind teilweise etwas zu hell. Das Bildrauschen hält sich im Rahmen und so bekommt man ein sehr gutes Bild geliefert. Der Sound kommt nicht ganz an die Qualität des Bildes heran. Trotzdem sind die Kanäle gut abgemischt, der Sound bietet genügend Druck und die Dialoge sind gut zu verstehen. Insgesamt gesehen handelt es sich hier um einen guten bis sehr guten Transfer auf die Blu-ray.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Wirklich gut ist der Film nicht, aber es lohnt sich trotzdem ihn einmal anzuschauen. Das hört sich irgendwie widersprüchlich an, ist es aber nicht. Die Parodie auf Hitler hat schon ihre Momente. Der Slogan auf dem Cover „…die russische nackte Kanone…“ trifft das Ganze schon ganz gut. Hier kommt alberner, infantiler und oberflächlicher Humor nicht zu kurz. Manchmal erscheinen die Witze zwar ein wenig an den Haaren herbeigezogen, aber schmunzeln kann man immer mal wieder, jedenfalls wenn man das Thema Hitler und das Dritte Reich in diesem Kontext nicht zu ernst nimmt. Dieses wird nämlich immerwährend auf die Schippe genommen, auch wenn es an der einen oder anderen Stelle etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Alle Leute, die die nackte Kanone geliebt haben, werden sicher auch hier 98 Minuten gute Unterhaltung vorfinden. Alle anderen sollten sich gut überlegen, ob sie zu einem Werk oberflächlicher aber kurzweiliger Unterhaltung greifen wollen, die aber sicher ihre Daseinsberechtigung hat.


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