Honigklau im Bienenbau

Honigklau im Bienenbau

Genre: Geschicklichkeitsspiel
Spieleverlag: Hasbro
Empfohlenes Alter: 4
Spieldauer: 15 Minuten
Anzahl Spieler: 2-4

Honigklau im Bienenbau   26.12.2016 von Born2bewild

Kinderspiele sind immer ein interessantes Thema. Zum einen gibt es klassische Brett- oder Kartenspiele, zum anderen interaktive und wie im vorliegenden Fall batteriebetriebene Spiele. Ob uns die surrende und vibrierende Honigbiene überzeugen konnte oder ob ihr zu schnell der Saft ausgeht, erfahrt ihr in unserem Review…

 

Das Material und die Vorbereitung

 

Bei Honigklau im Bienenbau blickt einem auf der Verpackungsfront gleich eine frech dreinblickende Biene entgegen. Darüber hinaus ist auch der Aufdruck, dass drei AA-Batterien benötigt werden, wichtig. Ansonsten ist die Verpackung sehr einfach gestrickt. Im Inneren findet sich ein Karton, auf dem die einzelnen Elemente des Spiels mit Schnüren befestigt sind. Positiv erwähnt sei an dieser Stelle, dass man zum Öffnen dieser Schnüre keine Schere benötigt sondern einfach die Knoten lösen kann. Neben den größeren Elementen befinden sich die Flügel und Augen der Biene sowie die dreizehn Honigwaben in einzelnen Plastiktütchen, die leider nicht wiederverschließbar sind.

 

Der Spielaufbau geht zwar relativ leicht, es empfiehlt sich aber, wie auf der Verpackung und Anleitung angegeben, ihn von einem Erwachsenen machen zu lassen. Vor der ersten Benutzung muss mit einem kleinen Kreuzschraubendreher der Batteriedeckel auf der Unterseite des Sockels geöffnet werden und die drei Batterien (oder Akkus) eingelegt werden. Anschließend sollte man noch die Augen auf die Biene kleben und ihre Flügel auf dem Rücken einstecken. Nun wird die Biene in die Vertiefung gedrückt und der Einschalter auf der Unterseite des Sockelsauf „ein“ geschaltet. Anschließend wird das Gehäuse des Bienenkorbs mit dem Sockel verbunden und die Biene nach hinten geklappt. Die dreizehn Honigwaben werden vor der Biene in den Bienenbau gelegt. Vor dem Spielbeginn muss nun noch der Startknopf gedrückt werden und es kann losgehen.

 

Die Anleitung

 

Eigentlich ist das Spiel schon fast selbsterklärend, daher braucht man die zweiseitigen Regelerklärungen eigentlich nur kurz überfliegen. Alles in allem ist sie aber gut strukturiert, erhält einige Beispielbilder und ist einfach zu verstehen.

 

Das Spielziel

 

Die Spieler versuchen der Biene ihre Honigwaben zu klauen, ohne dabei von der Biene erwischt zu werden. Der Spieler, dem das gelingt und der die meisten Waben hat, gewinnt das Spiel.

 

Der Spielablauf

 

Sobald das Startsignal erklingt, versuchen die Spieler reihum Honigwaben vor der Nase der Biene zu entfernen. Dabei registriert das Spiel offenbar die Bewegungen der Hände der Spieler und irgendwann schnappt die Biene zu. Wenn das der Fall ist, scheidet der entsprechende Spieler aus und es wird eine neue Runde gestartet. Hierfür wird die Biene wieder nach hinten geklappt und der Startknopf betätigt. Gelingt es einem Spieler die Honigwaben zu klauen ohne erwischt zu werden, so gewinnt er das Spiel. Nach einer Spielpartie empfiehlt es sich, laut Anleitung, alle Teile wieder sorgfältig auseinander zu nehmen. So auch die Flügel der Biene zu entfernen.

 

Bildergalerie von Honigklau im Bienenbau (8 Bilder)

Lieferumfang

 

  • Bienenkorb (Sockel und Gehäuse)
  • Honigbiene
  • 2 Flügel
  • 13 Honigwaben
  • Aufkleberblatt

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Honigklau im Bienenbau wirkte sehr nett auf uns und wir dachten, dass es ein super Spiel für Kleinkinder ist. Doch damit lagen wir nur zum Teil richtig, denn das Spiel hat zwei Defizite. Zum einen ist die Lautstärke relativ hoch und lässt sich nicht justieren und zum anderen ist das Zuschnappen der Biene doch sehr erschreckend für kleinere Kinder. In unserem Falle haben wir eine Runde gespielt, der große Sohn wurde „erwischt“ und von da an musste Papa allein spielen. Aber gerade diese Summgeräusche der Bienen und die Vibrationen des ganzen Aufbaus, wenn sich eine Hand den Honigwaben nähert, sind schon irgendwie Faktoren, die selbst bei Erwachsenen den Adrenalin- und den „da krabbelt was“-Pegel erhöhen. Alles in allem ist es aber eine ganz nette Idee und erinnert ein wenig an klassische Spiele wie zum Beispiel den Kroko Doc. Von unserer Seite eine Empfehlung mit der Einschränkung, dass man gerade bei jüngeren Kindern beim Zuschnappen der Biene etwas aufpassen sollte.


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